Gescheiterter Bats-Börsengang: Dubioser Totalabsturz in 900 Millisekunden

APDer US-Börsenbetreiber Bats feiert sich als schnelle Alternative zu Schwergewichten wie NYSE Euronext. Doch den eigenen Sprung aufs Parkett verpatzte die Firma grandios: Innerhalb kürzester Zeit stürzte der Kurs ins Bodenlose. Jetzt unken Experten über eine gezielte Sabotage.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...824855,00.html
  1. #10

    Pferdewetten?

    Schon das Logo paßt eher zu einem Anbieter von Pferdewetten.
  2. #11

    Zitat von bardeaustinte Beitrag anzeigen
    Gemeint ist wohl eine fast exakte 90°-Linie (des Graphen Wert gegen Zeit), also ein senkrechter Absturz?!? Modulo Vorzeichen...
    Der Winkel hängt im Wesentlichen davon ab, ob es sich um einen 90-Tage Chart handelt oder ob die Skala in Nanosekundenbereich liegt.
  3. #12

    Lösung...

    Abhilfe würde eine Finanztransaktionssteuer bringen, die nur wirkt, wenn zwischen Kauf und Verkauf weniger als 30min liegen. Und vermutlich würde sie schon helfen, wenn die Zeitspanne bei 10sek liegen würde :-).

    Das würde weder Banken, Versicherungen und schon gar keine Privatanleger treffen, nur den irren Computerhandel.

    Rob.
  4. #13

    Im verlinkten "Zero Hedge" Artikel ist es nachzulesen. Gemeint ist ein 45 Grad Winkel auf eine logarithmischen Preisskala. Das entspricht einem exponentiellen Abfall auf einer normalen linearen Preisskala, wie sie meistens für Charts verwendet wird. Die exakte Linie lässt darauf schliessen das eine Computeralgorithmus zur Kursmanipulation die Ursache des Kurssturzes ist.

    Natürlich sollte im SPIEGEL-Artikel erwähnt werden das es sich um eine logarithmische Skala ist, weil das sonst in der Tat sehr irreführend ist.
  5. #14

    Hochfrequenzhandel sollte anders reguliert werden

    Anstatt Transaktions-Steuern einzuführen (die wir alle bezahlen, auch die die kein Aktienkonto haben), wäre es viel sinnvoller den Hochfrequenzhandel besser zu regulieren. Zum Beispiel Mindesthaltedauer eines Angebotes einführen und ähnliches.
  6. #15

    Zitat von TS_Alien Beitrag anzeigen
    Sehr merkwürdige Geschichte. Die Beteiligten sollten doch leicht ermittelbar sein. Andernfalls darf man keinem elektronischen Börsensystem trauen.

    Aus einer Mitteilung auf der Bats-Homepage vom 25.3.:
    This was the first corporate IPO on the BATS Exchange. While
    we had spent months testing our system, an unforeseen bug appeared during the BATS IPO auction that caused
    the system failure.
    Da kann man nur noch mit dem Kopf schütteln und sich fragen, warum der SPON-Artikel fast eine Woche später eine dubiose Verschwörungstheorie verbreitet.
  7. #16

    sdasd

    Zitat von der.letzte.dodo Beitrag anzeigen
    Soviel zum Thema "Daytrading", welches ja immer wieder beworben wird

    Schöner und kürzer kann man den Beschiss, welcher da läuft, gar nicht darstellen

    Wieso erfahren wir eigentlich erst jetzt etwas über die Firma Bats
    wo wird Daytrading beworben? Ausserdem ist das Hochfrequenzhandel. Echtes Daytrading (incl Shortselling) kann man noch als Arbitrage in der Zeit beschreiben, es hat durchaus Funktion für die Handelbarkeit. Aber diesen Hochfrequenzhandel braucht man für gar nichts. Und kreuzgefährlich ist er obendrein. Eine geringe Tobensteuer, Mindesthaltezeit, ein Jitter auf die Ausführungszeit oder was weiß ich, und der Spuk ist erledigt. Aber nein, die einen schreien Sozialismus, die andern glauben, daß ihre Wählerklientel so blöd ist, daß man denen eine Börenumsatzsteuer unter 1% nicht erklären kann.

    Alles Scheiße, Deine Elli
  8. #17

    Well,

    shit happens.No Bats but cry.
  9. #18

    asdf

    Zitat von kxyzane Beitrag anzeigen
    Interessanter Artikel, da wüsste man gern mehr. Zum Beispiel, was es eigentlich bedeutet, wenn ein Aktienkurs(!) "in einer fast exakten 45-Grad-Linie" abstürzt :-)
    Ja und das obwohl nichts über die Achsenskalierung gesagt wurde und vermutlich 90° gemeint war. Unfassbar peinlich, dass man sowas auf SpOn lesen muss.
  10. #19

    Ist doch klar!

    Das war die Transaktionssteuer beim Aufwärmtraining. Die hat den Hochfrequenzhandel mal kurz zum Warmlaufen hochfrequenzbesteuert!