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Gescheiterte Rettung: Insolvenzverwalter gibt FDP Mitschuld an Schleckers Zerschlagun
dapdSchlecker wird zerschlagen, Insolvenzverwalter Geiwitz zieht im SPIEGEL eine bittere Bilanz: Das Management der Drogeriekette sei überfordert gewesen, die Gründerfamilie habe keinen finanziellen Beitrag geleistet. Das Nein der FDP zu einer Auffanglösung war laut Geiwitz eine "Farce für die Betroffenen".
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...836642,00.html
- #20 02.06.2012 20:39 von
- #21 02.06.2012 20:47 von
Nachdenken !
Ich kann mich immer nur wundern...durch den Kopf der meisten hier scheint ein Riss zu gehen....Irgnedwie geht es wohl nur darum, dass die Auffanggesellschaft STEUERGELDER gekostet hätte und die wären dann verschwendet gewesen...
Liebe Mitforisten:
Scheinbar hat es sich noch nicht herumgesprochen dass auch die Agentur für Arbeit durch die Allgemeinheit der Steuerzahler finanziert wird, oder?
Glauben Sie etwa insgesamt 25 000 arbeitslose Schleckermitarbeiter kosten die ARGE und damit "uns" nichts ? Wenn man mal davon ausgeht dass die einige Zeit nicht vermittelt werden können sind immerhin rund 25 Mio Euro / Monat + KKV etc., fehlende Umsatzsteuer auf die Lohndiffernez etc....weitere Folgekosten nicht eingerechnet....
Ich weiß wovon ich schreibe. Meine Lebensgefährtin ist zufälligerweise damit beschäftigt Menschen wieder in Lohn in Brot zu verhelfen (Bewerbungstraining etc...ARGE-bezahlt). Und schon seit Monaten schlagen da immer mehr "Schlecker Frauen auf". Vermittlungsaussichten katastrophal !
Was soll also das ganze Gesabbere bezüglich der Kosten...wir zahlen doch so oder so...eine Transfergesellschaft hätte den Steuerzahler rund 70 Millionen gekostet/Jahr....so zahlen wir 75 Mio in drei Monaten...
erklärt das mir bitte einer mal ??? - #22 02.06.2012 20:55 von
Ist doch auch nicht richtig, wer glaubt das Schlecker sich freut das sein Laden pleite ist doch genauso unsinnig... Schlecker konnte sich halt auf dem Markt nicht behaupten, da über Schuld zu sprechen hilft niemanden weiter. Die Firma Schlecker hat Jahrelang Tausenden einen Job gegeben jetzt ist sie Pleite und die Arbeitnehmer müssen sich halt was neues suchen.
- #23 02.06.2012 20:58 von
Schlecker ist weg
In ersten Linie haben die deutschen Verbraucher Schlecker bewusst in die Insolvenz geschickt.
Nun sollen die Steuern und Abgaben der Verbraucher dazu verwendet werden, ein Unternehmen zu retten, dass der Verbraucher wiederum nicht mehr unterstützt.
Da beißt sich doch die Katze in den Schwanz.
Schon seit 2008 werden bei Schlecker die Löhne mitunter unregelmäßig ausgezahlt. Anstatt zu weinen hätten sich die "Schleckerfrauen" in den letzten 4 Jahren als mündige Bürger vielleicht doch mal selber um einen neuen Arbeitspaltz kümmern sollen, als nun auf die Politik zu schimpfen. - #24 02.06.2012 20:58 von
Ach Gott, der arme Herr Geiwitz
Die Insolvenzverwalter sind nach wie vor das Problem in diesem Land. Sie schöpfen regelmäßig den größten Teil der Masse ab. Da sieht dann der eine oder andere in die Insolvenzordnung und behauptet, die bekomen ja nur vorgegebene Kosten. Selten so gelacht. Da entstehen unglaubliche Nebenkosten. Hätte Schlecker ein paar Millionen nachgeschoben, der größte Teil wäre davon beim Insolvenzverwalter gelandet für siene Bemühungen. Auch dafür gibt es Tabellen.
Insolvenzverwaltung ist in Deutschland nach wie vor die Lizenz zum Gelddrucken. Man wollte das Konkursrecht dem US-Insolvenzrecht anpassen. Hätte man es nur getan. Abder da waren dien Juristen vor, die ihre Pfründe schwinden sahen und es deshalb verhinderten. Aber über dieses Thema lassen sich Bücher schreiben. - #25 02.06.2012 21:03 von
Fdp
Wenn die FDP für Ihre Hotelies Steuergeschenke verteilt, scheind das OK zu sein, aber den Schleckerfrauen beim wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt zu helfen, da heißt es vollmundig, wir dürfen uns nicht in die Marktwirtschaft einmischen. Wäre es um ein Steuergeschenk für Herrn Schlecker gegangen, hätte die FDP sicher nichts dagegen.
- #26 02.06.2012 21:05 von
Es geht nicht um Schlecker
Es geht um die Verbesserung der Chancen für die Schleckerfrauen, auf dem schwierigen Arbeitsmarkt wieder einen Job zu finden. Die FDP hat dies verhindert, obwohl es die Aufgabe des Staates ist, allen Arbeitnehmern die bestmöglichen Chancen zu eröffnen. Außerdem wird Arbeitslosigkeit für den Staat viel teurer als unterstützende Maßnahmen für potentielle Arbeitslose. Und noch eins: Besteuert wurden die miserablen Banken, die sich verzockt haben, da gehts ja offensichtlich, geschädigt wurde der Steuerzahler, für den deshalb keine Mittel mehr vorhanden sind, wenn er sie wie im Falle Schlecker benötigt. Hier zeigt sich, wem diese Regierung tatsächlich unter die Arme greift, nämlich ihrer Klientel und nicht dem Arbeitnehmer, der auf allen Ebenen die Zeche für die Auswüchse des Zockerkapitalismus bezahlt. Da zeigt sich die FDP immer sehr großzügig, wenn es um ihre Unterstützer geht.
- #27 02.06.2012 21:05 von
Unsinn
Die FDP hat zu recht nein gesagt. Man kann nicht sinnlos Geld verpulvern, das Nein muss auch zu Griechenland kommen.
Wir reden hier ueber vielleicht 10.000 leute die ueber die Bundesrepublik verteilt ihre Jobs verlieren. Das ist im Einzelfall schlimm, aber verkraftbar, vor allem werden viele schnell einen Job ebi Konkurrenten finden.
Es ist Marktwirtschaft und das Umfeld fuer Jobs ist gut. - #28 02.06.2012 21:06 von
Die Rechnung geht dann auf, wenn man sich der Illusion hingibt, angesichts 26000 offener Stellen im Einzelhandel hätten die 13000 Schleckermitarbeiter alle sofort wieder einen Job.
Dann würde man sowohl die Kosten der Transfergesellschaft als auch die Kosten seitens der Arbeitsagentur sparen.
Wie realistisch der Quatsch allerdings ist... nun ja. - #29 02.06.2012 21:08 von
Schlecker wurde runtergeschrieben, dass wird wohl auch ein Grund für den Niedergang gewesen sein.
Wieviel kostet uns eigentlich die Bundesagentur am Tag? Und dann sollen die nicht zuständig bzw. kompetent sein?
Die FDP hat hier alles richtig gemacht und sich keiner unrealistischen Gefühlsduselei hingegeben.
Arbeitsplätze werden von Kunden geschaffen und nicht von Politikern, die ohnehin total überschätzt werden.
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