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Gescheiterte Rettung: Insolvenzverwalter gibt FDP Mitschuld an Schleckers Zerschlagun

dapdSchlecker wird zerschlagen, Insolvenzverwalter Geiwitz zieht im SPIEGEL eine bittere Bilanz: Das Management der Drogeriekette sei überfordert gewesen, die Gründerfamilie habe keinen finanziellen Beitrag geleistet. Das Nein der FDP zu einer Auffanglösung war laut Geiwitz eine "Farce für die Betroffenen".

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...836642,00.html
  1. #10

    Mit Genscher hats begonnen.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Schlecker wird zerschlagen, Insolvenzverwalter Geiwitz zieht im SPIEGEL eine bittere Bilanz: Das Management der Drogeriekette sei überfordert gewesen, die Gründerfamilie habe keinen finanziellen Beitrag geleistet. Das Nein der FDP zu einer Auffanglösung war laut Geiwitz eine "Farce für die Betroffenen".

    Insolvenzverwalter Geiwitz rechnet mit Schlecker ab - SPIEGEL ONLINE
    Die FDP hat sich seit Genscher zu einer marktradikalen Partei entwickelt. Sie zersetzt konsequent den Sozialstaat und verfolgt ihr Prinzip "Privat vor Staat" und "Der Markt wirds regeln", finanziert von Industrrie und Kapital, unterstützt durch Medien und gesteuerter Meinungsmanipulation. Leittragende sind die Arbeitnehmer, Rentner und Benachteiligten dieser bisher noch funktionierenden Solidargemeinschaft. Nutznießer der FDP-Strategie sind die Besserverdienenden wie Ärzte, Apotheker, Steuerberater, Anwälte, Industrieellen, Banker und Finanzjongleure. Leider lassen sich auch "arme Schweine" von diesen FDP-Falschzspielern einlullen und belügen, so dass sie bei den letzen Wahlen wieder über 5% gekommen sind und weiterhin in den Parlamenten sitzen, wo sie ihre unsoziale Politik verfolgen können. Die FDP verhindert nicht nur zukunftsrelevante Entscheidungen für die Schleckerfrauen, sondern zerstört den Solidarstaat zum Vorteil ihrer Klientel. Die FDP ist im Grunde staatsfeindlich, weil sie diesen schwächt, wo sie nur kann.
  2. #11

    Gleiwitz

    Vor allen anderen Gläubigern werden die Forderungen des Insolvenzverwalters an erster Stelle beglichen.
    2.) die FDP soll es nun gewesen sein ? Sehr sonderbar, dass letztlich alle Parteien ein mächtiges Brauchgrimmen bei den Gedanken an eine Auffanggesellschaft bekamen. Nur die FDP sprach klar das "NEIN" sofort aus. Damit waren, wie ein Wunder, andere aus der Schusslinie.
    3.) In klarer Logik kann man von einem Komplettversagen des Insolvenzverwalters sprechen.
    Merke: es ging nicht um riesige Beträge in Milliardenhöhe wie bei einer Spanischen Bank, sondern um etwa 90 Mio !!!, die gestemmt werden mussten.
  3. #12

    Zitat von genlok Beitrag anzeigen
    Wenn Schlecker jetzt dicht macht, übernehmen andere Drogerien die Kunden. Die werden dann expandieren und neu einstellen. Natürlich nicht alle von Schlecker, da Schlecker halt aufgeblasen war. Wer bei Schlecker arbeitet sollte gleich mal bei der Konkurrenz ein Lebenslauf einschicken
    Dirk Rossmann persönlich ließ bereits verlauten, daß er den Schlecker-Beschäftigten keine große Hoffnung auf einen neuen Job in seiner Firma macht.
  4. #13

