Forum: Blogs
Geschlechterdebatte: Der Mann, das Tier
dapd/ PolizeiMänner: machthungrig, gewaltbereit, egoistisch. Frauen: einfühlsam, kommunikativ, friedfertig. Die heutigen Geschlechter-Klischees sind mehr als 200 Jahre alt. Die Forschung hat sie längst als Unsinn entlarvt - doch bis heute schaden sie Männern und Frauen.
Geschlechterdebatte: Der Mann, das Tier - SPIEGEL ONLINE
- #90 23.04.2012 14:52 von
Stimmt.
Analog zum sonstigen Sprachgebrauch sollte hier ab sofort von "Verbrecherinnen und Verbrechern" oder auch nur noch von "VerbrecherInnen" die Rede sein. "Mörderinnen und Mörder" bzw. nur "MörderInnen".
Immerhin heißt es auch "Soldatinnen und Soldaten" trotz des verschindend geringen weiblichen Anteils.
Merkwürdig dass sich die sprachliche Gleichberechtigung lediglich auf posivit besetzte Begrifflichkeiten bezieht.
Aber warum sollte es in der Sprache anders sein als im sonstigen Leben? Die Sprache ist ein Abbild der Gesellschaft. Hier und da wird Rosinenpickerei betrieben. Vorteil Ja Bitte, Verantwortung oder Nachteile: Nein Danke. - #91 23.04.2012 14:57 von
Sie wissen aber auch...
... dass die von Ihnen beschriebenen (Un)taten "Zwangsheirat,
Prostitution, Vergewaltigung etc. " gerade Teil des muslimisch geprägten Frauenbildes sind und von Angehörigen dieses Kulturkreises in erster Linie auch begangen wird.
Es ist im höchsten Maße unfair, den westeuropäischen Mann dafür mit haftbar zu machen.
Prostitution entsteht aus unbefriedigten Bedürfnissen. Männer sind nun einmal biologisch bedingt sexuell aktiver und das auch noch länger als Frauen.
Wenn andere Frauen das als Geschäftsmodell sehen und für sich nutzen, so kann man das kaum den Männern zum Vorwurf machen.
Natürlich gibt es Frauen, die zur Prostitution gezwungen werden, was ich als verwerflich ansehe, aber das sind eben nur einige.
Dass es überhaupt einen Bedarf für derartige Dienstleistungen gibt, liegt in der Verantwortung des weiblichen Geschlechts, da beißt die Maus keinen Faden ab. - #92 23.04.2012 15:01 von
- #93 23.04.2012 15:04 von
Nun bin ich doch nochmal präsent, da mir einfiel, dass es eine Vergleichsforschung gibt zwischen Menschenaffen und deren gesellschaftlicher Organisation mit der unseren und das herausstechenste ist, dass nur wir in der Lage sind, die Erdbevölkerung so rasant anwachsen lassen zu können. Warum?
Die menschenaffen (Bonobos/Schimpansen) können nur alle 5 Jahre Nachwuchs zeugen, wir Menschen öfter, weil Mann sich an der Erziehung beteiligt, also ca. alle 2 Jahre.
Nun hat all diese Frau/Mann Diskussion erreicht, dass wir diese Grundfähigkeit der Zusammenarbeit zwischen Mann/Frau mit dem zugegeben schlimmen Ergebnis der Überbevölkerung aus den Augen verloren haben. Hier der Link zu Frans de Waal:
http://de.wikipedia.org/wiki/Frans_de_Waal - #94 23.04.2012 15:08 von
- #95 23.04.2012 15:12 von
Na dann besteht ja noch Hoffnung...
Natuerlich bestehen Klischees... und natuerlich treffen diese wie immer nicht auf jeden zu... ich bin nun seit ueber 20 Jahren mit einer reinen Maenner-Clique befreundet und werde dort nicht wirklich als Frau wahrgenommen. Und auch wenn diese nicht aggressiv reagieren, so kann ich nur immer wieder verbluefft feststellen, dass schon DEUTLICHE Unterschiede wahrzunehmen sind, vor allem in Bezug auf Beziehung, Verantwortung, Kinder etc... Aber vielleicht kenn ich die letzten Mammut-Jaeger...
- #96 23.04.2012 15:21 von
Letztlich ist diese Kritik am Sozialstaat eh nichts anderes, als die feige Umschreibung einer Aburteilung von Menschenleben.
Es ist die Behauptung, dass es bestimmte Menschen gibt, die es nicht wert sind, dass man sie auch nur am Leben erhält.
Aber das offen zu äußern, dazu sind so Leute einfach zu feige. - #97 23.04.2012 15:22 von
Aus meiner Erfahrung weiß ich inzwischen, dass die Unterschiede zwischen Menschen deutlich größer sind als die Unterschiede zwischen Mann und Frau.
- #98 23.04.2012 15:25 von
Sorry, aber dieStandard ist nun wirklich nicht gerade eine neutrale Quelle für so etwas, da stehen wirklich sehr krude Artikel drin.
Und was man in dieser Welt und ihrer Geschichte sieht, ist vor allem massive Gewalt gegen Männer. Schon allein die Verheizung von Männern in sämtlichen Kriegen dieser Welt zeigt an, wie wenig man deren Leben beimisst.
Klar, es gibt Männer, die über allen anderen standen und stehen - REICHE Männer. - #99 23.04.2012 15:29 von
Weil es nicht stimmt.
Das Problem ist, dass gerade der Feminismus immer wieder reiche Männer mit normalen oder armen Frauen vergleicht. Da wird dann Vielweiberei in bestimmten Ländern beklagt, ohne auch nur den logischen Schritt zu gehen, dass natürlich mehr Frauen bei einem Mann bedeutenh, dass eine entsprechende Anzahl Männer ihr Leben lang allein bleibt, sofern es keinen massiven Frauenübeschuss gab.
Und das sind natürlich arme Männer, die haben in ihrem Leben dann gar nichts, nichtmal eine Familie und auch keine Aufsicht darauf, dass jemand sie heiratet und versorgt. Die arbeiten sich zu Tode und das wars.
Die aktuellen Top-Themen



