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Geschlachtet in der Schule: "Tschüss, liebes Kaninchen"
Es sollte Unterricht ganz nah an der Realität sein: In Schleswig-Holstein bestellten Lehrer ein Kaninchen zum Sterben in die Schule. So sollten die Kinder lernen, dass Essen in der Steinzeit nicht in der Tiefkühltruhe lag.*Auch eine Unterschriften-Aktion der Schüler konnte das Tier noch retten.
http://www.spiegel.de/schulspiegel/0...754257,00.html
- #80 31.03.2011 16:27 von
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Blödsinn ist es, anzunehmen, Kindern das nur beibringen zu können, wenn sie ansehen müssen, wie der Schädel eingeschlagen wird.
Ich bringe meinen Kindern auch bei, die Mülttonne zu benutzen, ohne sie zu verdonnern, auf der Deponie zu arbeiten.
Es gibt nun mal Notwendigkeiten, die, wenn man sich tiefer damit beschäftig, möglicherweise zu einer psychischen Beeinträchtigung führen bzw. in die man äußerst vorsichtig hinweinwachsen muss.
Jeden Tag werden in Deutschland zum Beispiel tausende Menschen obduziert und dennoch fühlt kaum einer den Drang, dabei zu sein. Es ist normal, dass man sich nicht alles auf den Nachttisch stellt, was nun mal in der Welt passiert. Wier leben nicht mehr im Indianerdorf. - #81 31.03.2011 16:27 von
dringend notwendige Bildungselemente!
Die meisten Kinder leben heute in einer Großstadt und haben den Bezug zu natürlichen Prozessen leider völlig verloren. Dazu gehören aber nicht nur Zeugung und Geburt, sondern auch der Tod und das Fressen oder gefressen werden. Fleisch wächst eben nicht im Supermarktkühlregal sondern muss gewonnen werden. Auch die Katze ist nicht nur nett und kuschelig sondern tötet die süße Maus oder das niedliche Vögelchen. Das ist eben so in der Natur, wir sind ein Teil davon.
Das ist an der Schule meiner Kinder gottseidank völlig normal.
Da gibt es neben Bienen auch Enten, Hühner und Stallhasen im Schulgarten die sich halt, wohl weil's ihnen manchmal langweilig ist, auch vermehren. Wer eine Patenschaft für so ein Viech übernehmen nehmen will (nur mit Unterschrift der Eltern) immer gerne.
Wenn nicht, werden sie ihrem kosmischen Gockel- oder Stallhasenkarma folgend von zweibeinigen Prädatoren verzehrt.
Fälle von traumatisierten Kindern oder Eltern sind bisher keine bekannt.
Ich halte das nicht nur für gut sondern auch für die ganzheitliche Bildung junger Menschen für äußerst wichtig. - #82 31.03.2011 16:28 von Fradiavolo
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Man muss also vor Zehnjährigen ein Kaninchen erschlagen, um ihnen zu erklären wo Fleisch herkommt? Ist ja eine tolle Art der Unterrichtsgestaltung. Was macht dieser pädagogische Grobmotoriker erst, wenn er Kriege und Hungersnöte erklären muss?
Unverantwortlich, solche Menschen auf Kinder loszulassen. - #83 31.03.2011 16:28 von
Knisterfolie
Genau das ist das Problem! Kinder sind viel härter im Nehmen und nicht halb so empfindlich wie immer getan wird. Sie werden daher in diese lustige Knisterfolie gewickelt und in Watte gebettet, damit ihnen ja nichts passiert: Physisch wie psychisch. Das die Kleinen aber mit hartem Tobak oft viel besser zurechtkommen als Erwachsene, ja, den harten Tobak garnicht als hart erkennen, wird völlig außer Acht gelassen.
Mit 10 Jahren sind die Kinder allerdings schon zu alt, und mit den Wertevorstellungen und Normen der Erwachsenen indoktriniert. - #84 31.03.2011 16:28 von
Irrsinn, Schizophrenie, Wahnsinn, Mensch.
Wir tragen Schuhe aus Leder, schminken uns mit Kosmetik, die durch massenhafte Tierversuche erprobt wurde, nehmen Medikamente zu deren Versuchstiere unzählige Tiere ihr Leben lassen mussten, tanken Benzin an der Tankstelle für dessen Gewinnung Kollateralschaden hinzunehmen sind, deren Ausmaße für Tier und Pflanzenwelt jede Vorstellung übersteigt (Exxon-Valdez, Deep Water Horizon...), töten Myriaden von Insekten einschließlich der Bienen, damit unsere Pflänzchen ja kein Pilzchen und kein Ungezieferchen abkriegen, töten, bomben gegen alles was unseren Wohlstand bedroht, bestellen abends Fisch im Restaurant, der grausam auf schwimmenden Fischfabriken gefangen und verarbeitet wurde, kredenzen Lobster in Feinschmeckerlokalen, die 48 Stunden zusammengedrückt in Kisten durch die halbe Welt, und zwar lebend, versendet werden, halten Schwein, Hühner und Rinder in engen, dunklen Ställen, mästen diese und lassen sie industriell in Fabriken verenden, und regen uns dann auf über dieses arme Kaninchen, dass da geschlachtet wurde. Sicher ist es besser den Kinderchen die Realitäten aussen vor zu halten, damit sie nicht nach dem Sinn in diesem Irrsin fragen. Amen.
- #85 31.03.2011 16:29 von
- #86 31.03.2011 16:29 von FastFertig
Nein!
Mein lieber Reg Schuh, Sie lesen ganz offensichtlich gerne Terry Pratchett. Die Bücher wären doch doppelt so dick, wenn Terry an jeder Stelle "Achtung Ironie" oder "Der letzte Satz könnte Sarkasmus enthalten" schreiben würde. Können Sie sich wirklich vorstellen, dass man früher den Hunden und Katzen die Zähne herausgerissen hat, damit sich die Kinder nicht erschrecken, wenn die Katze eine Maus (wie putzig) genüßlich zu Tode beißt? Natürlich könnte man die Katze zum Vegeratismus umerziehen. Tierqäulerei ist relativ. Einmal mit dem großen Hammer und dann noch gut gewürzt. Es gibt schlimmers.
- #87 31.03.2011 16:29 von
Lassen wir mal das BGB beiseite...
Menschen sind auch Tiere. (Bsp: Wikipedia).
Und "töten" ist durchaus natürlich:
http://www.oekosystem-erde.de/html/system-erde.html - #88 31.03.2011 16:30 von
- #89 31.03.2011 16:31 von
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