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Gescheiterte Verhandlungen: FDP will sich mit Schlecker-Pleite profilieren

Getty ImagesDie Verhandlungen über finanzielle Hilfen für 11.000 Schlecker-Mitarbeiter sind endgültig gescheitert - weil drei FDP-Minister sich querstellten. Liberalen-Chef Rösler lobt die harte Haltung seiner Partei und hofft auf Zustimmung beim Wähler. Die politische Konkurrenz ist entsetzt.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...824610,00.html
  1. #870

    siehe Beitrag #601

    Zitat von Spr. Beitrag anzeigen
    Zwar hätte ich den früheren Schlecker-Mitarbeiterinnen durchaus ihre Transfergesellschaft gegönnt ...

    ... allerdings wird danach auch der Lindner-Faktor bei der NRW-Wahl nicht mehr ausreichen, die FDP auch nur in die Nähe von 5% zu bringen, denn so viele Soziopathen gibt es eher nicht. Ein Wahlergebnis in NRW für die FDP von unter 1% halte ich nun für realistisch - und genau dafür bedanke ich mich bei den Verursachern in der FDP!
  2. #871

    Sie glauben auch scheinbar

    Zitat von Spekulant Beitrag anzeigen
    Ich bin so positiv von der FDP überrascht, dass ich deshalb gleich meinen Kommentar, den ich bei der Zeit postete, auch hier unterbringe.
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    Eine einzige Partei stellt sich gegen populistischen Unsinn und linken Mainstream.

    Worin sollen sich die Schleckermitarbeiter/innen in 6 Mo in einer Auffanggesellschaft "qualifizieren"? Rausgeschmissenes Geld.

    Wie soll man tausenden anderen, die ihren Arbeitsplatz verlieren, erklären, dass der Staat nicht einspringt, aber gerade hier bei Schlecker!

    Was hat der Staat überhaupt hier zu suchen? Und ja - Schlecker ist nicht systemrelevant - also welches Argument hat man? Dann könnte man ja das Geld auch gleich direkt an die Mitarbeiterinnen zahlen..

    Warum soll nicht das Abbeitsamt seine Ressourcen ausschöpfen - endlich Jobs vermitteln und wenn angebracht Qualifizierung finanzieren.

    In der festen Haltung der FDP zeigt sich endlich wieder einmal Konsequenz und Linie für soziale Marktwirtschaft und liberale Einstellung - gegen einen Verschwendungsstaat, der sich überall auf Gewerkschaftszuruf einmischend sinnlos Geld rausschmeisst und hernach nach Steuererhöhung ruft.

    Wenn nun der weichgespülte Rössler noch gegen z.B. einen Lindner oder WW ausgetauscht würde können die fest mit meinem Kreuzchen rechnen. Die einzig habwegs wählbare Alternative.
    das die FDP durch ihre Weigerung Steuergelder gespart hat, ihres und meines! Um nicht ständig hier alles zu wieder holen schauen sie sich Beitrag #601 an und die von anderen Postern. Vielleicht kommt das Erwachen aus der Ideologie ja doch noch irgendwann.
  3. #872

    Zitat von restauradores Beitrag anzeigen
    Es geht um die Verteilung der eingenommenen Steuereinnahmen, der Verteilung durch die Regierenden. Ohne Steuereinnahmen kann eine Regierung nichts verteilen. Logisch, oder?
    Von einem Status Quo der Verteilung der Steuereinnahmen einer Regierung ausgehend ist eine Änderung immer eine Umverteilung, im Vergleich zum Zustand davor. Diese Änderung kann die eine oder in die andere Richtung, auch in beide gleichzeitig.
    Was sind bitte "eingenommene Steuereinnahmen" und wo werden sie verbucht?
  4. #873

    Zitat von HaPeGe Beitrag anzeigen
    [Und diese Auffanggesellschaft wäre nicht "der Staatskasse zur Last gefallen"?]

    zunächst einmal nicht, denn es ging ja um eine Bürgschaft.
    Ach so. Dann ist das ja genau wie mit Griechenland...


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