Gescheiterte Verhandlungen: FDP will sich mit Schlecker-Pleite profilieren

Getty ImagesDie Verhandlungen über finanzielle Hilfen für 11.000 Schlecker-Mitarbeiter sind endgültig gescheitert - weil drei FDP-Minister sich querstellten. Liberalen-Chef Rösler lobt die harte Haltung seiner Partei und hofft auf Zustimmung beim Wähler. Die politische Konkurrenz ist entsetzt.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...824610,00.html
  1. #70

    Das Angebiedere der Parteien nervt...

    Mich nervt das Angebiedere der angeblich sozialen Parteien beim „kleinen Mann“ einfach nur noch an. Jeder solidarisiert sich mit den „Schlecker-Frauen“, die mir sicherlich auch leid tun. Ich frage mich nur, warum Politiker von Linke, SPD und Grüne aus „Political Correctness“ jahrelang nicht bei Schlecker eingekauft haben. Die Wahrheit liegt auf dem Tisch. Bei Schlecker will einfach kaum einer einkaufen, es sei denn, es gibt mal wieder 30% auf alles. Dann aber nur bei Insolvenz. Wenn etwas schlecht war, dann muss man es auch gehen lassen. Sonst könnten die Parteien ja auch gleich zum Solidaritätseinkauf bei Schlecker aufrufen. Fakt bleibt: Weder die Maxhütte noch Holzmann sind von Staat auch nur annähernd gerettet worden. Aber schön teuer war’s. Vielleicht sollten wir das Geld doch lieber in Krippenplätze oder in die kulturelle Bildung unserer Kinder und Jugendlichen investieren. Aber Logik hat es in Zeiten des Populismus einfach immer schwer. Und: Wozu gibt es eigentlich die Agentur für Arbeit? Fakt ist: Da hat die FDP endlich mal wieder was richtig gemacht!
  2. #71

    !

    Zitat von Vex Beitrag anzeigen
    ...
    Die FDP Kunden verdienen nun mal ein haufen Geld mit Banken und Euro Rettung aber kein Geld mit der Schlecker Rettung das scheint mir eher die FDP Motivation zu sein als irgendwelche Grunsätze.
    Die blau-gelbe Splittergruppe der Marktkrakeeler hat keine Grundsätze, es sei denn die Liebedienerei vor ihren Clientel - Spekulanten und Krisengewinnler.

    Wann findet der Leichenschmaus statt? Der heurige 30. Jahrestag des Koalitionsverrats der Herren Genscher und Lambsdorff wäre ein sachbezogener Zeitpunkt.
  3. #72

    FDP will sich mit Schlecker-Pleite profilieren

    Die FDP fungierte ja sowieso seit Jahren nur mehr als Lobbyisten. Und jetzt das. Damit ist die FDP wohl weg. Und hoffentlich nach der nächsten Bundestagswahl bei den "Anderen"
  4. #73

    steuerzahler

    Zitat von unumvir Beitrag anzeigen
    Die Arbeitsplätze sind, manche werden es vielleicht bemerkt haben, nicht durch subversives Handeln der FPD entfallen, sondern dadurch, dass das über Jahre erfolgreich geschmähte Unternehmen Schlecker, wie von vielen lange herbeigesehnt, in die Insolvenz gegangen ist.

    Die FDP hat es nur dem Steuerzahler erspart, teures Geld in ebenso plakative wie sinnlose Maßnahmen zu verpulvern und einmal mehr zwischen gleichen und gleicheren Arbeitslosen unterscheiden zu wollen, wo es Wählerstimmen verspricht.
    klären siew mich auf. seit wann nimmt die fdp auf den steuerzahler rücksicht. ist mir ja ganz neu.
  5. #74

    Spekulation

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Verhandlungen über finanzielle Hilfen für 11.000 Schlecker-Mitarbeiter sind endgültig gescheitert - weil drei FDP-Minister sich querstellten. Liberalen-Chef Rösler lobt die harte Haltung seiner Partei und hofft auf Zustimmung beim Wähler. Die politische Konkurrenz ist entsetzt.

