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Gerüchte über Hilfsantrag: Deutsche Banken drängen Spanien zum Kotau

DPATut sie es - oder tut sie es nicht? Mehrere Nachrichtenagenturen berichten, die spanische Regierung könnte schon am Wochenende Hilfe für ihre Banken beantragen. Wenn es nach den deutschen Finanzinstituten geht, haben die Konkurrenten aus dem Süden das Geld dringend nötig.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...837789,00.html
  1. #10

    So der Plan …

    … würden in Deutschland 83 Mio. Menschen nach Rettungspaketen schreien, dann könnten wir gewiss sein, es würde nicht eines geschnürt. Schreien 83 große Banken nach Rettung, dann werden ihnen die Billionen eher ungefragt zugeworfen, dazu auch noch mit dem Argument, es solle den Menschen helfen.

    Ich weiß gar nicht wo die Verlogenheit und Märchenstunde anfängt und wo sie endet. Eines ist jedenfalls gewiss, unsere Politiker beherrschen die Zins- und Zinseszinsrechnung nicht, sonst müssten sie anerkennen, dass sie es mit jedem Rettungspaket nur schlimmer machen und mit jeder bewilligten Milliarde dafür auch sogleich ein weiteres Loch ins Steuersäckel reißen, aus dem dafür dann auch noch die Zinsen zu bezahlen sind.

    Zur Verdeutlichung der physischen Unmöglichkeit dessen was unsere olitik macht, hier eine kleine Mathematikstunde, das begreifen sogar Pennäler:
    Jesus Euro-Cent vs. Mammon Renditeziel … warum geht das nicht in die Köpfe unserer Volksvertreter? Sind die alle gekauft? Über deren Eid wollen wir gar nicht erst reden, da steht nichts von Maximierung des Schadens zu Lasten des Volkes oder irgendwas zu tun zum Wohle der Banken? Bei der Mathematik handelt es sich übrigens nicht um Gerüchte, sondern um Fakten.
  2. #11

    Zitat von idealist100 Beitrag anzeigen
    Werden jetzt Strukturgelder der Steuerzahler entfremdet zur Rettung der Banken? Wie oft werden wir noch bel..en ehe das Kartenhaus zusammen fällt.
    Recht haben Sie; auch dies hat in D angefangen; siehe Hypo und Co-Bank. Aber das vergessen die Deutsch-Nationalisten ja so gern...
  3. #12

    Selten so gelacht

    Deutsche Banken fordern, dass Spanien unter den Rettungsschirm schlüpfen soll? HA HA, niemand hat so viel Geld in spanische Immobilien angelegt wie deutsche Banken. Deutsche Banken fürchten das Finanzchaos? HA HA HA, wie menschenfreundlich, die haben nur Angst um ihr Geld. Spanien hat alles getan, was EURO-IWF-Merkel gefordert hat, nur um jetzt zu merken, dass man sich den Kopfschuss selber gesetzt hat. An Stelle Spaniens würde ich auch sagen: entweder Geld her, oder euer Geld könnt ihr abschreiben - was völlig korrekt ist, Zockerbanken müssen abgewickelt werden. Auf keinen Fall darf die Bevölkerung den Kopf für Zockerbanken hinhalten, weder in Spanien noch in Deutschland oder sonstwo.
    PS: Frankreich hat gerade für 2,5% Zinsen Staatsanleihen ausgegeben, geht mit 60 in Rente, hat den Mindestlohn und Ganztageskindergärten usw. Darf Herr Hollande eigentlich auch in Deutschland gewählt werden? Meine Stimme hat er.
  4. #13

    Richtig interessant

    Wie einfach es doch ist hier seine Meinung zu geben obwohl man keine Ahnung von der Sache hat. Wir dürfen nicht vergessen, der Aktuelle Reichtum den Deutschland hat kommt zum grössten Teile aus Länder die Deutsche Produkte erwerben. Aber wehe wenn diese (Süd)-Europäischen Länder kein Geld mehr haben, dann gehts in Deutschland andres rum als derzeit. Kein Wunder daß Deutschland nicht für andere Zahlen möchte. Sich diese Staaten Finanziell zu erobern ist momentan einfacher, deshalb zuch der Drang dazu daß, in diesem Fall, sich Geld zu leihen damit diese Südeuropäischen Staaten weiter kaufen und tiefer sinken. Leider endet so etwas auf die Dauer für alle beteiligten nicht gut.
  5. #14

    Zitat von doc 123 Beitrag anzeigen
    Handel mit Spanien JA, gemeinsame Währung NEIN!
    Ich sehe es genauso - nur nicht spiegelverkehrt wie Sie: Handel mit Deutschland JA, gemeinsame Währung NEIN.
  6. #15

    Ersetzt man im Bericht...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Tut sie es - oder tut sie es nicht? Mehrere Nachrichtenagenturen berichten, di
    .... Spanien durch Griechenland kommt einem der Artikel so merkwürdig vertraut vor.
  7. #16

    Immer die selbe Laier...

    Milliarden zur Rettung von Banken, zur Rettung von Märkten und Beruhigung der Spekulationsmärkte.
    Kein Wähler wird jemals irgendwo darüber befragt.

    Die Menschen bleiben dabei (letztendlich) auf der Strecke.

    Aber so ist das nun mal in einer Finanzdiktatur.

