Diesen Sachverhalt haben wohl alle Beteiligten - also auch die F.D.P. - sehr wohl gekannt. Laut Insolvenzverwalter Geiwitz sind die nicht von der Insolvenz betroffenen ausländischen Unternehmen rund 220 Millionen € wert - wären also als Sicherheit für die mehr als 70 Millionen € mehr als ausreichend. Als Nils Schmid am Ende noch den Versuch eines Alleingangs wagen möchte, wird er von den Grünen gestoppt.
Im Endeffekt ist damit dem Profi Geiwitz ein wichtiges Instrument aus der Hand geschlagen worden. s.auch
Handel - Drogerien: Chronologie: Vom Insolvenzantrag zur Restrukturierung - Newsticker - sueddeutsche.de
Zitat: "Einige potenzielle Investoren hätten ihr Interesse davon abhängig gemacht, dass es eine Transfergesellschaft für die 11 000 entlassenen Beschäftigten gebe.
Das sagte Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz am Freitag im ARD-Morgenmagazin. «Wir werden jetzt sehen, in wieweit diese Investoren das zur Bedingung machen, in dem Prozess zu bleiben.»
Ohne die Transfergesellschaft könnten nun tausende ehemalige Schlecker-Angestellte gegen ihre Entlassung klagen. Sollten sie Erfolg haben, würde das zur finanziellen Belastung für den zukünftigen Schlecker-Eigentümer."
Also alle die jetzt schreien, dass die F.D.P. jetzt endlich Profil gezeigt habe - totaler Nonsens. Transfergesellschaften sind was ganz normales, KfW-Kredite auch. Unternehmenswerte als Sicherheit wären auch genug vorhanden gewesen - Risiko lag bei ca. 0 %!
Dieser reine Populismus der F.D.P. wird die Fortführung des Unternehmens sehr erschweren wenn nicht gar unmöglich machen.
Liebe F.D.P. - das war nachtreten in der übelsten Form. Ihr seid nicht gesellschaftsfähig ab mit euch in der Versenkung!