Geschlechterdebatte: Der Mann, das Tier

dapd/ PolizeiMänner: machthungrig, gewaltbereit, egoistisch. Frauen: einfühlsam, kommunikativ, friedfertig. Die heutigen Geschlechter-Klischees sind mehr als 200 Jahre alt. Die Forschung hat sie längst als Unsinn entlarvt - doch bis heute schaden sie Männern und Frauen.

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  1. #90

    Zitat von Crom Beitrag anzeigen
    Bitte unterlassen Sie derartige Diskriminierungen. Solche Zahlen sind doch gesellschaftlich bedingt. Analog zu einer Quotierung bei Vorstandsposten sollte daher auch eine Quotierung bei Häftlingen erfolgen. Zu erst braucht es einmal ein neues Wort, weil es heißt ja _der_ Häftling. Es ist nicht einmal eine weibliche Version bekannt! Das ist ja mal oberste Diskriminierung! Das Wort "Häftling" sollte daher im deutschen Sprachgebrauch nicht mehr benutzt werden!
    Stimmt.
    Analog zum sonstigen Sprachgebrauch sollte hier ab sofort von "Verbrecherinnen und Verbrechern" oder auch nur noch von "VerbrecherInnen" die Rede sein. "Mörderinnen und Mörder" bzw. nur "MörderInnen".
    Immerhin heißt es auch "Soldatinnen und Soldaten" trotz des verschindend geringen weiblichen Anteils.
    Merkwürdig dass sich die sprachliche Gleichberechtigung lediglich auf posivit besetzte Begrifflichkeiten bezieht.
    Aber warum sollte es in der Sprache anders sein als im sonstigen Leben? Die Sprache ist ein Abbild der Gesellschaft. Hier und da wird Rosinenpickerei betrieben. Vorteil Ja Bitte, Verantwortung oder Nachteile: Nein Danke.
  2. #91

    Sie wissen aber auch...

    Zitat von Petra Raab Beitrag anzeigen
    ... dass die von Ihnen beschriebenen (Un)taten "Zwangsheirat,
    Prostitution, Vergewaltigung etc. " gerade Teil des muslimisch geprägten Frauenbildes sind und von Angehörigen dieses Kulturkreises in erster Linie auch begangen wird.
    Es ist im höchsten Maße unfair, den westeuropäischen Mann dafür mit haftbar zu machen.

    Prostitution entsteht aus unbefriedigten Bedürfnissen. Männer sind nun einmal biologisch bedingt sexuell aktiver und das auch noch länger als Frauen.
    Wenn andere Frauen das als Geschäftsmodell sehen und für sich nutzen, so kann man das kaum den Männern zum Vorwurf machen.
    Natürlich gibt es Frauen, die zur Prostitution gezwungen werden, was ich als verwerflich ansehe, aber das sind eben nur einige.
    Dass es überhaupt einen Bedarf für derartige Dienstleistungen gibt, liegt in der Verantwortung des weiblichen Geschlechts, da beißt die Maus keinen Faden ab.
  3. #92

    Ihr Wunsch

    Zitat von LeHans Beitrag anzeigen
    Frauen und Männer sind unterschiedlich und sie verhalten sich unterschiedlich. Das liegt schon alleine an der höheren Testosteronkonzentration im Blut der Männer, und an den Östrogenen bei den Frauen. Wollen wir nun beiden Geschlechtern einen täglichen Hormoncocktail verschreiben, um wenigstens die hormonellen Unterschiede auszugleichen oder lernen wir, die geschlechterspezifischen Unterschiede anzunehmen, sie zu respektieren und vernünftig mit ihnen umzugehen?

    Bleiben wir einfach wer wir sind und gehen verständnisvoll und tolerant mit unseren Mitmenschen, gleich welchen Geschlechts, um!
    Ihr Wunsch findet in mir einen Fürsprecher. Leider leben wir in absolut wahnhaften Zeiten und so fürchte ich, dass der Hormoncocktail eines Tages eher gesetzlich vorgeschrieben wird oder ähnlich wie Vitaminzusätze in jedem Lebensmittel anzutreffen ist.
  4. #93

    Nun bin ich doch nochmal präsent, da mir einfiel, dass es eine Vergleichsforschung gibt zwischen Menschenaffen und deren gesellschaftlicher Organisation mit der unseren und das herausstechenste ist, dass nur wir in der Lage sind, die Erdbevölkerung so rasant anwachsen lassen zu können. Warum?
    Die menschenaffen (Bonobos/Schimpansen) können nur alle 5 Jahre Nachwuchs zeugen, wir Menschen öfter, weil Mann sich an der Erziehung beteiligt, also ca. alle 2 Jahre.
    Nun hat all diese Frau/Mann Diskussion erreicht, dass wir diese Grundfähigkeit der Zusammenarbeit zwischen Mann/Frau mit dem zugegeben schlimmen Ergebnis der Überbevölkerung aus den Augen verloren haben. Hier der Link zu Frans de Waal:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Frans_de_Waal
  5. #94

