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Gescheiterte Schlecker-Verhandlung: FDP ist pleite

REUTERS11.000 Schlecker-Mitarbeiter stehen bald auf der Straße - und die FDP feiert das als ihren Erfolg. Die Liberalen haben mit der harten Haltung die Verhandlungen über eine Transfergesellschaft platzen lassen. Doch die taumelnde Rösler-Partei spielt mit dem kalten Manöver ein heikles Spiel.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...824676,00.html
  1. #30

    Warum soll man Schlecker retten oder eine Auffanggesellschaft gründen?

    Was ist an Schlecker so rettungswürdig? Die waren jetzt nicht so wahnsinnig erfolgreich in ihrem Geschäftsgebahren.

    Wenn nebenan ein Schreiner oder Bauunternehmen seine Mitarbeiter seine Mitarbeiter entlassen muss, dann schert sich doch auch keiner darum. Warum soll es hier anders sein?
    Gibt es dafür nicht das Arbeitsamt? (die evt fehlende Qualität des Arbeitsamts ist kein Argument für Ausnahmen, wenn dann für Reformen)

    Dass das die FDP natürlich aus eigennützigen Motiven tut, ändert nichts an der Richtigkeit der Entscheidung. Die anderen Parteien echauffieren sich ja auch aus eigennützigen Motiven.
  2. #31

    Hallo

    Dieses Spon FDP Bashing ist oberpeinlich
    Weshalb soll man die neoliberalistischte Partei in Deutschland nicht angreifen können? Auch die Kommentare aus FAZ und SZ und Spiegel werden diese Partei nicht mehr retten können. Hat die Fast-3-Prozent-Partei in Deutschland Bestandsschutz? Nö, macht Euch vom Acker .
    Das Verhalten gegenüber den gekündigten Schlecker-Frauen zeigt das wahre Gesicht dieser Partei. Es zählt nur, wer Geld hat. Nun ja, man muss diesen gestylten Typen keine Träne mehr nachweinen.
    Das Ende der fast-drei-prozent-Partei naht und niemand ahnt es.
  3. #32

    Ich erwarte mehr!

    Zitat von Toe Jam Beitrag anzeigen
    Dieses Spon FDP Bashing ist oberpeinlich für ein Leitmedium. Warum ist der Titel nicht "SPD profiliert sich auf Kosten der Steuerzahler"?
    Warum nicht mal ein kritischer Bericht über die Auffanggesellschaften der letzten Jahre, was sie den Steuerzahler gekostet und was sie gebracht haben? Und welche Motive ein Herr Schröder mit der Holzmann-"Rettung" so hatte?
    Klar, das wäre ja journalistische Arbeit, da ist polemische Hetze einfacher.
    Stimme ich zu. Vielleicht noch besser eine balancierten Bericht über die Vorteile und Nachteile...

    Es ist nun keine Überraschung dass der FDP dagegen sind. Das ist nichts Neues. Daraus einen FDP Bashing Bericht zu machen verrät einiges...

    Wenn ich Bild Niveau wollte, würde ich Bild lesen. Ich erwarte mehr von SPON.
  4. #33

    Banane?

    Zitat von _varg Beitrag anzeigen
    Die Medien verkacken es mal wieder. So kann die FDP natürlich nur verlieren.

    Es war zumindest richtig, dass die FDP in letzter Zeit ordentlich aufs Maul bekommen hat. Sie haben es schlicht verkackt. In dieser Situation muss ich aber an jeden appellieren der FDP bei Seite zu springen.
    Damit die Haufen noch mehr "verkacken" kann? Aus der Regierung springen-sofort!
  5. #34

    Zitat von Eutighofer Beitrag anzeigen
    Da hat eine Partei endlich mal den Mut, die Wahrheit zu sagen, nämlich die, dass Transfergesellschaften teuer und nutzlos sind - und im SPIEGEL wird auch das kritisiert.

    Hätte die FDP der Transfergesellschaft zugestimmt, wäre ihr das als "anbiedernder Populismus" ausgelegt worden.
    Richtig ist, dass die Transfergesellschaft im Fall von Schlecker wohl volkswirtschaftlich kaum sinnvoll gewesen wäre. Die meisten der Angestellten wären auch dadurch nicht weitervermittelt worden.

