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Gescheiterte Rettung: Insolvenzverwalter gibt FDP Mitschuld an Schleckers Zerschlagun

dapdSchlecker wird zerschlagen, Insolvenzverwalter Geiwitz zieht im SPIEGEL eine bittere Bilanz: Das Management der Drogeriekette sei überfordert gewesen, die Gründerfamilie habe keinen finanziellen Beitrag geleistet. Das Nein der FDP zu einer Auffanglösung war laut Geiwitz eine "Farce für die Betroffenen".

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...836642,00.html
  1. #1

    Recht so!

    Ein Ja der FDP zu einer Auffanglösung hätte die Pleite nur verschoben und hohe Kosten für den Steuerzahler verursacht. Da eine Drogeriekette mehr oder weniger keine gesamtwirtschaftlichen Folgen hat, war es völlig richtig, hier keine Steuergeld einzusetzen.
  2. #2

    Da muss man durch

    Nur so funktioniert Marktwirtschaft. Ich bin froh dass das Kapitel mit der Planwirtschaft vorüber ist. Wenn Schlecker jetzt dicht macht, übernehmen andere Drogerien die Kunden. Die werden dann expandieren und neu einstellen. Natürlich nicht alle von Schlecker, da Schlecker halt aufgeblasen war. Wer bei Schlecker arbeitet sollte gleich mal bei der Konkurrenz ein Lebenslauf einschicken (Hoffe die haben schon daran gedacht, anstatt auf der Strasse gegen die Realität zu protestieren).

    Noch was, jeder der Schlecker verunglimpft vor allem die Arbeitnehmer, die sind ja gleich frei von der Arbeit und haben Zeit. Dann können die ja selbst mal Risiko eingehen und sich selbständig machen und selbst eine Drogerie eröffnen.

    Macht wohl keiner, macht zuviel Arbeit, und auch etwas komplizierter also Plakate zu beschmieren.
  3. #3

    Das mit der FDP war mit Sicherheit nicht verantwortlich

    und schon garnicht, wenn man weiss, was so ein Insolvenzverwalter verdient Das ist dann ebenfalls ein Hindernis, wie die 5000 Kündigungsklagen.
    Eine nachvollziebare Darstellung gibt es bei dem Mitbewerber.
    http://www.welt.de/wirtschaft/article106408165/Das-Schlecker-Aus-eine-Niederlage-fuer-Ver-di.html
  4. #4

    FDP soll Schuld haben?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Schlecker wird zerschlagen, Insolvenzverwalter Geiwitz zieht im SPIEGEL eine bittere Bilanz: Das Management der Drogeriekette sei überfordert gewesen, die Gründerfamilie habe keinen finanziellen Beitrag geleistet. Das Nein der FDP zu einer Auffanglösung war laut Geiwitz eine "Farce für die Betroffenen".

    Insolvenzverwalter Geiwitz rechnet mit Schlecker ab - SPIEGEL ONLINE
    Wofür eigentlich??? Die sogenannten Schlecker Frauen sollen endlich begreifen, dass weder die FDP, noch die Politik im Allgemeinen, noch die Steuerzahler irgendeine Schuld haben, dass sie jetzt auf der Strasse stehen. Der einzig Schuldige ist der Schlecker Clan!!!

    Schon garnicht können sie weder von den Steuerzahlern erwarten, noch verlangen, dass sie zahlen!
  5. #5

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Schlecker wird zerschlagen, Insolvenzverwalter Geiwitz zieht im SPIEGEL eine bittere Bilanz: Das Management der Drogeriekette sei überfordert gewesen, die Gründerfamilie habe keinen finanziellen Beitrag geleistet. Das Nein der FDP zu einer Auffanglösung war laut Geiwitz eine "Farce für die Betroffenen".

    Insolvenzverwalter Geiwitz rechnet mit Schlecker ab - SPIEGEL ONLINE
    FDP hat alles richtig gemacht. Wir haben nunmal eine freie Marktwirtschaft. Angebot und Nachfrage!
  6. #6

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Schlecker wird zerschlagen, Insolvenzverwalter Geiwitz zieht im SPIEGEL eine bittere Bilanz: Das Management der Drogeriekette sei überfordert gewesen, die Gründerfamilie habe keinen finanziellen Beitrag geleistet. Das Nein der FDP zu einer Auffanglösung war laut Geiwitz eine "Farce für die Betroffenen".

