Forum


 

Gescheiterte Verhandlungen: FDP will sich mit Schlecker-Pleite profilieren

Getty ImagesDie Verhandlungen über finanzielle Hilfen für 11.000 Schlecker-Mitarbeiter sind endgültig gescheitert - weil drei FDP-Minister sich querstellten. Liberalen-Chef Rösler lobt die harte Haltung seiner Partei und hofft auf Zustimmung beim Wähler. Die politische Konkurrenz ist entsetzt.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...824610,00.html
  1. #750

    Kösters Becks

    Zitat von hman2 Beitrag anzeigen
    ...die immer noch von Steuergeldern und Finanzierung und anderen Kram faseln?

    Hat Arvato so viele Mitarbeiter abgestellt für diese FDP-Dikussion? Kann sich die FDP überhaupt noch die Dienste von Arvato leisten? Für alle die Arvato nicht kennen: Die bieten die Diensteistung "Social Media Monitoring" an, das Überwachen von sozialen Medien wie dem SPON-Forum auf Tendenzen, die dem Auftraggeber nicht gefallen.

    Und wenn die entdeckt werden, gehören auch "Gegenmaßnahmen" zum Dienstleistungsangebot von Arvato...

    Wir wissen schon, wer Sie sind - da keine falschen Annahmen. Aber Sie hatten sich ja einige Sachen richtig ergoogelt.
  2. #751

    Zitat von wago Beitrag anzeigen
    Sicherlich werden in reichen Ballungsgebieten die Frauen schnell einen neuen Job finden, aber selbst in Berlin dürfte es schwierig werden. Ich will ja schon garnicht von irgendwelchen Dörfern im Osten oder im Bayerischen Wald reden. Da sind die Vermittlungschancen vermutlich gleich null.
    Warum das denn? Meinen Sie, dass die Menschen im Bayerischen Wald keine Seife und kein Duschgel mehr kaufen?
  3. #752

    Wozu braucht es einen Kredit?

    Zitat von u.loose Beitrag anzeigen
    Müller Brot entlässt an einem Ort 700 Mitarbeiter.... Da braucht es einen Kredit und eine Auffanggesellschaft. Sofort!


    Ulrich
    Zur Finanzierung der Arbeitslosigkeit?

    Die Auffanggesellschaft nennt sich Arbeitsagentur und der Status der Betroffenen ist auch bekannt: Hartz4

    Dafür ist das von der SPD und den GRÜNEN erfundene Gesetz schließlich da.
  4. #753

    Und weiter?

    Zitat von kira_moos Beitrag anzeigen
    wuss? allein nrw wollte fuer 12,5 millionen. besser informieren vorher
    Gut. Und wieso stellen sich die verbliebenen Länder dann nicht auf die Absagen von anderen ein und erhöhen ihren Anteil?
  5. #754

    Die FDP hofft auf den Wähler

    Hoffen und Harren hält manchen zum Narren. Die Gelben sind eben die Partei der Besserverdiener, die es nicht besser verdient haben - ist nicht von mir, aber (leider) immer noch zutreffend.
    P.S.: Weniger staatliche Eingriffe würden auf längere Sicht der kapitalistischen Wirtschschaftskultur eher guttun. Holzmann schon vergessen ? Opel ist noch in der Pipeline - Rabenmutter GM hat sich ja praktischerweise von Uncle Sam retten lassen....
  6. #755

    Mieses Spiel angeblicher Retter

    Das Ganze ist ein so grottenschlechtes Schauspiel angeblicher Retter eine prosozialistischen Megakoalition aus SPD/Grüne/Linke/CDU und ganz schlimm CSU.
    Und Millionen empören sich so elend. In Dessau ging heute eine Keksbäckerei pleite. 200 Leute stehen auf der Straße. Letztes Jahre 30000 Pleiten, ca. 120000 Betroffene. Wo ist der Aufschrei der heute angeblich Empörten, wo helfen die Scheinheiligen?
    Hier aber bei Schlecker hofft diese Sozi-Politik auf Kameras, auf Tränen, auf Stimmung gegen die FDP. Die FDP ist die einzige Partei, die hier Rüchrat beweißt. Selten genug macht sie das.
    Aber diese ganze Heuchelei von Schmid über Kretschmann bis Seehofer ist nur noch widerlich.