    Suche nach Rechtfertigungen

    Zitat von Heinz-und-Kunz Beitrag anzeigen
    Ein Ja der FDP zu einer Auffanglösung hätte die Pleite nur verschoben und hohe Kosten für den Steuerzahler verursacht. Da eine Drogeriekette mehr oder weniger keine gesamtwirtschaftlichen Folgen hat, war es völlig richtig, hier keine Steuergeld einzusetzen.
    Der Insolvenzverwalter gibt nur sehr billige Sprüche von sich, mehr nicht.
    Ein Unternehmen ist in erster Linie an sich gescheitert und wie wir es aus der Vergangenheit kennen, so werden Millionen vom Steuerzahler auch nicht daran ändern, höchsten es etwas hinausziehen.
    Die Beschäftigten hat noch nie einer für wichtig gehalten, sie sollen dann auch wie üblich vom Steuerzahler aufgefangen werden, das ist was diese Leute wollen.
    Das ist die scheinbare soziale Marktwirtschaft aller Merkel und FDP Freunde.
    HR
  5. #14

    Zitat von Heinz-und-Kunz Beitrag anzeigen
    Ein Ja der FDP zu einer Auffanglösung hätte die Pleite nur verschoben und hohe Kosten für den Steuerzahler verursacht.
    Erinnert mich an die Euro-Rettung

    Zitat von Heinz-und-Kunz Beitrag anzeigen
    Da eine Drogeriekette mehr oder weniger keine gesamtwirtschaftlichen Folgen hat, war es völlig richtig, hier keine Steuergeld einzusetzen.
    Vielleicht sollten Sie mal darüber nachdenken, dass es nicht um die Rettung von Unternehmen geht, sondern um das Schicksal von Verkäuferinnen.
    Ich hoffe, die FDP wird für ihre skrupellose Klientelpolitik die Rechnung vom Wähler bekommen
  6. #15

    Subventionen

    Zitat von lucanus Beitrag anzeigen
    FDP hat alles richtig gemacht. Wir haben nunmal eine freie Marktwirtschaft. Angebot und Nachfrage!
    Tja, so gesehen hätte es die FDP doch auch bei den 19% MwSt für Hotelübernachtungen lassen können, richtig?

    Wie bewerten Sie staatliche Subventionen im Allgemeinen?
  7. #16

    Die F.D.P.

    Zitat von Ausfriedenau Beitrag anzeigen
    Die FDP hat sich seit Genscher zu einer marktradikalen Partei entwickelt. Sie zersetzt konsequent den Sozialstaat und verfolgt ihr Prinzip "Privat vor Staat" und "Der Markt wirds regeln", finanziert von Industrrie und Kapital, unterstützt durch Medien und gesteuerter Meinungsmanipulation. Leittragende sind die Arbeitnehmer, Rentner und Benachteiligten dieser bisher noch funktionierenden Solidargemeinschaft. Nutznießer der FDP-Strategie sind die Besserverdienenden wie Ärzte, Apotheker, Steuerberater, Anwälte, Industrieellen, Banker und Finanzjongleure. Leider lassen sich auch "arme Schweine" von diesen FDP-Falschzspielern einlullen und belügen, so dass sie bei den letzen Wahlen wieder über 5% gekommen sind und weiterhin in den Parlamenten sitzen, wo sie ihre unsoziale Politik verfolgen können. Die FDP verhindert nicht nur zukunftsrelevante Entscheidungen für die Schleckerfrauen, sondern zerstört den Solidarstaat zum Vorteil ihrer Klientel. Die FDP ist im Grunde staatsfeindlich, weil sie diesen schwächt, wo sie nur kann.
    ist keine marktradikale Partei sondern eine Klientelpartei. Die F.D.P. vertritt demnach auch keine marktwirtschaftlichen Gesichtspunkte mehr (hat sie das wirklich jemals getan?). Betrüblich ist, dass der die Gesellschaft zerstörende Charakter dieser Partei bereits nach zwei Landtagswahlen (Gott weiss, wie die F.D.P. das überstanden hat, denn inhaltlich ist die Partei ja total leer, und personell hat sie ebenfalls nichts vorzuweisen) in Vergessenheit geraten ist. Die Klientel ist wohl doch bedeutsamer, als es schien, die trittbrettfahrenden Wähler sind wohl doch dümmer als es sein sollte.
  8. #17

    Zitat von Ausfriedenau Beitrag anzeigen
    Die FDP hat sich seit Genscher zu einer marktradikalen Partei entwickelt. Sie zersetzt konsequent den Sozialstaat und verfolgt ihr Prinzip "Privat vor Staat" und "Der Markt wirds regeln", finanziert von Industrrie und Kapital, unterstützt durch Medien und gesteuerter Meinungsmanipulation.
    Das kann ich nicht nachvollziehen. Wo sehen Sie denn in der Presselandschaft pro-freie-Martwirtschaft-Artikel (oder pro FDP). Auf SPON jedenfalls nicht.