    Zitat von DesTeufelsAnwalt Beitrag anzeigen
    (...) Ein schwachsinnigeres Beispiel als eines, zu dem es kein weibliches Äquivalent zur Überprüfung gibt haben Sie nicht gefunden?
    Das gibt es durchaus. Der Anteil weiblicher Tatverdächtiger bei der Misshandlung von Schutzbefohlenen in Kindertagesstätten oder Kindergärten liegt bei knapp 100 Prozent.
  6. #95

    Na dann besteht ja noch Hoffnung...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Männer: machthungrig, gewaltbereit, egoistisch. Frauen: einfühlsam, kommunikativ, friedfertig. Die heutigen Geschlechter-Klischees sind mehr als 200 Jahre alt. Die Forschung hat sie längst als Unsinn entlarvt - doch bis heute schaden sie Männern und Frauen.

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    Natuerlich bestehen Klischees... und natuerlich treffen diese wie immer nicht auf jeden zu... ich bin nun seit ueber 20 Jahren mit einer reinen Maenner-Clique befreundet und werde dort nicht wirklich als Frau wahrgenommen. Und auch wenn diese nicht aggressiv reagieren, so kann ich nur immer wieder verbluefft feststellen, dass schon DEUTLICHE Unterschiede wahrzunehmen sind, vor allem in Bezug auf Beziehung, Verantwortung, Kinder etc... Aber vielleicht kenn ich die letzten Mammut-Jaeger...
  7. #96

    Zitat von RobinB Beitrag anzeigen
    "Systemische Probleme des globalen Handels, der Euro-Zone und der überschuldeten Wohlfahrtsstaaten haben die Finanzkrise ausgelöst."

    Ja, ja, der "Wohlfahrtsstaat" ist schuld! Das ist auch so eine "Wahrheit", die ....
    Letztlich ist diese Kritik am Sozialstaat eh nichts anderes, als die feige Umschreibung einer Aburteilung von Menschenleben.

    Es ist die Behauptung, dass es bestimmte Menschen gibt, die es nicht wert sind, dass man sie auch nur am Leben erhält.
    Aber das offen zu äußern, dazu sind so Leute einfach zu feige.
  8. #97

    Aus meiner Erfahrung weiß ich inzwischen, dass die Unterschiede zwischen Menschen deutlich größer sind als die Unterschiede zwischen Mann und Frau.
  9. #98

    Zitat von Petra Raab Beitrag anzeigen
    Sorry, aber dieStandard ist nun wirklich nicht gerade eine neutrale Quelle für so etwas, da stehen wirklich sehr krude Artikel drin.

    Und was man in dieser Welt und ihrer Geschichte sieht, ist vor allem massive Gewalt gegen Männer. Schon allein die Verheizung von Männern in sämtlichen Kriegen dieser Welt zeigt an, wie wenig man deren Leben beimisst.

    Klar, es gibt Männer, die über allen anderen standen und stehen - REICHE Männer.
  10. #99

    Zitat von el_p Beitrag anzeigen
    Was in dem Artikel steht ist soweit alles richtig. Aber das die Frau (vor und auch nach den besagten 200 Jahren) trotzdem eine eher untergeordnete Rolle gegespielt hat, wird nicht erwähnt. Die Philosophen, denen wir angeblich unser heutiges Geschlechterbild zu verdanken haben, sahen die Lösung nicht in der Frau. Vielmehr würde ich behauten, für diese Männer waren Frauen zu unwichtig um Teil des "Problems" zu sein und die Lösung war eher eine Geschlechtslosigkeit auf geistiger Ebene. Überspitzt könnte man nun sagen das der Artikel etwas ähnliches fordert.

    Ich werde mich einfach versuchen weiter so zu verhalten wie ich bin und die Frauen denen das nicht passt können mir gestohlen bleiben.
    Weil es nicht stimmt.

    Das Problem ist, dass gerade der Feminismus immer wieder reiche Männer mit normalen oder armen Frauen vergleicht. Da wird dann Vielweiberei in bestimmten Ländern beklagt, ohne auch nur den logischen Schritt zu gehen, dass natürlich mehr Frauen bei einem Mann bedeutenh, dass eine entsprechende Anzahl Männer ihr Leben lang allein bleibt, sofern es keinen massiven Frauenübeschuss gab.

    Und das sind natürlich arme Männer, die haben in ihrem Leben dann gar nichts, nichtmal eine Familie und auch keine Aufsicht darauf, dass jemand sie heiratet und versorgt. Die arbeiten sich zu Tode und das wars.