Warum wird in der Schweiz kein Gesetz zur nachträglichen Legalisierung von Bankraub gegen teilweise anonyme Rückerstattung der Hälfte der Beute erlassen? Möchte mal sehen, wie die Schweizer Banken das finden.
REUTERSDas Steuerabkommen mit der Schweiz ist im deutschen Bundesrat gescheitert, die Sozialdemokraten jubeln. Doch sie werden bald merken: Die Hehlerei mit gestohlenen Steuer-CDs ist ein sehr mühsamer Weg, um Steuersündern auf die Spur zu kommen. Die Schweizer Bankiers können gelassen bleiben.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-869018.html
Warum wird in der Schweiz kein Gesetz zur nachträglichen Legalisierung von Bankraub gegen teilweise anonyme Rückerstattung der Hälfte der Beute erlassen? Möchte mal sehen, wie die Schweizer Banken das finden.
Der kleingeistige Neidreflex der SPD-Genossen hat somit über die ökonomische Vernunft gesiegt, war in Deutschland fast auch nicht anders zu erwarten.
kostet die Steuerzahler jährlich ca. 2 Mrd. Euro.
Das wissen die Hartzer doch, warum keine menschenwürdigen Lebensumstände finanzierbar sind und die Bafögler, warum die Relation Miete zu Bafög immer schlechter wird.
Damit bloß die "Steuerverbrecher" keinen virtuellen Vorteil haben.
Immer daran denken: Steuergeldverschwendung ist nicht nur kein Kavaliersdelikt, sondern vollkommen ohne Konsequenzen.
Kein Beamter hat jemals fürs Geldverschleudern gehaftet. Prost.
Von einem Chefredakteur erwarte ich wenigstens zehn Sekunden Recherche.Die Hehlerei mit gestohlenen Steuer-CDs ist ein sehr mühsamer Weg
Die Steuer-CDs sind nicht gestohlen. Auch nicht die Daten darauf, denn Daten kann man nicht stehlen. Ein Blick in das StGB hätte Ihnen das gesagt. Da Daten keine beweglichen Sachen sind, ist es unmöglich sie zu stehlen (nicht zu verwechseln mit Verletzungs Urheberrechts, im Gegensatz zu Musikstücken und Video gibt es nämlich kein Urheberrecht auf technisch erstellte Datenbanken).
Und was nicht gestohlen wurde, dann auch nicht gehehlt werden.
Die gesamte Steuer-CD-Geschichte ist komplett, von A bis Z, legal. Längst von den höchsten Gerichtsinstanzen vollständig bestätigt.
Dazu kommt noch, dass die Daten auf diesen CDs sowieso dem Fiskus gehören, denn jeder Steuerpflichtige verpflichtet sich sämtlich Daten zur Berechnung der Steuer zu überlassen. Das schließt selbstverständliche auch alle Daten ein, die der Steuerpflichtige "vergessen" hat.
Hören Sie also auf Kriminelle (!) zu schützen. Das sind keine Steuersünder, das sind ganz gewöhnliche Kriminelle.
Welche ökonomische Vernunft?
Das System ist Wahnsinn...
hätte ich geglaubt, dass dem Spiegel langsam das Kaffeeservice aus dem Schrank kippt und wollte mein Abo kündigen. Zum Glück habe ich nachgeschaut, wer diesen
Unsinn verzapft hat .... ein Lächeln huschte über mein Gesicht und mir fiel spontan das Sprichwort von den getroffenen Hunden ein.
Mehr ist zur schweizer Doppelmoral nicht zu sagen.
Bei geschätzt € 100 Mrd. unversteuertem Kapitalvermögen von Deutschen in der Schweiz (Regierung geht von 50/75 Mrd aus, Gewerkschaften von € 130/150 Mrd) sind in 2002 ca. € 4 Mrd Zinserträge 2002 angefallen. Der Steueranspruch in Höhe von € 2 Mrd (ca. 50 % ESt, SolZ, KiSt.) verjäht Ende diesen Jahres (nach 10 J.). Es wäre durch das Abkommen erfasst worden. Schade, dass dieses Geld jetzt leider nicht kommt. Hat wohl keiner dran gedacht.