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Geschlechterdebatte: Der Mann, das Tier

dapd/ PolizeiMänner: machthungrig, gewaltbereit, egoistisch. Frauen: einfühlsam, kommunikativ, friedfertig. Die heutigen Geschlechter-Klischees sind mehr als 200 Jahre alt. Die Forschung hat sie längst als Unsinn entlarvt - doch bis heute schaden sie Männern und Frauen.

Geschlechterdebatte: Der Mann, das Tier - SPIEGEL ONLINE
  1. #170

    Wenn man das liest, fragt man sich, was mit den Menschen los ist. Meiner Meinung nach waren diese Täter früher eher männlich, aber das hat sich ja nun auch geändert. Furchtbar!
  2. #171

    Zitat von homecat Beitrag anzeigen
    Lesen Sie bitte meinen Beitrag #147, da habe ich deutlichst unterschieden zwischen Männerhäusern für gewalttätige Ehemänner und Männerwohnhilfe (ein blöder Name) für bedrohte Männer.
    Männerhaus es wird auch unter Männerwohnhilfe geführt
    Man beachte den Singular, es gibt eins in ganz D. (im Gegensatz zu 700 Frauenhäusern)

    Was Sie maximal meinen könnten ist das hier
    Hilfe zur Selbsthilfe - Europas erstes Heim für gewalttätige Männer in | Europa heute | Deutschlandfunk
    ein Heim für gewaltätige Männer man beachte den Singular.
    Es gibt davon eins Europaweit. Und dort finden u.a. Therapien für die Männer statt. Sollte in den Frauenhäusern vielleicht mal auch eingeführt werden glaubt man dieser frau hier:
    Erin Pizzey
    Gewalttäige Frauen finden wunderbar Unterschlupf in Frauenhäusern.
  3. #172

    Zitat von Anja K. Beitrag anzeigen
    Ich erinnere mich daran, in der Emma vor einigen Jahren einen Artikel über ein "Männerhaus" für gewalttätige Ehemänner gelesen zu haben. Aber das war in Frankreich. In Deutschland und der Schweiz bedeutet Männerhaus, dass dort männliche Opfer von Gewalt untergebracht werden. Eine Männerwohnhilfe gibt es auch, die richtet sich aber eher an Männer, die kurzfristig eine neue Bleibe finden müssen.
    Es geht hier ja weniger darum, dass Männer keine Täter sein können. Aber die meisten Männer (und Frauen) haben große Probleme damit, dass einige Darstellungen Frauen immer als das Opfer sehen und Männer immer als Täter. Dazu gehört auch, psychische Gewalt als Gewalt anzusehen, was beileibe von vielen Frauen und Männern lieber ins Lächerliche gezogen wird.
    Als eine gute Freundin Hilfe benötigte (ca.2002 oder so) wurde der Mann von der Polizei aus dem Haus gewiesen und fand Unterkunft in einem Männerhaus hier in Sachsen. Vielleicht ist das von Bundesland zu Bundesland verschieden. Es kann natürlich auch sein, daß so ein Männerhaus aus Kostengründen bereits wieder geschlossen wurde wie das z.B. mit den Kriseninterventionszentren (KIZ) geschehen ist.
  4. #173

    Zitat von rennflosse Beitrag anzeigen
    Das zeigt doch nun sehr deutlich, dass man einen Einzelfall (meinetwegen auch viele Einzelfälle) niemals verallgemeinern sollte.
    Es gibt gewalttätige Männer UND Frauen. Charakterliche Defizite sind nicht per se einem einzigen Geschlecht zuzuordnen.
    Sie hatten sicher ein bedauernswertes Schicksal als Ehefrau. Ebenso gibt es andere Beispiele. Frauen können ebenso Täter(innen) sein wie Männer.
    Gut, gewalttätige Männer kommen aber in der Regel viel häufiger vor. Dass es auch (ein paar) gewalttätige Assi-Frauen gibt, kann nicht dafür herhalten, dass man nicht verallgemeinern könnte - kann man schon.
  5. #174

    Zitat von delta058 Beitrag anzeigen
    Männerhaus es wird auch unter Männerwohnhilfe geführt
    Man beachte den Singular, es gibt eins in ganz D. (im Gegensatz zu 700 Frauenhäusern)

