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Geschlachtet in der Schule: "Tschüss, liebes Kaninchen"

Es sollte Unterricht ganz nah an der Realität sein: In Schleswig-Holstein bestellten Lehrer ein Kaninchen zum Sterben in die Schule. So sollten die Kinder lernen, dass Essen in der Steinzeit nicht in der Tiefkühltruhe lag.*Auch eine Unterschriften-Aktion der Schüler konnte das Tier noch retten.

http://www.spiegel.de/schulspiegel/0...754257,00.html
  1. #580

    nicht gleich den Hammer

    Also natürlich sollte jeder lernen, dass zum Fleischessen auch das Schlachten gehört. Aber man muss ja nicht gleich zu Hammer und Kaninchen greifen. Ich war als Kind mal sehr beeindruckt, eine Katze beim Mäuse-Erlegen zu beobachten. Und beim Angeln einen Fisch zu töten, ist auch gewöhnungsbedürftig. Also schön eins nach dem anderen. Das gilt ja auch in allen anderen Lebensbereichen.
  2. #581

    titles are for monarchs

    Nach fast 60 Seiten auf denen jede persoenliche Kindheitserfahrung des Schlachtens breitgetreten wurde gibt es kaum Aufregung ueber was eigentlich zu dieser Aktion gefuehrt hat.

    Mit welchem Recht haben diese "Paedagogen" diese Nummer durchezogen OHNE vorher die Eltern zu informieren und ohne Einverstaendinsserklaerungen zu haben???

    Die Kinder sind weder das Eigentum dieser "Paedagogen" noch des Staat. Das heisst bevor so etwas gemacht wird haben sie die Eltern zu fragen. Warum das nicht passiert ist und warum hier kaum auf diese grenzenlose Arroganz dieser "Paedagogen" eingegangen wird ist mir unverstaendlich.
  3. #582

    jepp

    Wenn die Kinder jetzt alle so traumatisiert sind, weil sie mit der (harten) Realität konfrontiert wurden, dann ist die letzten 10 Jahre im Leben der Kinder erziehungstechnisch aber was gewaltig schiefgelaufen...

    Man könnte meinen, die Kinder hätten die Hinrichtung eines Menschen miterleben müssen, kombiniert mit Kriegshandlungen und sexuellem Missbrauch.

    Ja, ich liebe Tiere und esse auch keine. Trotzdem muss man meiner Ansicht nach die Kirche im Dorf lassen und seinen Kindern auch mal die Realität vermitteln, die nunmal nicht immer schön ist.
  4. #583

    Erwachsene voran, bitte

    [QUOTE=gherbert;7538008).

    Zum Leben gehört der Tod!!! Das können und sollen auch Kinder AUF GEEIGNETE WEISE ruhig lernen. Man sollte denen unbedingt auch die Massentierhaltung zeigen. Vielleicht daß sich eines Tages deren Gewissen regt und sie bei diesem Irrsinn als Erwachsene nicht mehr mitmachen.[/QUOTE]

    Dann sollen doch die Erwachsenen damit anfangen und nicht auf ihre Kinder warten, die dann alles besser machen sollen. Die Verantwortung auf 10-jährige abschieden, das ist echt ne Leistung!
  5. #584

    .

    Zitat von wilde Socke Beitrag anzeigen
    Ja, die Heuchelei! ...
    Dass Viecher dafür leiden und sterben müssen, sollen die Kids aber nicht wissen.

    Ich würde die Gruppe mal in einen echten Schlachthof führen, damit die Kleinen wissen, wie es im echten Leben zugeht - dass wir nämlich keine tierlieben Gutmenschen sind, sondern das beherrschende, alles fressende Raubtier des Planeten, das quält und tötet.
    Dann machen Sie es doch auch öfter. Dann gewöhnen die sich an den Anblick, können nachts durchschlafen und das eigene Kaninchen landet irgendwann dann auch im Kochtopf. Wollen Sie aber nicht, weil Sie ganz bewusst die Kinder ausschließlich schockieren wollen und nicht aufklären wollen. Sie wollen Kindern Angst und Ekel machen. Wie kommen Sie eigentlich darauf, dass Schockbilder nicht abstumpfend wirken? Was erzählen und zeigen Sie Kindern sonst noch so alles, damit die tun, was Sie wollen? Das ist eine frühe Form von Missbrauch, weil es eben nicht der allumfassenden, objektiven Information in altersgerechter Form entspricht, sondern Erziehung mit dem Knüppel und durch Schürung von Ängsten. Wenn es Um Zigaretten geht, dann müssen 18-jährige Kinder vor der Werbung geschützt werden.
  6. #585

