Natürlich kostet das auch Geld, aber es kostet weniger. Die Argen sind republikweit gut vertreten, genauso wie die Schleckerfilialen. Bei der Transfergesellschaft war die Rede von 11 einzelnen Standorten. Viele Schleckerfrauen hätten weit pendeln müssen. Ineffizienter geht es doch kaum. Und möglich wäre es für viele auch nicht gewesen, weiß man doch, dass viele Frauen der unteren Einkommensschichten und gerade in dieser Schleckerfrauenaltersklasse keinen Führerschein haben. Die Arge ist für die meisten um die Ecke. Dort arbeiten Leute, die sich wenigstens auskennen und schnell weiterhelfen können. Und das effizient, weil die Strukturen bestehen.
Und glauben Sie etwa, die Schleckerfrauen hätten es in der Transfergesellschaft leichter?Ich weiß wovon ich schreibe. Meine Lebensgefährtin ist zufälligerweise damit beschäftigt Menschen wieder in Lohn in Brot zu verhelfen (Bewerbungstraining etc...ARGE-bezahlt). Und schon seit Monaten schlagen da immer mehr "Schlecker Frauen auf". Vermittlungsaussichten katastrophal !
Wie kommen Sie denn darauf? Mit der Schleckerrettung ist ja wie mit der Griechenlandrettung. Gibt man einmal Geld, dann wird noch nach mehr verlangt. Denn wenn die 70 Millionen erstmal gezahlt worden wären und es hätte nicht gereicht, dann stellt sich kein Politiker hin und erklärt, dass keine zusätzlichen 30 Millionen bewilligt werden. Man wird 30 Millionen € nachschießen, um die 70 Millionen € nicht ganz zu verlieren. Dieser Mechanismus greift auch bei Griechenland, nur um den Faktor tausend größer.Was soll also das ganze Gesabbere bezüglich der Kosten...wir zahlen doch so oder so...eine Transfergesellschaft hätte den Steuerzahler rund 70 Millionen gekostet/Jahr....so zahlen wir 75 Mio in drei Monaten...

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