Vielleicht sollte man einfach akzeptieren, dass der Stern keine Sexismus-Debatte anzetteln wollte, sondern "nur" den FDP-Politiker Brüderle "erlegen" wollte.
Dass sich die Seximus-AnklägerInnen eine so rundum durchstrukturierte Anklage zurechtlegen konnten, die im Grunde von einem Mann, mit all seinen genetisch bedingten Anlagen und Verhaltensweisen, niemals widerlegt werden kann, ist der Beleg dafür, dass das Pendel zu weit ausschlägt.
Die Projektion des akzeptierten Mannes ist ein Zerrbild. Die Eigenschaften die die Sexismusjäger diesem Mann zugestehen, sind feministisch geprägt. Selbstfesselung und teilweise Unterwerfung lugt zwichen den Texten hervor.
Mit Argumenten aus dem Mittelalter und der Steinzeit sollte man den Männern im 21. Jahrhundert nicht kommen, da erwarte ich schon einen adäquaten Diskurs.

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