Getty ImagesDie Verhandlungen über finanzielle Hilfen für 11.000 Schlecker-Mitarbeiter sind endgültig gescheitert - weil drei FDP-Minister sich querstellten. Liberalen-Chef Rösler lobt die harte Haltung seiner Partei und hofft auf Zustimmung beim Wähler. Die politische Konkurrenz ist entsetzt.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...824610,00.html
Einerseits ist nicht einzusehen, warum die von der Schlecker-Insolvenz Betroffenen anders behandelt werden sollen als die von einer x-beliebigen anderen Insolvenz Betroffenen. Geht der Bäcker oder die IT-Klitsche um die Ecke Pleite, so kümmert sich niemand darum.
Nicht die FDP hat Schlecker in die Insolvenz getrieben, die Verantwortung hierfür liegt einzig bei Schlecker selber.
Dies ist schlimm für die Betroffenen, jedoch auch nicht schlimmer als für die von anderen Firmenschließungen betroffenen Arbeitnehmer.
Andererseits ist die Ausdrucksweise und die soziale Kompetenz von Hr. Rösler unter aller Kanone ("Anschlussverwendung"). Ein Mensch ist keine Sache, welche es zu verwenden gilt. Ein Mensch ist mehr als "Humankapital", ein Mensch ist mehr als eine Arbeitskraft. Unter diesem Gesichtspunkt ist die Handlungs- und Ausdrucksweise von Rösler und co. einfach nur widerwärtig.
Ein Mensch mit einer solchen Denk- und Ausdrucksweise hat in einem hohen Amt des Staates nichts, aber auch absolut nichts zu suchen.
Rösler sollte zurücktreten und sich entschuldigen. Leider ein Wunschtraum, ich weiß.
Na, die wollten sich mit der "Schlecker-Rettung" und sozialem Getue profilieren. Natürlich auch Herz-Jesu-Sozialist Seehofer. Der hat ja auch schonQuelle gerettet und auf Staatskosten einen veralteten Versandkatalog drucken lassen - erinnert man sich daran noch? Übrigens: es ging nicht um die Rettung von Schlecker, sondern darum. den Schlecker-Mitarbeitern die Arbeitslosigkeit noch etwas zu verlängern. Übrigens II: Es ging gar nicht mehr um 11.000 Mitarbeiter, weil 1000 sich schon um andere Arbeitsplätze umgesehen haben. Herr Rösler scheint eben doch recht zu haben: es gibt zur Zeit genug Arbeitsplätze und Transfergesellschaften brauchen nur Gewerkschaften und Sozi-Politiker, die sich profilieren wollen.
Amerika hat Glück, da gibt es keine FDP ansonsten wäre die General Motors, Ford und Chrysler Vergangenheit.
Leider müssen wir die Leute von der FDP noch ein Jahr ertragen.
der besser Verdienenden, ist nun mal diese Partei. War bei diesen Leuten Nie anders . Mal mehr mal weniger.
Wenn ich als Kleinunternehmer einmal in die Bredouille kommen sollte, wird sich mir wohl auch keiner erbarmen. Ich finde es gut, dass hier keine Extrawürste verteilt werden. Wenn Schlecker denn, wie es aussieht, kein lebensfähiges Gebilde ist, wäre es in der Tat besser, die Angestellten in die Arbeitslosigkeit zu entlassen, um sie dem Arbeitsmarkt für andere Anstellungen, wo ihre Fähigkeiten effektiver zum Einsatz kommen, verfügbar zu machen. Leider hat das nur die FDP begriffen.
dass das eine der letzten "Untaten" dieser "Splitterpartei" sein wird!
Hoffentlich müssen die derzeit noch in den Parlamenten verbliebenen FDP-Abgeordneten nach den nächsten Wahlen ihren Lebensunterhalt auch durch ehrliche Arbeit verdienen. Sie werden sicherlich - getreu ihrer eigenen Auffassung von unserem Staat - jede finanzielle Unterstützung durch die Staatskasse empört ablehnen.