APDer US-Börsenbetreiber Bats feiert sich als schnelle Alternative zu Schwergewichten wie NYSE Euronext. Doch den eigenen Sprung aufs Parkett verpatzte die Firma grandios: Innerhalb kürzester Zeit stürzte der Kurs ins Bodenlose. Jetzt unken Experten über eine gezielte Sabotage.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...824855,00.html
Sind Computer die besseren Anleger?
Die Märkte erhalten zusätzliche Liquidität zu einem hohen Preis:
Die Robo Trader sahnen kräftig die Profite ab.
Die Kleinanleger kommen nicht mehr mit und sind oft die Dummen.
Möglich sind Programmierfehler. Und dass die Computer in
Extremsituationen zu viel handeln wollen,
so dass die Börsensysteme wegen Überlastung
zusammenbrechen können.
Deshalb wird der katastrophale Millisekunden Crash kommen,
das ist nur eine Frage der Zeit.
Wie blöde können wir nur sein?
Die Transaktionsfrequenz des automatischen Handels muss auf
eine menschliche Zeit, z.B. 5 sec reduziert werden, damit
die Händler in der Lage sind einzugreifen und zu steuern.
theoretisch müsste eine einzige aktie dafür ausreichen:
die kaufen sie für besagte 16 dollar ein und verkaufen die an sich selbst / eine virtuelle 2. person, der sie umgehend einen tick billiger zurückverkauft, dem sie dieselbe aktie wieder umgehen noch einen tick billiger wieder verkaufen ... und betreiben so ein virtuelles pingpong-spiel.
Das ganze lassen sie dann noch über mehrere rechner/netze laufen, damit die virtuellen pingpongspieler nicht mehr identifizierbar sind, automatisieren das ganze noch (das nennt man dann "algorithmus"), und dank der hochgelobten superschnellen computertechnik können Sie gar nicht so schnell gucken, wie dann plötzlich der kurs ins bodenlose fällt.
Wenn dann nicht sonst noch beachtliche mengen an aktien von anderen gehandelt werden oder parallel eine ziemlich aufwändige sicherungs-/überwachungssoftware läuft, die in der lage ist, in nanosekunden auf ein solches treiben wiederum automatisiert zu reagieren ...
Alles zusammen kostet also grade mal die 16 Dollar und ein bißchen programmierarbeit. Das ganze dürfte strafrechtlich interessant sein. Kursmanipulation gilt im kapitalismus nunmal als kapitalverbrechen.
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es wird selten sein, dass ein normaler Anleger wirklich Geld macht. Wenn dann nur heute Kaufen-heute und verkaufen auch heute. Geld da auf Monate anlegen - ist zumeist schiet. Ratschläge gibt es 100 000sende, doch heutzutage ist vetrauen in diese Ratschläge - irrrational
Ich kann mir vorstellen, dass es sich um eine Mischung von Hochgeschwindigkeitshandel, Computeralgorithmen und Marktmanipulation handelt. Das ist doch ein tolles Geschäftsmodell, mit dem sich viel Geld verdienen lässt.
Erinnert sei hier an den 6. Mai 2010 als der Dow Jones in kürzester Zeit 1.000 Punkte verlor und fast genauso schnell wieder gewann.