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Geschlechterdebatte: Der Mann, das Tier

dapd/ PolizeiMänner: machthungrig, gewaltbereit, egoistisch. Frauen: einfühlsam, kommunikativ, friedfertig. Die heutigen Geschlechter-Klischees sind mehr als 200 Jahre alt. Die Forschung hat sie längst als Unsinn entlarvt - doch bis heute schaden sie Männern und Frauen.

Geschlechterdebatte: Der Mann, das Tier - SPIEGEL ONLINE
  1. #160

    Zitat von retmar Beitrag anzeigen
    Wieso "damals" und wieso "starke und kräftige Bauersfrau"? Küchengegenstände werden auch heutzutage noch gerne, auch von der zierlichen Stadtfrau, zur körperlichen Züchtigung des Mannes benutzt. ...
    Und wenn Frauen Waffen und Macht über andere Menschen in die Hände bekamen, wie z.B. die KZ-Aufseherinnen, dann waren sie sehr gerne ganz vorne mit dabei. Das möchte die moderne Frau von heute bloss nicht mehr so gerne höhren oder zur Kenntnis nehmen.
    Meine Aussagen bezogen sich nur direkt auf einen Post, in dem es eben nur um die historische Situation ging. Nur grundsätzlich, damit mein Post nicht absolut aus dem Zusammenhang gerissen wird.
    Das war keine Behauptung, dass heutzutage keine Frau mehr zu Gewalt greifen würde, wenn sie denn die Möglichkeit hätte. Sondern es sollte nur darauf aufmerksam machen, dass wir den Männern ja wohl nicht mit dem Vorwurf der Erbsünde belegen müssen.
  2. #161

    Zitat von delta058 Beitrag anzeigen
    Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.
    Männer sind Täter weil es Männer sind und Frauen Opfer weil es Frauen sind. Nichts anderes sagen sie hier klar und deutlich.
    DAS muß man sich auf der Zunge zergehen lassen: Weil ich eine Frau bin und Opfer wurde und deshalb Schutz fand. Weil MEIN Mann gewalttätig gegen MICH wurde und deshalb nicht noch Unterstützung dafür findet.

    ICH schmeiße nicht ALLE Männer in einen Topf!
  3. #162

    Zitat von homecat Beitrag anzeigen
    DAS muß man sich auf der Zunge zergehen lassen: Weil ich eine Frau bin und Opfer wurde und deshalb Schutz fand. Weil MEIN Mann gewalttätig gegen MICH wurde und deshalb nicht noch Unterstützung dafür findet.

    ICH schmeiße nicht ALLE Männer in einen Topf!
    Das zeigt doch nun sehr deutlich, dass man einen Einzelfall (meinetwegen auch viele Einzelfälle) niemals verallgemeinern sollte.
    Es gibt gewalttätige Männer UND Frauen. Charakterliche Defizite sind nicht per se einem einzigen Geschlecht zuzuordnen.
    Sie hatten sicher ein bedauernswertes Schicksal als Ehefrau. Ebenso gibt es andere Beispiele. Frauen können ebenso Täter(innen) sein wie Männer.
    Und nun? Eine Pattsituation?
  4. #163

    Zitat von homecat Beitrag anzeigen
    Wenn Sie meinen vorhergehenden Beitrag gelesen haben, wissen Sie, daß ich das genau weiß. Frauenhäuser erhalten deshalb staatliche Unterstützung, weil der Staat seine Bürgerinnen vor Gewalt schützen will.
    Das stimmt von jeher nur zum Teil und stimmt mittlerweile immer weniger. Frauenhäuser sind Teil der Helferindustrie, die sich in unserem Land etabliert hat. Und die Frösche werden wohl nicht sagen, dass der Sumpf ausgetrocknet werden muss.
    Zu dem Thema "Helferindustrie" gibt es übrigens auch Berichte von ehemaligen Frauenhausleiterinnen und

    Zitat von homecat Beitrag anzeigen
    Männerhäuser erhalten wahrscheinlich keine Unterstützung, weil der Staat Gewalttäter nicht auch noch unterstützen will.
    Jaja, der Mann, das ewige Monster.
    Lesen bildet.
  5. #164

    Zitat von homecat Beitrag anzeigen
    Dann gehen Sie doch auch mal an die Öffentlichkeit.
    Eine misshandelte Frau, die in das Licht der Öffentlichkeit tritt erfährt jede nur mögliche Zuwendung von privaten, kirchlichen und staatlichen Stellen.
    Ein Mann, der das selbe macht ist fürderhin ein Paria.
    So einfach ist das in unserem Land.

