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Gescheiterte Rettung: Insolvenzverwalter gibt FDP Mitschuld an Schleckers Zerschlagun
dapdSchlecker wird zerschlagen, Insolvenzverwalter Geiwitz zieht im SPIEGEL eine bittere Bilanz: Das Management der Drogeriekette sei überfordert gewesen, die Gründerfamilie habe keinen finanziellen Beitrag geleistet. Das Nein der FDP zu einer Auffanglösung war laut Geiwitz eine "Farce für die Betroffenen".
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...836642,00.html
- #110 03.06.2012 08:19 von
- #111 03.06.2012 08:46 von
Ehrlich?
Ganz ehrlich ist das nicht, was Sie da schreiben. Zunächst waren auch andere Parteien sehr dafür die MWST im Hotelgewerbe zu senken. Grund dafür war, dass in den Grenzregionen die Hotelgäste lieber im Ausland übernachtet haben, da dort ein niedrigerer MWST Satz gilt. Man hoffte über die Senkung der MWST die Wettbewerbsfähigkeit wieder herzustellen. Ob das sinnvoll war und ist lasse ich mal dahingestellt. Die FDP war nur so doof sich nicht rechtzeitig wieder aus dieser Sache zurück zu ziehen, wie es andere Parteien - auch Grüne und SPD - gemacht haben. Zeigt auch wie wirksam Medienbashing ist und wie kurz die Erinnerung.
Die ganze Sache zeigt ein Hauptproblem unserer EU Konzeption auf. Nämlich, dass jedes EU-Mitglied im Steuersektor machen kann was es will und nichts aufeinander abgestimmt wird. - #112 03.06.2012 08:52 von
- #113 03.06.2012 09:06 von
Um überhaupt eine Transfergesellschaft zu ermöglichen, hätten die Mitarbeiterinnen auf ihre Klagerechte verzichten müssen.
Woher wollen Sie also wissen, dass diese 4500 Mitarbeiterinnen nicht trotzdem geklagt hätten?
Und bezüglich der Kosten solcher Transfergesellschaften ist zu bedenken, dass dort die Mitarbeiter großteils vom Arbeitsamt bezahlt werden (-> Transferkurzarbeitergeld) - #114 03.06.2012 09:12 von
Transfer - wohin?
Die wichigsten Gründe für den Ruf nach einer Transfergesellschaft war nicht das Schicksal der Schleckerfrauen, sondern die Verbesserung der Aussichten auf einen Investor.
Denn erstens hätten die Schleckerfrauen auf ihr Klagerecht verzichten müssen und die 5.000 Kündigunsklagen wären vom Tisch gewesen.
Und zweitens hätten die Schleckerfrauen auf ihre Abfindungen verzichten müssen.
Und was hätten sie dafür bekommen - 1 Jahr länger gekürzte Bezüge!
Die Drogeriemarktkette war einst das Aushängeschild für die Gewerkschaft. Ver.di hatte weitgehende Ansprüche der Mitarbeiter durchgesetzt. Das hat aber wohl auch zur Pleite der Firma beigetragen. Statt mit der Inhaberfamilie die neuen Konzepte umzusetzen, hat Ver.di zum Kundenboykott aufgerufen! - #115 03.06.2012 09:15 von
Herr Geiwitz soll doch mal sagen, wie das mit dem Lohnverzicht war, den er von den restlichen Mitarbeiterinnen gefordert hat und bei dem er sich mit den Gewerkschaften nicht einigen konnte.
Gibt es denn überhaupt etwas, dass dieser Herr erreicht hat?
Außer großen Ankündigungen kam Nichts von Herrn Geiwitz. - #116 03.06.2012 09:19 von
- #117 03.06.2012 09:20 von
- #118 03.06.2012 09:27 von
- #119 03.06.2012 09:27 von
Ob Herr Rösler dazu etwas sagt und wenn ja was, spielt dabei keine Rolle.
13000 Schleckermitarbeiter/innen gegen 26000 Einzelhandels-Stellenangebot aufrechnen zu wollen, ist in etwa so, als würde man 500 arbeitslose Malergesellen gegen 1000 Stellenangebote aus dem gesamten handwerklichen Bereich aller Gewerke aufrechnen.
Und noch ein paar Worte zur "Vermittlung" von Arbeitslosen durch die Arbeitsagentur: Diese besteht in erster Linie darin, Angebote, die Arbeitgeber aus eigenem Antrieb in den Computer gestellt haben, den registrierten Arbeitlosen zukommen zu lassen - eine schlichte EDV-Abfrage, die jeder Arbeitslose mit ein paar Mausklicks auch selbst durchführen kann.
Ein Zugehen auf Arbeitgeber mit dem konkreten Ziel, die Einstellung bestimmter Personen zu erreichen - also eine wirklich aktive Vermittlung - findet praktisch nicht statt.
In den online nachlesbaren Informationen der Arbeitsagentur steht auch explizit drin, daß der Arbeitslose in erster Linie selbst gefordert sei, sich einen neuen Job zu suchen. Dagegen ist auch nichts einzuwenden, allerdings:
Hat der Arbeitslose einen selbstgesuchten neuen Job angetreten, gilt er als erfolgreich vermittelt.
Da schmückt man sich ganz eindeutig mit fremden Loorbeeren, und dagegen ist durchaus etwas einzuwenden.
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