    Gescheiterte*Verhandlungen: FDP will sich mit Schlecker-Pleite profilieren - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Die gewählte Überschrift "FDP will sich mit Schlecker-Pleite profilieren" ist schon mehr als gewagt, und im Prinzip auch falsch. Die FDP hat eine konsequente Haltung, ob sie sich damit profilieren will, ist reine Spekulation der Spiegel-online-Redaktion.
    Im Prinzip ist doch klar, dass der Staat nicht für die Schlecker-Mitarbeiter eine Auffanggeselslchaft finanzieren kann und darf. Schlecker ist buchstäblich durch falsches unternehmerisches Handeln an die Wand gefahren worden. Alöso steht die Familie Schlecker in der Verantwortung, die allerdings kein Geld mehr hat, wie vor Wochen verlautete. Wahrscheinlich schlummern die Milliarden auf geheimen Konten irgendwo in der Welt. Darum sollten sich die Spiegel-Redakteure vielleicht einmal kümmern.
  6. #75

    r. i. p. - F. D. P.

    Zitat von loukramer Beitrag anzeigen
    Wenn man Schlecker nicht retten darf, dann darf man die Banken auch nicht retten, Herr Rösler!
    Der normale Arbeitnehmer ist für diese Truppe eine vernachlässigbare Größe.
  7. #76

    _

    Zitat von Sauron4you Beitrag anzeigen
    Soziales Analphabetentum hat in der Regierungsverantwortung m. E. nichts zu suchen.
    Besser als wirtschaftliches Analphabetentum.

    Und wieso es sozial ist den wirtschaftlich arbeitenden Unternemen die Konkurrenz zu subventionieren , naja
  8. #77

    Okay...

    egal ob man für oder gegen die Auffanggesellschaft ist, aber Herr R. ist gelinde gesagt nicht ganz bei Sinnen.

    "Rösler sieht in der Schlecker-Entscheidung auch einen Beleg für die wirtschaftspolitische Prinzipientreue seiner Partei."
    Prima....dann also bitte auch das Geld von den Banken sofort zurück.

    "...dass es "viel schneller und viel einfacher" für die Beschäftigten von Schlecker gewesen wäre, auf die Bundesagentur für Arbeit zurückzugreifen. Sie habe die Instrumente, die Möglichkeiten und das Fachwissen."
    Genau. Da werden die Betroffenen aufgrund der Instrumente schnell an Zeitarbeitsfirmen vermittelt. Man will doch nicht auch noch Verantwortung übernehmen.
    Und über das Fachwissen lässt sich trefflich streiten.

    "Die Arbeitsmarktsituation im Einzelhandel sei sehr gut."
    Ja, in meiner Region werden genug Leute gesucht.
    Allerdings nicht vom Arbeitsamt, sondern über die netten Zeitarbeitsfirmen.

    "...schnellstmöglich eine Anschlussverwendung..."
    Das setzt allem die Krone auf.
    Wessen Geist diese Partei ist belegt alleine diese Wortschöpfung.
    Ich bekomme das kotzen.
  9. #78

    Kauft einen Opel, bitte!

    Zitat von djchrisi Beitrag anzeigen
    Jeder Bürger hätte ein Zeichen setzen können und wie verrückt bei Schlecker zu kaufen. Ich wüsste nicht, dass das geschehen ist.
    Wenn die Bürger also nicht an Schlecker glauben, warum sollte das der Staat.
    Nicht die FDP will sich auf Kosten von Schlecker profilieren sondern die SPD auf Kosten der FDP!
    so ein Quatsch!
    Jeder Strohhalm, der vorbeigeschwommen kommt, wird sofort von der FDP ergriffen, ob der Gauck oder Schlecker heißt.
    Am Ende bleiben die ganz Harten übrig, ob dieser Bodensatz dann tats. 1,2 Prozent sind, wird sich zeigen.
  10. #79

    Soll der Staat demnächst bei jeder Firma die pleite geht die Bürgschaften übernehmen? Firmen gehen halt pleite wenn diese falsch wirtschafteten. Für solche Fälle haben wir doch das Arbeitslosengeld.