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Gescheiterte Verhandlungen: FDP will sich mit Schlecker-Pleite profilieren

Getty ImagesDie Verhandlungen über finanzielle Hilfen für 11.000 Schlecker-Mitarbeiter sind endgültig gescheitert - weil drei FDP-Minister sich querstellten. Liberalen-Chef Rösler lobt die harte Haltung seiner Partei und hofft auf Zustimmung beim Wähler. Die politische Konkurrenz ist entsetzt.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...824610,00.html
  1. #300

    Und Recht hat er der Herr Rösler

    Seien wir doch mal ehrlich, ich habe 5 Teilzeitkräfte und wenn ich morgen Bankrott gehe dann stehen meine Mitarbeiter auch auf der Strasse und keiner ruft nach einer Transfergesellschaft, Ich bedaure sehr das die Unternehmerfamilie Schleckre Insolvenz anmelden musste und habe auch Verständnis für die Thematik der 11.000 meist weibl. Mitarbeiter im Niedriglohnsektor, aber müssen deswegen 71. Mio € in eine Auffanggesellschaft investiert werden, wir haben soziale Instrumente im Bereich der A- Agentur die für alle Menschen gleichermaßen gelten. Bitte keine Extra Wurst für Schlecker. Im übrigen wer setzt sich denn für die 1100 Mitarbeiter von Müller Brot ein, und wer verhindert, wenn Daimler Husten hat das zig tsde. zum Arbeitsamt geschickt werden.

    Also mal am Boden bleiben, deshalb nennt man Deutschland glaube ich auch Sozialstaat.

    Lukas Hummler Unternehmer Lindau
  2. #301

    Danke

    Wie schön, dass es die FDP (noch) gibt! Populisten und Opportunisten gibt es - wie sich zeigt- wie immer reichlich; kein Argument ist hohl genug, keine Phrase zu abgedroschen - Unehrlichkeit allerorten. Die Wahrheit ist: den Schlecker Mitarbeitern wäre auch mit einer Auffanggsellschaft nicht gedient, die nur Pseudo-Fortbildung für ein Jahr bietet und den Zustand prolongiert. Was dann?

    Die jüngsten Arbeitsmarktdaten signalisieren: es existieren ausreichend Beschäftigungsoptionen. Statt Passivität ist wird also nichts anderes als Eigeninitiative und Engagement verlangt; das ist doch eine gute Nachricht - nicht nur für die Schlecker Mitarbeiter. Danke FDP!
  3. #302

    Zitat von berpoc Beitrag anzeigen
    ... die Schleckerinnen hätten bisher FDP gewählt?
    jetzt definitiv nichtmehr, zu zeiten des coolen slogans von herrn westerwelle war das wohl nicht auszuschließen, filialleiter kann man ja auch schon als "besserverdienende" bezeichen ;) fakt ist das es wohl kaum irgend nen reichen schnösel interessieren wird das die fdp da für einspaarungen verantwortlich ist, die misswirtschaft und das plumpe fehlverhalten gegenüber wahlversprechen holen se damit auch net mehr raus. und liberal eingestellte ehemalige der firma köennen ja jetzt gottseidank auf die zweite liberale partei die piraten zurückgreifen.
  4. #303

    Zitat von Morgul Beitrag anzeigen
    was die FDP da macht.

    Man kann und darf nicht für Management-Fehler dem Steuerzahler in die Taschen greifen.

    Danke FDP!!!
    Für die "Managementfehler dieser Bundesregierung wird uns Steuerzahlern jeden einzelnen Tag tief in die Taschen gegriffen.

    Danke FDP!!!
  5. #304

    Titel!

    Zitat von redwed11 Beitrag anzeigen
    Ihr beitrag ist genau so falsch wie die Äußerungen von Rösler. Hier ging es nicht um die Rettung von Schlecker, sondern hier sollten die Härten für die Beschäftigten, deren Entlassung bevorsteht, etwas abzufedern.
    Aber hier hat sich wieder einmal das wahre Gesicht dieser Partei der Bestverdienenden gezeigt. Wenn es um die für die FDP "primitiven" Verkäuferinnen geht, wird Härte und absolute Eiseskälte gezeigt. Denn diese Menschen gehören nicht zu der Klientel der FDP und da sollen dann die Opfer der Pleite gefälligst sehen wo sie bleiben. Besser kann man soziale Kälte und Menschenverachtung nicht zum Ausdruck bringen.
    Die Härten treffen jeden Arbeitnehmer, der seine Stelle verliert. Aber für Lieschen Müller von der Metzgerei Schmidt an der Ecke interessiert sich niemand.
    Ich bin fest davon überzeugt, dass die Mehrheit der Foristen hier, die gerade der FDP sonstwas an den Hals wünschen, aus Prinzip nicht in Schlecker-Läden gegangen sind, weil die Mitarbeiter da ja ausgenutzt worden sind. Und jetzt jammern sie, weil die logische Folge eines solchen Boykotts, nämlich die Pleite, die in ihren Augen falschen trifft.