    Insolvenzverwalter Geiwitz rechnet mit Schlecker ab - SPIEGEL ONLINE
    Ich bin wahrhaftig kein Anhänger der FDP, aber in diesem Fall war ihre Position richtig. Eine Auffanggesellschaft hätte lediglich die Pleite verzögert, nur eben zu noch höheren Kosten für die Allgemeinheit.

    Die Medien und die Gewerkschaften haben über Jahre die Firma Schlecker als einen ausbeuterischen Spitzelladen dargestellt. Der Erfolg war dann, dass die Kunden dieser Kampagne gefolgt und aus den Läden weggeblieben sind.

    Und jetzt, da der Laden wegen der "Abstimmung mit den Füssen" pleite ist, rollen überall die Krokodilstränen.

    Was für eine Doppelmoral!
  7. #7

    Zitat von pl-pitt Beitrag anzeigen
    Der einzig Schuldige ist der Schlecker Clan!!!

    Genauso wie sie auch daran "schuld" waren, dass sie vorher nicht auf der Straße standen.
  8. #8

    Marktbereinigung

    Es ist sicherlich dramatisch für die betroffenen Arbeitnemer(innen). Und ja, ich kann da mitreden, ich habe selbst mal einen Job durch Insolvenz verloren und durfte dann als letzter von 60 MA mit dem Verwalter zusammen abwickeln.

    Aber ab und zu ist einfach die Situation so verfahren, dass nichts mehr anderes bleibt. Und was hätte es gebracht, wenn es eine Auffanggeselschaft gegeben hätte? Man hätte "nur" die Klagen vorläufig verhindert. Aber die Arbeitslosigkeit wäre ohnhin gekommen.

    Und es glaubt doch keiner, dass die Investoren nur wegen der Klagen zurückgezogen haben. Meist merken die erst bei einem intensiven Blick in die Bücher, was sie das wirklich an Problemen vor sich haben.

    Das Problem war doch, dass das Konzept Schlecker vor ca. 10 Jahren gescheitert war. Damals hätte man die Notbremse ziehen müssen. So hat Anton Schlecker samt Familie massig eigenes Geld verbrannt. Das ehrt ihn, hat aber auch die Insolvenz durch fehlende Innovationen begünstigt.

    Die Medienkampagnen gegen Schlecker bezüglich Arbeitszeit etc. taten ihr übriges. Und es glaubt doch keiner, dass es bei der Konkurrenz besser aus sieht, was die AN-Rechte betrifft... Schlecker war nur größer und bot ein besseres Ziel. Das Ergebnis sieht man jetzt.

    Und nein, es war nicht nur der Kampagne. Dazu kam das veraltete Konzept, der spröde Charme der 1970er Jahre in de Läden, die Konkurrenz durch Vollsortimenter Supermärkte und Allerweltsdiscounter die auch Drogerieartikel führten die für den Grundbedarf allemal ausreichen, die Online-Konkurrenz, die sehr ungünstigen Unternehmensstrukturen in der Rechtsform e.K. was eine Übertragung/ Verkauf oder Beteiligungen Dritter erschwerte,...

    Und da bleibt manchmal eben nichts anderes über, als die Abwickelung...
  9. #9

    Zitat von pl-pitt Beitrag anzeigen
    Wofür eigentlich??? Die sogenannten Schlecker Frauen sollen endlich begreifen, dass weder die FDP, noch die Politik im Allgemeinen, noch die Steuerzahler irgendeine Schuld haben, dass sie jetzt auf der Strasse stehen. Der einzig Schuldige ist der Schlecker Clan!!!

    Schon garnicht können sie weder von den Steuerzahlern erwarten, noch verlangen, dass sie zahlen!

    Der von Ihnen verunglimpfte "Schlecker-Clan" dürfte seinen Mitarbeitern Monat für Monat einen zweistelligen Millionenbetrag an Löhnen und Gehältern überwiesen haben. Und der Laden existiert nunmehr seit 37 Jahren.

    Aber es ist ja so schön bequem, am heimischen PC zu sitzen und Schimpftiraden gegen "die da oben" in die Tasten zu klimpern.








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