Gescheiterte Rettung: Insolvenzverwalter gibt FDP Mitschuld an Schleckers Zerschlagun

dapdSchlecker wird zerschlagen, Insolvenzverwalter Geiwitz zieht im SPIEGEL eine bittere Bilanz: Das Management der Drogeriekette sei überfordert gewesen, die Gründerfamilie habe keinen finanziellen Beitrag geleistet. Das Nein der FDP zu einer Auffanglösung war laut Geiwitz eine "Farce für die Betroffenen".

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...836642,00.html
  1. #20

    Zitat von grover01 Beitrag anzeigen
    In einer funktionierenden Marktwirtschaft wäre es auch für diese keine Katastrophe, sie würden schnell einen anderen Job finden. Man sollte sich eher fragen, warum wir die Wirtschaft durch Regulierungen und Besteuerungen soweit geschädigt haben, dass Arbeitsplätze so selten geworden sind.
    Das ist neoklassische Voodoo-Ökonomie – und absoluter Blödsinn. Mehr Religion als Wissenschaft. Sollte eigentlich jedem klar sein, der ein bisschen VWL studiert hat.
  2. #21

    Nachdenken !

    Zitat von hubertrudnick1 Beitrag anzeigen
    Der Insolvenzverwalter gibt nur sehr billige Sprüche von sich, mehr nicht.
    Ein Unternehmen ist in erster Linie an sich gescheitert und wie wir es aus der Vergangenheit kennen, so werden Millionen vom Steuerzahler auch nicht daran ändern, höchsten es etwas hinausziehen.
    Die Beschäftigten hat noch nie einer für wichtig gehalten, sie sollen dann auch wie üblich vom Steuerzahler aufgefangen werden, das ist was diese Leute wollen.
    Das ist die scheinbare soziale Marktwirtschaft aller Merkel und FDP Freunde.
    HR
    Ich kann mich immer nur wundern...durch den Kopf der meisten hier scheint ein Riss zu gehen....Irgnedwie geht es wohl nur darum, dass die Auffanggesellschaft STEUERGELDER gekostet hätte und die wären dann verschwendet gewesen...

    Liebe Mitforisten:
    Scheinbar hat es sich noch nicht herumgesprochen dass auch die Agentur für Arbeit durch die Allgemeinheit der Steuerzahler finanziert wird, oder?
    Glauben Sie etwa insgesamt 25 000 arbeitslose Schleckermitarbeiter kosten die ARGE und damit "uns" nichts ? Wenn man mal davon ausgeht dass die einige Zeit nicht vermittelt werden können sind immerhin rund 25 Mio Euro / Monat + KKV etc., fehlende Umsatzsteuer auf die Lohndiffernez etc....weitere Folgekosten nicht eingerechnet....

    Ich weiß wovon ich schreibe. Meine Lebensgefährtin ist zufälligerweise damit beschäftigt Menschen wieder in Lohn in Brot zu verhelfen (Bewerbungstraining etc...ARGE-bezahlt). Und schon seit Monaten schlagen da immer mehr "Schlecker Frauen auf". Vermittlungsaussichten katastrophal !

    Was soll also das ganze Gesabbere bezüglich der Kosten...wir zahlen doch so oder so...eine Transfergesellschaft hätte den Steuerzahler rund 70 Millionen gekostet/Jahr....so zahlen wir 75 Mio in drei Monaten...

    erklärt das mir bitte einer mal ???
  3. #22

    Zitat von pl-pitt Beitrag anzeigen
    ... Der einzig Schuldige ist der Schlecker Clan!!!...
    Ist doch auch nicht richtig, wer glaubt das Schlecker sich freut das sein Laden pleite ist doch genauso unsinnig... Schlecker konnte sich halt auf dem Markt nicht behaupten, da über Schuld zu sprechen hilft niemanden weiter. Die Firma Schlecker hat Jahrelang Tausenden einen Job gegeben jetzt ist sie Pleite und die Arbeitnehmer müssen sich halt was neues suchen.
  4. #23

    Schlecker ist weg

    In ersten Linie haben die deutschen Verbraucher Schlecker bewusst in die Insolvenz geschickt.
    Nun sollen die Steuern und Abgaben der Verbraucher dazu verwendet werden, ein Unternehmen zu retten, dass der Verbraucher wiederum nicht mehr unterstützt.
    Da beißt sich doch die Katze in den Schwanz.
    Schon seit 2008 werden bei Schlecker die Löhne mitunter unregelmäßig ausgezahlt. Anstatt zu weinen hätten sich die "Schleckerfrauen" in den letzten 4 Jahren als mündige Bürger vielleicht doch mal selber um einen neuen Arbeitspaltz kümmern sollen, als nun auf die Politik zu schimpfen.
  5. #24

