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Gescheiterte Verhandlungen: FDP will sich mit Schlecker-Pleite profilieren
Getty ImagesDie Verhandlungen über finanzielle Hilfen für 11.000 Schlecker-Mitarbeiter sind endgültig gescheitert - weil drei FDP-Minister sich querstellten. Liberalen-Chef Rösler lobt die harte Haltung seiner Partei und hofft auf Zustimmung beim Wähler. Die politische Konkurrenz ist entsetzt.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...824610,00.html
- #70 29.03.2012 16:27 von
Das Angebiedere der Parteien nervt...
Mich nervt das Angebiedere der angeblich sozialen Parteien beim „kleinen Mann“ einfach nur noch an. Jeder solidarisiert sich mit den „Schlecker-Frauen“, die mir sicherlich auch leid tun. Ich frage mich nur, warum Politiker von Linke, SPD und Grüne aus „Political Correctness“ jahrelang nicht bei Schlecker eingekauft haben. Die Wahrheit liegt auf dem Tisch. Bei Schlecker will einfach kaum einer einkaufen, es sei denn, es gibt mal wieder 30% auf alles. Dann aber nur bei Insolvenz. Wenn etwas schlecht war, dann muss man es auch gehen lassen. Sonst könnten die Parteien ja auch gleich zum Solidaritätseinkauf bei Schlecker aufrufen. Fakt bleibt: Weder die Maxhütte noch Holzmann sind von Staat auch nur annähernd gerettet worden. Aber schön teuer war’s. Vielleicht sollten wir das Geld doch lieber in Krippenplätze oder in die kulturelle Bildung unserer Kinder und Jugendlichen investieren. Aber Logik hat es in Zeiten des Populismus einfach immer schwer. Und: Wozu gibt es eigentlich die Agentur für Arbeit? Fakt ist: Da hat die FDP endlich mal wieder was richtig gemacht!
- #71 29.03.2012 16:27 von
!
Die blau-gelbe Splittergruppe der Marktkrakeeler hat keine Grundsätze, es sei denn die Liebedienerei vor ihren Clientel - Spekulanten und Krisengewinnler.
Wann findet der Leichenschmaus statt? Der heurige 30. Jahrestag des Koalitionsverrats der Herren Genscher und Lambsdorff wäre ein sachbezogener Zeitpunkt. - #72 29.03.2012 16:28 von
FDP will sich mit Schlecker-Pleite profilieren
Die FDP fungierte ja sowieso seit Jahren nur mehr als Lobbyisten. Und jetzt das. Damit ist die FDP wohl weg. Und hoffentlich nach der nächsten Bundestagswahl bei den "Anderen"
- #73 29.03.2012 16:29 von
- #74 29.03.2012 16:29 von
Spekulation
Die gewählte Überschrift "FDP will sich mit Schlecker-Pleite profilieren" ist schon mehr als gewagt, und im Prinzip auch falsch. Die FDP hat eine konsequente Haltung, ob sie sich damit profilieren will, ist reine Spekulation der Spiegel-online-Redaktion.
Im Prinzip ist doch klar, dass der Staat nicht für die Schlecker-Mitarbeiter eine Auffanggeselslchaft finanzieren kann und darf. Schlecker ist buchstäblich durch falsches unternehmerisches Handeln an die Wand gefahren worden. Alöso steht die Familie Schlecker in der Verantwortung, die allerdings kein Geld mehr hat, wie vor Wochen verlautete. Wahrscheinlich schlummern die Milliarden auf geheimen Konten irgendwo in der Welt. Darum sollten sich die Spiegel-Redakteure vielleicht einmal kümmern. - #75 29.03.2012 16:30 von
- #76 29.03.2012 16:30 von
- #77 29.03.2012 16:30 von
Okay...
egal ob man für oder gegen die Auffanggesellschaft ist, aber Herr R. ist gelinde gesagt nicht ganz bei Sinnen.
"Rösler sieht in der Schlecker-Entscheidung auch einen Beleg für die wirtschaftspolitische Prinzipientreue seiner Partei."
Prima....dann also bitte auch das Geld von den Banken sofort zurück.
"...dass es "viel schneller und viel einfacher" für die Beschäftigten von Schlecker gewesen wäre, auf die Bundesagentur für Arbeit zurückzugreifen. Sie habe die Instrumente, die Möglichkeiten und das Fachwissen."
Genau. Da werden die Betroffenen aufgrund der Instrumente schnell an Zeitarbeitsfirmen vermittelt. Man will doch nicht auch noch Verantwortung übernehmen.
Und über das Fachwissen lässt sich trefflich streiten.
"Die Arbeitsmarktsituation im Einzelhandel sei sehr gut."
Ja, in meiner Region werden genug Leute gesucht.
Allerdings nicht vom Arbeitsamt, sondern über die netten Zeitarbeitsfirmen.
"...schnellstmöglich eine Anschlussverwendung..."
Das setzt allem die Krone auf.
Wessen Geist diese Partei ist belegt alleine diese Wortschöpfung.
Ich bekomme das kotzen. - #78 29.03.2012 16:30 von
- #79 29.03.2012 16:31 von
Soll der Staat demnächst bei jeder Firma die pleite geht die Bürgschaften übernehmen? Firmen gehen halt pleite wenn diese falsch wirtschafteten. Für solche Fälle haben wir doch das Arbeitslosengeld.
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