    Und Schuld tragen natürlich nicht CDU und SPD, die die Arbeitsamrktreformen maßgeblich vorangetrieben haben (Sie wissen schon, die Hartz-Kommission) oder ide Konsumenten, die aus "sozialen Gründen" nicht bei Schlecker gekauft haben oder gar das Schlecker-Management, das nicht rechtzeitig ie Reißleine gezogen hat, sondern allein die FDP.

    Passt eben ins Bild der sog. Gutmenschen!
  6. #305

    Herrlich,

    wie man hier auf die FDP eindrischt, weil sie den gesunden Menschenverstand nicht aufgegeben hat.

    Dass es die Gewerkschaften waren, die durch ihre nicht erwirtschaftbaren Lohnforderungen die Misere bei Schlecker mit verursacht haben, will keiner mehr wissen.

    Noch ein paar solche Gelegenheiten, und man wird dankbar, dass es die FDP (noch) gibt!
  7. #306

    Zustimmung

    Zitat von stuhlsen Beitrag anzeigen
    Das Verhalten der FDP-Minister ist marktwirtschaftlich absolut richtig. Das Geschrei der anderen Parteien ist reine Heuchelei. Bei kleineren Insolvenzen, die nicht in der Tagesschau vorkommen, kräht kein Hahn, wenn dort Leute entlassen werden.
    Ich stimme Ihnen da zu. Die Mehrzahl oder zumindest eine Vielzahl der Mitarbeiter hat zudem JETZT gute Chancen auf eine Stelle im Einzelhandel. Niemand weiss, wie das in 6 Monaten ist.

    Die FDP handelt aber natürlich absolut unehrlich - dagegen ist die Heuchelei der anderen gar nichts. Staatsknete ist immer in Ordnung, wenn sie an die geht, die ohnehin schon viel haben. Oder haben Sie wahrgenommen, dass die FDP irgendwann ernsthaft die Streichung von Subventionen -z.B.für die Porsche AG, die nach Wiedeking solche Leistungen nun gern mitnimmt- gefordert hätte ?
  8. #307

    Richtig so!

    Sicherlich macht es die FDP total unbeliebt, dass sie den armen Menschen nicht hilft - aus PR-Gründen hätte ich ihnen auch nicht dazu geraten. Inhaltlich jedoch die richtige Entscheidung. Und dass es an anderer Stelle schwachsinnige Entscheidungen gegeben hat (was sich noch rausstellen muss) und dort Geld für die bösen Banken und Griechenland ausgegeben wurde, das rechtfertig nicht, den Schwachsinn weiterzuführen. Fakt ist:

    Es gibt Bedarf nach Verkäuferinnen im Einzelhandel.
    Andere Drogerieketten haben sich bereits angeboten, Personal zu übernehmen.
    Noch nie hat eine Transferges. einen besseren Job gemacht als die Arbeitsagentur.
    Für Arbeitsvermittlungen gibt's schon eine Instanz in diesem Land - die Arbeitsagentur.

    Es gibt keinen Grund in diesen Prozess staatlicherseits einzugreifen (außer wohlmeinende PR für vermeintlich hilfsbereite Politiker).
  9. #308

    So sieht unsere Zukunft aus.

    Milliardenbürgschaften für Pleitestaaten, aber kein Geld für die Bürger hierzulande. So sieht unsere Zunkuft aus. Schämt Euch!
  10. #309

    Ui, ja...

    Zitat von smelmoth Beitrag anzeigen
    jede politische entscheidung als "profilierungs"-"versuch" abzutun, um damit mangelnde prinzipentreue zu unterstellen ist typische spiegel-online hetze.

    neben dem bildblog.de bedürfte es eines ordentliches spon-blogs...^^
    ...auf Efdepeniveau, macht sich gut. Da ist dann der SPON so bei 0,9%.








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