Keine Zockerei mehr mit Lebensmitteln? Die Deutsche Bank hatte Erwartungen geweckt,*sie könne kurzfristig aus dem umstrittenen Geschäft mit Agarrohstoffen aussteigen. Jetzt will sie davon nichts mehr wissen. Foodwatch-Chef Bode wirft Chefbanker Ackermann Foulspiel vor.
Geschäfte mit Agrarrohstoffen: "Ackermann bricht sein Versprechen" - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
ein Bänker schon jemals die Wahrheit gesagt hätte.Außerdem, wen intressiert das wirklich, wenn wegen der Lebmittelzocke hier in der westlichen Welt in den anderen teilen dafür die Menschen hunger müssen weil sie die Lebensmittelpreise nicht mehr bezahlen können.
Ich glaube es intressiert niemanden wirklich, denn unsere Supermärkte sind doch gut gefüllt.Und, würde es hierzulande wirklich jemanden intressieren, dann würde hier kein einziger Biosprit oder E10 tanken.
Aber wie schon immmer,so weit geht denn unsere Nächstenlieb nur doch nicht.
schönen Tag noch
Klar doch, Herr Ackermann braucht viel, sehr viel Zeit. Zumindest so lange, bis es sich LOHNT, diese Papiere abzustossen!! Etwas laenger, sogar ueber seine Amtszeit wird es dauern, bis er die Schrottimmoblien in den USA und anderswo los wird.
Ich wuerde diesem auslaendischen Unternehmen keinen mueden Euro mehr geben.
PS. Ein Rettungsschirm fliegt immer nach Unten und noch schneller wenn die Speichen brechen.Und schon ein kleiner Sturm knickt ihn um. Eine Rettungsweste hilft da eher.
ich persönlich finde diese Finanzanbeterei furchtbar und beängstigend zugleich. Wärend ich mir überlegte, zur Veranschaulichung einen sarkastischen Vergleich zu schreiben, wurde mir bewusst, dass diese Bankhaie vor nichts halt machen würden was in ihren Augen weltlichen Profit bringt. Auch nicht vor unseren Kindern .........
Die Deutsche Bank ist überall mit von der Partie, wo es Geld zu verdienen gibt - unbelastet von irgendwelchen moralischen Bedenken. Dabei steht sie nicht allein und z.B. in der Tradition von Firmen wie IBM, die während des Krieges noch Büromaschinen an die Nazis lieferte. Was die Nazis damit machten ist hinlänglich bekannt (siehe z.B. das Buch IBM and the Holocaust). Dieser Vergleich erscheint vielleicht überzogen, man halte sich aber vor Augen wieviele Kinder jedes Jahr auf der Welt verhungern. Während meiner Lehre bei der Deutschen Bank gab der Leiter der Vermögensanlage unserer Filiale zum Besten, dass er als Schüler gegen Geldanlage in Rüstungsunternehmen war, er diese aber heute seinen Kunden empfehle, da man damit richtig viel Geld verdienen könne. Es hat sich offenbar seither nicht viel geändert in den Köpfen der Verantwortungsträger der Deutschen Bank. Ich habe nach dem Abschluß meiner Banklehre mit Auszeichnung dieses Unternehmen umgehend verlassen.
Was sind bitte "Agarrohstoffe"?? Ich kenne nur "Agrar-Rohstoffe". Man sollte die News wenigstens richtig lesen bevor man sie übernimmt - mit allen Schreibfehlern. Oder ist das eine Stilblüte der Rechtschreibreform die mir entgangen ist?? Peinlich jedenfalls daß SPON noch immer ein Redaktionssystem ohne Rechtschreibkorrektur benutzt...!
Ist schon irre, wenn Anhänger der grünen Religion, die massiv Biosprit und Biogas fördern, der Deutschen Bank Vorwürfe machen. Essen im Tank sorgt für massive Preiserhöhungen welche das Zocken doch erst möglich machen. Wir packen 10% "Biosprit" in den Tank, woanders hungern die Leute.
Jetzt sucht der Spiegel zum wiederholten Mal - siehe dieswöchige Titelgeschichte - ein Haar in der Suppe, um die Deutsche Bank an den Pranger zu stellen. Herr Ackermanns Tage sind gezählt, er ist quasi eine lame duck, und hat andere Aufgaben und Sorgen als sich mit einem Herrn Bode auseinanderzusetzen. Übrigens gibt es Termingeschäfte auf Getreide/Nahrungsmittel seit dem Mittelalter und trotzdem hat sich die Weltbevölkerung vervielfacht. Auswirkungen der Termingeschäfte auf Nahrungsmittelpreise sind sehr umstritten. Wenn ein Bauer sein Getreide nicht auf Termin verkaufen kann, dann pflanzt er eben kein Getreide an, um jedes Preisrisiko zu seinen Lasten auszuschließen sondern staatlich geförderten Raps zur Beimischung zum Benzin. Davon wird auch keiner satt in Afrika. Aber gegen selbsternannte Experten kommt keiner an, die wissen alles besser.