    Ich bin Spiegel-Abbonennt. Ich bin wahnsinnig enttäuscht. Ich erhoffte Information, ich lese Suggestion. Nicht nur bei diesem Thema. Um Schlagzeilen zu lesen, die wortwörtlich von Frau Künast stammen oder Behauptungen gerichtsfest in Frage und Hypothesenform verpackt, muß ich kein Geld bezahlen. Das gibt's auch beim Dorfklatsch um die Ecke und ein Bier dazu. Bei nächster Gelegenheit werde ich das Abo kündigen.
  7. #756

    Zitat von stuhlsen Beitrag anzeigen
    Das Verhalten der FDP-Minister ist marktwirtschaftlich absolut richtig. Das Geschrei der anderen Parteien ist reine Heuchelei. Bei kleineren Insolvenzen, die nicht in der Tagesschau vorkommen, kräht kein Hahn, wenn dort Leute entlassen werden.
    1. Noch geht noch nicht alle Staatsgewalt vom Markte aus.
    2. Manche Leute scheinen in der Tat Anstand und Mitgefühl nicht zu kennen und diese nur als Heuchelei wahrnehmen zu können.
    3. Es gibt keine Untergrenze für Transfergesellschaften, auch Kleinstbetriebe können bei Insolvenz Transfergesellschaften einrichten.
    4. Schlecker ist keine kleinere Insolvenz, bei Schlecker sind 11.000 Mitarbeiter mitsamt ihrer Familienangehörigen betroffen.
  8. #757

    Zitat von Agnostiker Beitrag anzeigen
    Er sprach von AnschlußVERWENDUNG, bitte orientieren Sie sich bei aller persönlichen Empörung am tatsächlich Gesagten.
    Und diesen Begriff "Anschlussverwendung" halten Sie in Bezug auf einen arbeitslosen Menschen angebracht?
    Diese Begrifflichkeit ist aus meiner Sicht vollkommen für jederart von Empörung ausreichend.
  9. #758

    Symbolpolitik

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Verhandlungen über finanzielle Hilfen für 11.000 Schlecker-Mitarbeiter sind endgültig gescheitert - weil drei FDP-Minister sich querstellten. Liberalen-Chef Rösler lobt die harte Haltung seiner Partei und hofft auf Zustimmung beim Wähler. Die politische Konkurrenz ist entsetzt.

    Gescheiterte*Verhandlungen: FDP will sich mit Schlecker-Pleite profilieren - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Symbolpoltik ist nicht grundsätzlich verkehrt, schliesslich signalisiert man damit dem Wähler für welche Haltungen und Werte eine Partei "eigentlich" eintritt auch wenn sich diese substanziell nicht umsetzen lassen und man dies vielleicht auch gar nicht will.
    Das dies jetzt auf dem Rücken von Beschäftigten einer Drogeriemarktkette geschieht, ist reiner Zufall.
    Typisch für die Westerwelle FDP ist die hysterische Kaltschnäuzigkeit mit der dies geschieht und sich diese Partei auf Kosten von Geringverdienern (Armut hat keinen Stil) profilieren muss.
    Die FDP hat noch immer nicht realisiert, dass sie als Partei der Gewinner mit 1,2 Prozentpunkten einen elenden Eindruck hinterläßt. Jedoch glaube ich fest daran ...die Transfergesellschaften für FDP Spitzen stehen bereits und werden nach Verlust von Amt und Würden eine daunenweiche Landung garantieren. Die Schleckermitarbeiter haben halt einfach Pech gehabt.
  10. #759

    Zitat von hman2 Beitrag anzeigen
    Das müssen Sie schon Herrn Kretschmer fragen. Aber Frage zurück: Sollte sich ein Bundesland so erpressen lassen dürfen?
    Das hat nix mit Erpressung zu tun. Eher umgekehrt. Es wurde versucht Bayern und Niedersachsen zu erpressen. Mit Gutmenschentum.


TOP



TOP