    Ach Gott, der arme Herr Geiwitz

    Die Insolvenzverwalter sind nach wie vor das Problem in diesem Land. Sie schöpfen regelmäßig den größten Teil der Masse ab. Da sieht dann der eine oder andere in die Insolvenzordnung und behauptet, die bekomen ja nur vorgegebene Kosten. Selten so gelacht. Da entstehen unglaubliche Nebenkosten. Hätte Schlecker ein paar Millionen nachgeschoben, der größte Teil wäre davon beim Insolvenzverwalter gelandet für siene Bemühungen. Auch dafür gibt es Tabellen.
    Insolvenzverwaltung ist in Deutschland nach wie vor die Lizenz zum Gelddrucken. Man wollte das Konkursrecht dem US-Insolvenzrecht anpassen. Hätte man es nur getan. Abder da waren dien Juristen vor, die ihre Pfründe schwinden sahen und es deshalb verhinderten. Aber über dieses Thema lassen sich Bücher schreiben.
  6. #25

    Fdp

    Wenn die FDP für Ihre Hotelies Steuergeschenke verteilt, scheind das OK zu sein, aber den Schleckerfrauen beim wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt zu helfen, da heißt es vollmundig, wir dürfen uns nicht in die Marktwirtschaft einmischen. Wäre es um ein Steuergeschenk für Herrn Schlecker gegangen, hätte die FDP sicher nichts dagegen.
  7. #26

    Es geht nicht um Schlecker

    Zitat von grover01 Beitrag anzeigen
    Das kann ich nicht nachvollziehen. Wo sehen Sie denn in der Presselandschaft pro-freie-Martwirtschaft-Artikel (oder pro FDP). Auf SPON jedenfalls nicht.

    In jeder Talkshow sitzen diese FDP-Hanseln und jeden Morgen ein wohlwollendes Interview im Deutschalndfunk mit einem FDP-Jüngling: widerlich!!!!



    Ich bin kein FDP-Anhänger, aber die Schuld für das Versagen einer Firma bei einer Partei zu suchen ist der falsche Ansatz. Es ist nicht die Aufgabe der Politik Firmen vor der Pleite zu bewahren, erstens funktioniert es nicht, und zweitens belohnt es diejenigen, die schlecht wirtschaften, es wird also Verschwendung und Ineffizienz gefördert. Und was die Arbeitnehmer angeht: In einer funktionierenden Marktwirtschaft wäre es auch für diese keine Katastrophe, sie würden schnell einen anderen Job finden. Man sollte sich eher fragen, warum wir die Wirtschaft durch Regulierungen und Besteuerungen soweit geschädigt haben, dass Arbeitsplätze so selten geworden sind.
    Es geht um die Verbesserung der Chancen für die Schleckerfrauen, auf dem schwierigen Arbeitsmarkt wieder einen Job zu finden. Die FDP hat dies verhindert, obwohl es die Aufgabe des Staates ist, allen Arbeitnehmern die bestmöglichen Chancen zu eröffnen. Außerdem wird Arbeitslosigkeit für den Staat viel teurer als unterstützende Maßnahmen für potentielle Arbeitslose. Und noch eins: Besteuert wurden die miserablen Banken, die sich verzockt haben, da gehts ja offensichtlich, geschädigt wurde der Steuerzahler, für den deshalb keine Mittel mehr vorhanden sind, wenn er sie wie im Falle Schlecker benötigt. Hier zeigt sich, wem diese Regierung tatsächlich unter die Arme greift, nämlich ihrer Klientel und nicht dem Arbeitnehmer, der auf allen Ebenen die Zeche für die Auswüchse des Zockerkapitalismus bezahlt. Da zeigt sich die FDP immer sehr großzügig, wenn es um ihre Unterstützer geht.
  8. #27

    Unsinn

    Die FDP hat zu recht nein gesagt. Man kann nicht sinnlos Geld verpulvern, das Nein muss auch zu Griechenland kommen.
    Wir reden hier ueber vielleicht 10.000 leute die ueber die Bundesrepublik verteilt ihre Jobs verlieren. Das ist im Einzelfall schlimm, aber verkraftbar, vor allem werden viele schnell einen Job ebi Konkurrenten finden.

    Es ist Marktwirtschaft und das Umfeld fuer Jobs ist gut.
  9. #28

    Zitat von Medianet Beitrag anzeigen
    Was soll also das ganze Gesabbere bezüglich der Kosten...wir zahlen doch so oder so...eine Transfergesellschaft hätte den Steuerzahler rund 70 Millionen gekostet/Jahr....so zahlen wir 75 Mio in drei Monaten...

    erklärt das mir bitte einer mal ???

    Die Rechnung geht dann auf, wenn man sich der Illusion hingibt, angesichts 26000 offener Stellen im Einzelhandel hätten die 13000 Schleckermitarbeiter alle sofort wieder einen Job.

    Dann würde man sowohl die Kosten der Transfergesellschaft als auch die Kosten seitens der Arbeitsagentur sparen.

    Wie realistisch der Quatsch allerdings ist... nun ja.
  10. #29

    Schlecker wurde runtergeschrieben, dass wird wohl auch ein Grund für den Niedergang gewesen sein.

    Wieviel kostet uns eigentlich die Bundesagentur am Tag? Und dann sollen die nicht zuständig bzw. kompetent sein?

    Die FDP hat hier alles richtig gemacht und sich keiner unrealistischen Gefühlsduselei hingegeben.

    Arbeitsplätze werden von Kunden geschaffen und nicht von Politikern, die ohnehin total überschätzt werden.