    Zitat von homecat Beitrag anzeigen
    Ich habe auch alle Schulden bezahlen müssen für meinen Ex. Normalerweise klagen darüber ja die Männer.
    Weil es normalerweise auch die Männer trifft?
  6. #165

    Zitat von homecat Beitrag anzeigen
    ICH schmeiße nicht ALLE Männer in einen Topf!
    Sie unterstellen, dass Männerhäuser für Männer sind, die aufgrund ihrer eigenen Gewalttätigkeit eine Unterkunft brauchen.
    Das ist schlichtweg falsch.
    Männerhäuser sind für misshandelte Männer.
    Und dass das Phänomen "misshandelter Mann" in Ihrem Universum nicht vorkommt, lässt darauf schließen, dass für Sie ein Mann im besten Fall "neutral" ist, manchmal ein Gewalttäter, aber nie ein Opfer.
    Diese Rolle ist ausschließlich den Frauen zugedacht.
    Und in der Hinsicht schmeißen Sie eben doch alle Männer in einen Topf.
  7. #166

    Zitat von DesTeufelsAnwalt Beitrag anzeigen
    Sie unterstellen, dass Männerhäuser für Männer sind, die aufgrund ihrer eigenen Gewalttätigkeit eine Unterkunft brauchen.
    Das ist schlichtweg falsch.
    Männerhäuser sind für misshandelte Männer.
    Und dass das Phänomen "misshandelter Mann" in Ihrem Universum nicht vorkommt, lässt darauf schließen, dass für Sie ein Mann im besten Fall "neutral" ist, manchmal ein Gewalttäter, aber nie ein Opfer.
    Diese Rolle ist ausschließlich den Frauen zugedacht.
    Und in der Hinsicht schmeißen Sie eben doch alle Männer in einen Topf.
    Lesen Sie bitte meinen Beitrag #147, da habe ich deutlichst unterschieden zwischen Männerhäusern für gewalttätige Ehemänner und Männerwohnhilfe (ein blöder Name) für bedrohte Männer.
    Scheint so, daß die Herren mal nur so Bruchstücke lesen und die gesamte Aussage nur zerpflückt begreifen. Sie machen es uns aber auch schwer. Muß man da als Frau nicht manchmal verzweifeln?
  8. #167

    Es gibt Unterschiede zwischen Frauen und Männern im Allgemeinen, aber sie sind nicht so gravierend wie oft dargestellt wird.

    Diese Unterschiede sind nicht angeboren und biologisch, sondern kulturell ausgeprägt. Man kann es nicht leugnen, dass die unterschiedliche Erziehung und der unterschiedliche Umgang mit weiblichen und männlichen Kleinkindern sich auf ihr (späteres) Verhalten und ihren "Charakter" auswirkt.

    Sie haben es mit dem Leugnen bestimmt gutgemeint, aber Ihr Artikel kann wissenschaftlich nicht standhalten.
  9. #168

    Ein Bsp

    Zitat von rennflosse Beitrag anzeigen
    Das zeigt doch nun sehr deutlich, dass man einen Einzelfall (meinetwegen auch viele Einzelfälle) niemals verallgemeinern sollte.
    Es gibt gewalttätige Männer UND Frauen. Charakterliche Defizite sind nicht per se einem einzigen Geschlecht zuzuordnen.
    Sie hatten sicher ein bedauernswertes Schicksal als Ehefrau. Ebenso gibt es andere Beispiele. Frauen können ebenso Täter(innen) sein wie Männer.
    Und nun? Eine Pattsituation?
    Mal so ein Bsp.
    Gladbeck: Kleine Tochter vor der Webcam missbraucht - Nachrichten Regionales - Düsseldorf - WELT ONLINE
  10. #169

    Zitat von homecat Beitrag anzeigen
    Lesen Sie bitte meinen Beitrag #147, da habe ich deutlichst unterschieden zwischen Männerhäusern für gewalttätige Ehemänner und Männerwohnhilfe (ein blöder Name) für bedrohte Männer.
    Scheint so, daß die Herren mal nur so Bruchstücke lesen und die gesamte Aussage nur zerpflückt begreifen. Sie machen es uns aber auch schwer. Muß man da als Frau nicht manchmal verzweifeln?
    Ich erinnere mich daran, in der Emma vor einigen Jahren einen Artikel über ein "Männerhaus" für gewalttätige Ehemänner gelesen zu haben. Aber das war in Frankreich. In Deutschland und der Schweiz bedeutet Männerhaus, dass dort männliche Opfer von Gewalt untergebracht werden. Eine Männerwohnhilfe gibt es auch, die richtet sich aber eher an Männer, die kurzfristig eine neue Bleibe finden müssen.
    Es geht hier ja weniger darum, dass Männer keine Täter sein können. Aber die meisten Männer (und Frauen) haben große Probleme damit, dass einige Darstellungen Frauen immer als das Opfer sehen und Männer immer als Täter. Dazu gehört auch, psychische Gewalt als Gewalt anzusehen, was beileibe von vielen Frauen und Männern lieber ins Lächerliche gezogen wird.








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