    Dennoch finde ich es richtig, dass die FDP für ihre Haltung Schelte bekommt. Die 'Liberalen' haben keinerlei Problem damit deutlich teurere und noch sinnlosere Millionengeschenke zu verteilen wenn es um ihre eigene Klientel geht. Hier aber blocken sie ab und zwar einzig und alleine aus dem Kalkül heraus genau diese Klientel wieder für sich zu gewinnen. Das Schlimme....ich fürchte es könnte klappen.
  6. #35

    FDP Bashing

    SPON kommt das genau richtig, um der erklärten "Lieblingspartei" mal wieder einen Grabgesang widmen zu können.

    Ich bin wahrlich kein Freund der gelben Brüder, aber hier hat die FDP richtig gehandelt. wieso sollten die Schlecker-Mitarbeiter mehr staatliche Fürsorge erhalten als Otto Normalverbraucher, der Aufgrund irgendwelcher Strukturmassnahmen auf der Strasse steht?

    Weil sich Staat und Parteien mit diesem medienwirksamen Massenschicksaal (im Gegensatz zu manchem nirgends erwähnten Einzelschicksaal) profilieren müssen oder sollten?
  7. #36

    Die Uhr tickt

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    11.000 Schlecker-Mitarbeiter stehen bald auf der Straße - und die FDP feiert das als ihren Erfolg.
    fuer die FDP.

    Roesler hat 0 politisches Gespuer: jetzt wird auch noch eine Transfergesellschaft fuer Niedriglohnempfaenger torpediert.
    Das sieht er wohl als Position des 'freien Marktes'.
    Wieviel Gelder haben nochmal deutsche Banken bekommen ?
    Und zwar Cash ...

    Diese Partei ist dem Ende nahe. Und sie hat nichts anderes verdient. Nach den NRW Wahlen werden Neuwahlen im Bund ausgerufen.
  8. #37

    Bitte richtig zählen

    Zitat von zephyros Beitrag anzeigen
    die 11000 "Schlecker Frauen" werden die Guidomobil-Spaßpartei schon mal nicht wählen!
    Hätten die doch sowieso nicht. Übrigens: Auch wenn der Spiegel Online immer noch von 11.000 Schlecker-Frauen (Männer zählen sowieso nicht) spricht: Es sind (laut unverdächtiger SZ) nur noch 10.000 -1.000 haben gekündigt, weil sie schon Alternativen gefunden haben, ganz ohne 6-monatige Bewerbungshilfe durch Transfergesellschaften.
  9. #38

    nee

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    11.000 Schlecker-Mitarbeiter stehen bald auf der Straße - und die FDP feiert das als ihren Erfolg. Die Liberalen haben mit der harten Haltung die Verhandlungen über eine Transfergesellschaft platzen lassen. Doch die taumelnde Rösler-Partei spielt mit dem kalten Manöver ein heikles Spiel.

    Gescheiterte*Schlecker-Verhandlung: FDP ist pleite - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Es scheint so als hätten sämtliche Restmitglieder sich hier zu einer konzertierten Aktion zusammengeschlossen.
    Bin überrascht dass es doch fast zweistellig wurde.

    Die Herren des Hauses Mövenpick spenden halt mehr!

    Nicht nur die Auffanggesellschaft, sondern ebenso die Verhandlungsoptionen für den noch arbeitenden Rest der Belegschaft sind damit perdu.
    Gut gemacht Klientelrestpartei
  10. #39

    Sie haben vollkommen recht...

    Zitat von heinobern Beitrag anzeigen
    Unerwähnt bleibt, dass die Transfergesellschaft höchstens die Hälfte des Geldes gebraucht hätte, das jetzt ab Montag fällig wird, wenn sich die gekündigten Frauen beim Arbeitsamt melden müssen. Das kostet in jedem Fall deutlich über 100 Millionen Euro aus dem Topf der Arbeitslosenversicherung. Was die Pappnasen von der FDP hier - zum hoffentlich letzten Mal - vollführen, ist nichts als fauler Zauber zu Lasten der Arbeitnehmer.
    ...die Kredite wären zurückgezahlt worden, so wird jetzt die Allgemeinheit ohne Rückfahrkarte belastet, denn jeder der sozialversicherungspflichtig arbeitet zahlt jetzt über das Arbeitsamt für die Schlecker-Frauen. Aber mal zu Ende denken ist heutzutage ja wohl nicht mehr in....schon überhaupt nicht bei der FDP...








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