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Gescheiterte Verhandlungen: FDP will sich mit Schlecker-Pleite profilieren

Getty ImagesDie Verhandlungen über finanzielle Hilfen für 11.000 Schlecker-Mitarbeiter sind endgültig gescheitert - weil drei FDP-Minister sich querstellten. Liberalen-Chef Rösler lobt die harte Haltung seiner Partei und hofft auf Zustimmung beim Wähler. Die politische Konkurrenz ist entsetzt.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...824610,00.html
  1. #380

    Zitat von Mourinho Beitrag anzeigen
    ... hat in meinen Augen schon richtig gehandelt. Hier können keine Steuergelder verschwendet werden. Zumal hier kein volkswirtschaftlicher Schaden entsteht. Es gibt im genug freie Stellen. Mit ein wenig Flexibilität geht das schon. Ich erinnern an viele Jahre vor 2000. Da hat kein Hahn gekrät, wenn Unternehmen geschlossen haben.
    Die jetztige scheinheilige Debatte von den Parteien über angebliche Solidarität ist doch nur gespielt. Besonders die SPD mit dicky Gabriel ist da sehr geübt. Also bitte .... Bravo FDP (übrigens bin ich kein FDP-Fan, Rössler und Co. sind schon ein wenig eigenartig).
    viel flexiebler als gefeurt zu werden um danach über ne zeitarbeitsfirma für n bruchteil des alten lohns die selbe arbeit zu machen geht nicht wirklich, aber wahrscheinlich rede ich hier auch mit nem stocksteifen der nichtmal die flexibilität besitzt sich die schuhe selbst zu binden.
  2. #381

    Eben

    Zitat von achazvonthymian Beitrag anzeigen
    Die FDP zeigt einen klaren wirtschaftspolitischen Kurs, hat Mut, dem Populismus zu widerstehen.
    Wer braucht schon eine weitere SPD?
  3. #382

    Wenn

    Zitat von Heimatloserlinker Beitrag anzeigen
    Ich wünsche der FDP 4,99 Prozent!
    Wenn dann die Piraten/dieLinke/die Grünen zusammen genug Stimmen haben um schwarz/Seeheim zu verhindern, solls mir recht sein.
  4. #383

    Nils Schmid von der Asozialdemokratischen Partei ist deswegen in dieser partei..

    weil im klar war, daß er in der FDP keine parteikarriere machen kann, also hat er den weg durch die institutionen angetreten um dort mal ordentlich staub zu wischen, mit dem FDP-Wischmop, denn schließlich ist er ja auch ein wehementer verfechter von S 21.
    noch fragen Kienzle?
  5. #384

    Vielleicht sollte sich....

    ....die FDP mit ihrem Herrn Rösler sich schnellstmöglich um eine Anschlussverwendung kümmern;-)
  6. #385

    Bloss nicht!

    Zitat von Emil Peisker Beitrag anzeigen
    Politik befördert Botschaften, und die Botschaft Röslers und sein Begriff "Anschlussverwendung" lässt erkennen, dass der besser bei seinem Leisten geblieben wäre.
    Ein solches Vokabular verwenden Ärzte in Deutschland seit bald sieben Jahrzehnten nicht mehr...
  7. #386

    Zitat von d.k.dent Beitrag anzeigen
    Bei einer Auffanggesellschaft für die Mitglieder der Schleckerfamilie hätte Rösler wahrscheinlich keine Bedenken.
    Doch. Bei denen sind doch noch nicht einmal mehr Parteispenden zu holen!
  8. #387

    Willkommen in der Wirklichkeit

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Verhandlungen über finanzielle Hilfen für 11.000 Schlecker-Mitarbeiter sind endgültig gescheitert - weil drei FDP-Minister sich querstellten. Liberalen-Chef Rösler lobt die harte Haltung seiner Partei und hofft auf Zustimmung beim Wähler. Die politische Konkurrenz ist entsetzt.
    Ein komplett niveauloser Artikel, und der Pöbel quakt mit.

    Schlecker ist an der Wirklichkeit gescheitert, weil Schlecker nicht gut genug war, weil Schlecker schlecht war, nicht an der FDP.
  9. #388

    Zitat von sysop;9910666Die politische Konkurrenz ist entsetzt.

    [url=http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,824610,00.html
    Gescheiterte*Verhandlungen: FDP will sich mit Schlecker-Pleite profilieren - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik[/url]
    Das macht gar nix! Gut haben die das gemacht. Erinnern wir uns an Opel. Viel Geld für NIX! Kein gutes Geld dem schlechten hinterher werfen.
  10. #389

    Natürlich ist es schlimm für die Schlecker-Mitarbeiter, ihren Job zu verlieren. Aber sollte man deshalb wirklich eine Transfergesellschaft gründen?

    Man darf nicht vergessen, dass das Staatsgeld mit dem die Mitarbeiter von Schlecker bezahlt werden, durch Steuern vom Umsatz/Gewinn anderer Unternehmen abgezogen wird.
    Indem man also die Mitarbeiter von Schlecker durch die Transfergesellschaft weiterbezahlt, gehen an anderer Stelle kleinere Unternehmen kaputt. Man vernichtet letztendlich also noch mehr Arbeitsplätze.
    Da die Produkte von Schlecker außerdem von den Menschen zu schwach nachgefragt werden (das Angebot also weniger der Nachfrage entspricht) und viel Geld an die Mitarbeiter von Schlecker gezahlt wird, ensteht bei den anderen Menschen (auch bei Hartz IV Empfängern und der Unterschicht) ein Realeinkommensverlust.

    Insolvenzen gehören zu einer Marktwirtschaft und man kann sie niemals verhindern. Rettet man ein Unternehmen, dass dauerhaft Verluste machen wird, vernichtet man an anderer Stelle noch mehr Arbeitsplätze. Macht ein Unternehmen Verlust, macht das andere (bei gleich bleibender Geldmenge) Gewinn.

    Die Mitarbeiter eines kleines Unternehmens bekommen nach der Pleite ihres Unternehmens Arbeitslosengeld.
    Warum sollten die Mitarbeiter eines großen Unternehmens extra behandelt werden?


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