    Was Sie maximal meinen könnten ist das hier
    Hilfe zur Selbsthilfe - Europas erstes Heim für gewalttätige Männer in | Europa heute | Deutschlandfunk
    ein Heim für gewaltätige Männer man beachte den Singular.
    Es gibt davon eins Europaweit. Und dort finden u.a. Therapien für die Männer statt. Sollte in den Frauenhäusern vielleicht mal auch eingeführt werden glaubt man dieser frau hier:
    Erin Pizzey
    Gewalttäige Frauen finden wunderbar Unterschlupf in Frauenhäusern.
    Den genannten Artikel habe ich nicht im ganzen gelesen. Leider ist es so, daß solche eigentlich gut gemeinten Einrichtungen mißbraucht werden. Hier bei uns im Ort habe ich von Sozialarbeiterinnen gehört, daß die gleichen Frauen, die vor ihren Männern ausgerissen sind, diese in der Nacht durchs Fenster wieder eingelassen haben zu einem erotischen Stündchen. Kopfschütteln!
  6. #175

    Zitat von homecat Beitrag anzeigen
    Wenn man das liest, fragt man sich, was mit den Menschen los ist. Meiner Meinung nach waren diese Täter früher eher männlich, aber das hat sich ja nun auch geändert. Furchtbar!
    Vielleicht haben sich nicht die Täter geändert, sondern die Opfer, die endlich diese Tabus niedereißen.
    Geht sie mal in sich mit folgendem Bild: Mutter badet Sohn und wäscht dabei auch die Genitalien. Und jetzt das andere: Vater badet Tochter und wäscht dabei auch die Genitalien. Und jetzt ehrlich wer empfindet dabei keinerlei Unterschied?
  7. #176

    Zitat von delta058 Beitrag anzeigen
    Vielleicht haben sich nicht die Täter geändert, sondern die Opfer, die endlich diese Tabus niedereißen.
    Geht sie mal in sich mit folgendem Bild: Mutter badet Sohn und wäscht dabei auch die Genitalien. Und jetzt das andere: Vater badet Tochter und wäscht dabei auch die Genitalien. Und jetzt ehrlich wer empfindet dabei keinerlei Unterschied?
    Vielleicht bin schon zu alt, um bei beiden Beispielen an irgendetwas anderes zu denken als an das Baden meines Kindes. Mein Mann hat auch mit unserer kleinen Tochter zusammen in der Badewanne gesessen und die beiden hatten einen Heidenspaß.
  8. #177

    Zitat von homecat Beitrag anzeigen
    Den genannten Artikel habe ich nicht im ganzen gelesen. Leider ist es so, daß solche eigentlich gut gemeinten Einrichtungen mißbraucht werden. Hier bei uns im Ort habe ich von Sozialarbeiterinnen gehört, daß die gleichen Frauen, die vor ihren Männern ausgerissen sind, diese in der Nacht durchs Fenster wieder eingelassen haben zu einem erotischen Stündchen. Kopfschütteln!
    Da gibt es noch mehr. Stellen Sie sich vor Sie sind Mutter eines 6 jährigen (oder 12 jährigen) Sohnes und einer 8 jährigen Tochte rund flüchten vor einem gewaltätigen Ehemann in ein Frauenhaus. Dort teilt man Ihnen mit das Sie rein dürfen, ihre Tochter auch aber ihr Sohn nicht, nur weil er männlich ist. Standartpraxis in vielen Frauenhäusern. Ich bin mir aber sicher das es dafür nur edle vernünftige und nicht etwa krankhaft ideologische Gründe gibt.
    Anderseits dürfen erwachsene Männer durchaus zum Vergnügen in die Frauenhäuser, in Mainz flog die Sache nur auf weil sich ein Lover dann auch noch an der 1! jährigen Tochter verging.