    Blubb

    Zitat von wilde Socke Beitrag anzeigen
    Ich würde die Gruppe mal in einen echten Schlachthof führen, damit die Kleinen wissen, wie es im echten Leben zugeht - dass wir nämlich keine tierlieben Gutmenschen sind, sondern das beherrschende, alles fressende Raubtier des Planeten, das quält und tötet.
    Also ich wette dass jüngere Menschen oder gar Kinder mittlerweile mehr von einem Tier wissen, also seine einzelnen Bestandteil zur Energiegewinnung oder anderen Nutzen durch Fell und Knochen, als so manch Älterer. Davon auch unabhängig, jedes verdammte Tier würde umgekehrt exakt ein und das Selbe mit uns machen, gibt es doch also gar kein Diskussionsbedarf.
  7. #586

    Wahlen

    Zitat von martin_g Beitrag anzeigen
    Sorry, aber dieser Bauer hatte wohl diesen Stallhasen nicht nur als Rasenmäher. Das ist also nicht eine Aktion, die man vor 65 Jahren so gemacht hat. Das passiert in vielen Dörfern auch heute noch.

    Ich bezweifle auch ernsthaft, das irgendein Kind dabei einen Schaden behält, wenn seine Eltern zu dem Vorgang ein halbwegs vernünftiges Verhältnis haben.
    Ich bin zumindest überzeugt davon dass es mir nicht geschadet hat.

    Aber bei all den
    künstlich empörten Kommentaren hier vermute ich,
    dass den Kids jetzt eingeredet werden wird, dass sie alle
    mindestens 3 Jahre Psychotherapie benötigen.
    Nur gut, daß dies nicht vor den letzten Wahlen auf dem Unterrichtsplan stand. So bekloppt es sich anhören mag, aber einige Splitterparteien bekämen unerwarteten Zulauf.
  8. #587

    Die Eltern haben's ja offenbar gewusst

    "Ja, wenn die Elter VORHER davon erfahren hätten, sicher."

    Offenbar wusste genug Eltern davon, um zur Presse zu rennen und den Versuch zu starten, dagegen zu protestieren. Nochmal: Reden besagte Eltern nicht mit ihren Kindern - offenbar kam das ja nicht sehr überraschend im Rahmen der Projektwoche.
  9. #588

    ...

    Zitat von arghh Beitrag anzeigen
    Mit dem Unterschied, dass die oben beschriebenen Handlungen im Allgemeinen von der modernen Menschheit als Verbrechen angesehen werden - Nahrungsgewinnung aber nicht. Leider hat die nicht nur schöne Seiten - wird aber Allgemein als notwendig anerkannt...
    Was "die Menschheit" als Verbrechen betrachtet, ist völlig irrelevant, solange keine Konsequenzen daraus gezogen werden. Aber bitteschön: dann erkläre ich hiermit das Fleischessen zum Verbrechen. Äquivalent zum Konsum anderer Produkte steht mir damit dann aber auch das Recht zu, fortan alle Produktionsbedingungen zu ignorieren und nicht mit Details belästigt zu werden.
  10. #589

    Who is John Galt?

    Zitat von yucatan_1 Beitrag anzeigen
    Der Unterschied ist, dass es sich in seinem Herzen entscheiden kann und sich nicht damit beschäftigen muss, die schrecklichen Bilder wieder aus dem Kopf rauszubekommen und Albträume zu haben.
    Huh?

    1. Was ist soooo schrecklich an einem geschlachteten Karnickel?

    2. WENN das Kind wirklich versteht um was es sich bei, Schlachten handelt, dann ist die abstrakte Vorstellung wahrscheinlich schlimmer als die Realitaet.

    Weil ich sehr wohl entscheiden kann, ob ich mein Kind einer solchen psychologischen Folter aussetzen möchte, oder nicht!!! Und das ist NUR meine Entscheidung, weil ich es niemals zulassen würde, dass diese kaputte "Gesellschaft" darüber entscheidet, welche seelischen Grausamkeiten mein Kind erleben muss!!!
    Dann sehen Sie dies fuer die anderen Faelle (Sexualkunde, Evolution, gemeinsamer Sportunterricht) auch so? Interessant.


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