    Zitat von Ausfriedenau Beitrag anzeigen
    Leittragende sind die Arbeitnehmer, Rentner und Benachteiligten dieser bisher noch funktionierenden Solidargemeinschaft. Nutznießer der FDP-Strategie sind die Besserverdienenden wie Ärzte, Apotheker, Steuerberater, Anwälte, Industrieellen, Banker und Finanzjongleure. Leider lassen sich auch "arme Schweine" von diesen FDP-Falschzspielern einlullen und belügen, so dass sie bei den letzen Wahlen wieder über 5% gekommen sind und weiterhin in den Parlamenten sitzen, wo sie ihre unsoziale Politik verfolgen können. Die FDP verhindert nicht nur zukunftsrelevante Entscheidungen für die Schleckerfrauen, sondern zerstört den Solidarstaat zum Vorteil ihrer Klientel. Die FDP ist im Grunde staatsfeindlich, weil sie diesen schwächt, wo sie nur kann.
    Ich bin kein FDP-Anhänger, aber die Schuld für das Versagen einer Firma bei einer Partei zu suchen ist der falsche Ansatz. Es ist nicht die Aufgabe der Politik Firmen vor der Pleite zu bewahren, erstens funktioniert es nicht, und zweitens belohnt es diejenigen, die schlecht wirtschaften, es wird also Verschwendung und Ineffizienz gefördert. Und was die Arbeitnehmer angeht: In einer funktionierenden Marktwirtschaft wäre es auch für diese keine Katastrophe, sie würden schnell einen anderen Job finden. Man sollte sich eher fragen, warum wir die Wirtschaft durch Regulierungen und Besteuerungen soweit geschädigt haben, dass Arbeitsplätze so selten geworden sind.
  9. #18

    Zitat von c++ Beitrag anzeigen
    Vielleicht sollten Sie mal darüber nachdenken, dass es nicht um die Rettung von Unternehmen geht, sondern um das Schicksal von Verkäuferinnen.
    Die hätten so oder so bei Schlecker keine Zukunft mehr gehbt. Was macht es, ob die schon jetzt oder erst in sechs Monaten zu anderen Einzelhändlern gehen?


    Ich hoffe, die FDP wird für ihre skrupellose Klientelpolitik die Rechnung vom Wähler bekommen
    Das hat sie schon! Zuerst in S-H und dann in NRW hat die FDP eben wegen ihrer wiedergefundenen Prinzipentreue ein tolles Comeback hingelegt. Das die anderen Parteien immer mehr in Richtung planwirtschaftliche Eingriffe in den Markt tendieren, dürfte der FDP auch geholfen haben.
  10. #19

    345345

    Zitat von ollux Beitrag anzeigen
    Vor allen anderen Gläubigern werden die Forderungen des Insolvenzverwalters an erster Stelle beglichen.
    stimmt. haben Sie eine andere Lösung? Insolvenzverwalter verwalten nun mal insolvente Firmen, die sind halt nicht solvent.
    Zitat von ollux Beitrag anzeigen
    2.) die FDP soll es nun gewesen sein ? Sehr sonderbar, dass letztlich alle Parteien ein mächtiges Brauchgrimmen bei den Gedanken an eine Auffanggesellschaft bekamen. Nur die FDP sprach klar das "NEIN" sofort aus. Damit waren, wie ein Wunder, andere aus der Schusslinie.
    3.) In klarer Logik kann man von einem Komplettversagen des Insolvenzverwalters sprechen.
    Merke: es ging nicht um riesige Beträge in Milliardenhöhe wie bei einer Spanischen Bank, sondern um etwa 90 Mio !!!, die gestemmt werden mussten.
    ich glaube es ging nicht um die Summe, die war lächerlich. Die FDP musste Kante zeigen, sie war in einer akuten Krise. Vermutlich hätte Sie das in ruhigeren Zeiten durchgewinkt. In diesem speziellen Fall wäre Transfergesellschaft vielleicht gut gewesen.


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