    Ich halte Prof. Amendts Idee von Gewaltschutzhäusern für alle Opfer häuslicher Gewalt mit geschulten Personal und strikten Regeln für die beste Lösung.
  9. #178

    Zitat von delta058 Beitrag anzeigen
    Da gibt es noch mehr. Stellen Sie sich vor Sie sind Mutter eines 6 jährigen (oder 12 jährigen) Sohnes und einer 8 jährigen Tochte rund flüchten vor einem gewaltätigen Ehemann in ein Frauenhaus. Dort teilt man Ihnen mit das Sie rein dürfen, ihre Tochter auch aber ihr Sohn nicht, nur weil er männlich ist. Standartpraxis in vielen Frauenhäusern. Ich bin mir aber sicher das es dafür nur edle vernünftige und nicht etwa krankhaft ideologische Gründe gibt.
    Anderseits dürfen erwachsene Männer durchaus zum Vergnügen in die Frauenhäuser, in Mainz flog die Sache nur auf weil sich ein Lover dann auch noch an der 1! jährigen Tochter verging.

    Ich halte Prof. Amendts Idee von Gewaltschutzhäusern für alle Opfer häuslicher Gewalt mit geschulten Personal und strikten Regeln für die beste Lösung.
    Da ich seit ca. 13 Jahren allein lebe, nur noch zu meinen Kollegen und meinen Kindern Kontakt habe (auch ein Ergebnis des von mir Erlebten) sind mir die von Ihnen erwähnten Dinge nicht bekannt. Aber das mit den männlichen Kindern ist schon krass, denn der Sohn ist doch genauso gefährdet und benötigt Hilfe. Verstehe ich nicht.
  10. #179

    Zitat von rennflosse Beitrag anzeigen
    Fortpflanzungsfähigkeit ohne sexuelle Aktivität ist nun einmal schlecht darstellbar, oder?
    Sicherlich. Bloss ging Ihre Kausalität in die andere Richtung und war darum falsch: Sexuelle Aktivität bedingt keine Fortpflanzungsfähigkeit.

    Rein biologisch steckt die Fortpflanzungsfähigkeit also hinter dem Sozialverhalten.
    Nicht nur, die unmittelbare Fortpflanzungsfähigkeit ist für Sexualität kein zwingender Faktor, sondern kann auf anderen Formen sozialer Interaktion basieren.

    Die Neigung vieler Männer, ab einem (un)bestimmten Zeitpunkt sich für jüngere Frauen zu interessieren als die gleichaltrige Partnerin, hat darin ihre Ursache. Auch die Tatsache, dass die Dienstleistung der Prostitution primär Männern angeboten wird.
    Und da wären wir schon wieder bei beliebigen ad-hoc-Thesen. Welche Belege haben Sie denn dafür? Mal davon abgesehen ging es vorher um die sexuelle Aktivität. Nach der Logik müsste die bei jungen Frauen ja höher sein, weil diese weniger Zeit zur Verfügung haben..

    Asexuelle Partnerschaften gibt es, sie sind aber mehrheitlich von Frauen eingerichtet ohne die Zustimmung des männlichen Partners vorher eingeholt zu haben. Sie dürfen mir das glauben, ich weiß wovon ich rede.
    Das glaube ich Ihnen durchaus, allerdings schreiben Sie wie erwähnt eben gerade zu stark aus persönlicher Perspektive. Ihre Erlebnisse taugen wohl oder übel nicht zur Verallgemeinerung. Zumal, selbst wenn Ihre Behauptung stimmen würde ist das wohl oder übel kein Beleg für eine geringere sexuelle Aktivität.

    Selbstverständlich muss jeder wissen was er will und er / sie sollte dafür auch den passenden Partner /in finden können. In der Realität ist es oftmals nicht so. Da wird auch schon mal sexuelle Aktivität behauptet oder geheuchelt im Zuge der "Selbstvermarktung" und der Partner hat dann später das Nachsehen.
    Wenn Leute nicht zueinander passen und sich gar noch diesbezüglich etwas vormachen ist das natürlich nicht kontraproduktiv. Persönlich frage ich mich aber auch, ob es die richtige Herangehensweise ist, das Ganze wie einen Viehmarkt zu sehen und diese und jene Leistung einzufordern. Selbst wenn die "ökonomischen" Theorien zu menschlichen Beziehungen ihren Witz haben, das in der Realität zum Massstab erhebt ist m.E. nicht unbedingt sinnvoll. Mal davon abgesehen höre ich bei Unzufriedenheit im partnerschaftlichen Sexualleben auch erstaunlich wenig Selbstkritik. Man sollte sich da auch immer selbst fragen, woran es liegen könnte, wenn jemand sich auf der Ebene nicht mit einem abgeben will..;)








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