    Demokratie? Dass ich nicht lache!!!
  8. #17

    @doc 123

    Zitat von doc 123 Beitrag anzeigen
    Wem nützt es also, dieses Pleiteland, das sich letztlich wirtschaftlich
    auf einem 3. Weltlandniveau befindet, wenn man einmal realistisch die
    Kapazitäten auf Grund billigster EU-Kredite einmal abrechnet, weiter im
    Euro-Verbund zu halten?
    Handel mit Spanien JA, gemeinsame Währung NEIN!
    Das wird nicht gehen. Spanien ist im Gegensatz zu Griechenland
    kein 3. Welt Land. Die spanischen Banken haben keine
    Subprime Hypotheken Papiere gekauft und haben nicht mit
    Derivaten gezockt.
    In Spanien werden neue Häuser und Wohnungen benötigt.
    Spanien ist nur ein Opfer der Kapitalverkehrsfreiheit in der
    EU geworden.

    Dazu der Staatsrechtler Prof.Dr.K.A.Schachtschneider:

    "Die Kapitalverkehrsfreiheit nimmt den Mitgliedsstaaten die Hoheit
    über den Einsatz des in der Volkswirtschaft erarbeiteten Kapitals,
    im wesentlichen die Ersparnisse der Bürger, im Interesse
    des gemeinsamen Wohls des Landes zu entscheiden.
    So weit, dass die Kapitaleigner ihr Kapital irgendwo in der Welt
    verwerten dürfen, auch wenn das dem eigenen Land schadet". (...)

    Die Kapitalverkehrsfreiheit ist unsozial, weil sie den EU
    Mitgliedstaaten verwehrt, in die Standortpolitik der
    Unternehmen einzugreifen. Das setzt die Mitgliedstaaten dem
    sozialwidrigen Druck des (sogenannten) Systemwettbewerbs
    aus, vor allem dem Steuer-, Lohn- und Sozialwettbewerb, der
    eine allgemeine Verarmung der einfachen Bevölkerung mit sich bringt.

    Zudem stehen die Arbeitsplätze und damit das wesentliche
    Eigentum der Arbeitnehmer zur Disposition der Kapitaleigner,
    deren soziales Interesse gering ist, weil sie oft in fernen Ländern
    leben und deshalb ist ihr Fokus auf das Renditeinteresse begrenzt.
    MfG wibo2
  9. #18

    Wer spannt denn über Deutschland bald einen Rettungsschirm!?

    Wer spannt bald für Deutschland den Rettungsschirm auf?
    Stoppt endlich den auf 698,567 angeschwollenenTarget2 Wahnsinn!
    Dieser Titel passt 10o%tig,denn was hier passiert ist unverantwortlich.Zu lange hat die Bundesregierung dieses Thema vor sich her geschoben.denn sie und nur sie kann diesen unwirklichen Zustand, der Deutschland von innen her aushöhlt beenden, doch das traut sich Frau Merkel auf der europäichen Bühne nicht anzusprechen,der laute Aufschrei der sich dieser billigen Kreditierung bedienenden klammen Schuldenstaaten wäre ihr gewiss,besonders von Spanien und Italien,die sich bei uns geradezu genüsslich bedienen, in der Gewissheit so mit noch mehr Druck auf Deutschland auch andere Forderungen durch zu drücken. Das unsere Kanzlerin nicht ständig an ihren gegebenen Amtseid erinnert werden will verstehe ich ja insbesondere,dass sie unseren Wohlstand im vergleich zur "Restwelt" nicht weiter anheben kann.Doch das sie sehenden Auges inkauf nimmt das Deutschland mit den angeschwollen Target2 Salden auf 698,567 Mrd. Euro zusammen mit den vielen anderen eingegangenen Verpflichtungen mit weit über 1Billion Euro im Hochrisiko steht,ist für mich eine eklatanter Bruch ihres Amtseides,der da lautet "Schaden vom deutschen Volk zu wenden"!!!
  10. #19

    Die Bedrängung Spaniens!?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Tut sie es - oder tut sie es nicht? Mehrere Nachrichtenagenturen berichten, di
    Spanien hat schon vor der sozialistischen Zeit mit Zapatero grosse Fehler gemacht, aber während der Regierungszeit von Zapatero die "entscheidensten", um in dieses finanzielle Chaos, in dieses unentschuldbare Debakel abzudriften. Als die Luft für Zapatero zu dünn wurde, hat er seine Unfähigkeit, das Blatt zu wenden erkannt und das Handtuch geworfen.

    Nachdem der konservative Mariano Rajoy die vorgezogenen Wahlen haushoch gewonnen hat, glaubte jeder in der EU, dass dieser Mann wahre Wunder vollbringen kann. Das konnte er und seine Partei nicht, schon garnicht als er Bilanz der unrühmlichen Zeit Zapateros ziehen musste. Nachdem Rajoy das Spanische Volk über die "wirkliche" finanzielle Situation aufklärte, kam hier natürlich das grosse, bittere Erwachen.

    Der Spanier war immer für Mieteigentum! Ich weiss das von vielen Einheimischen, weil ich hier lebe! Die Wahrheit ist aber, dass zur Zeit der Währungseinheit "PESETA" (Pta) und vor der Einführung des Euro, es den Spaniern entschieden besser ging als heute. Das ist Fakt.

    Die Spanischen Banken hatten zu der Zeit Geld im Überfluss, so konnten die Häuser und Wohnungen sogar zu 100% vorfinanziert werden, tatsächlich von einigen Bankhäusern über 100%, also noch mit neuen Möbeln, Auto usw. Diesen Verführungen sind vor allen Dingen junge Familien erlegen, weil sie beide Arbeit hatten.

    Erst mit der Einführung des Euro, hat sich hier für Alle das Leben dramatisch verteuert!!! Wie sich diese Situation zum Negativen seit Januar 2001 veränderte, weiss jeder, auch die Deutschen, gerade "SIE", weil noch immer Spanien das Lieblings-Ferienland der Deutschen ist.

    Somit sind hier die eindeutig Hauptschuldigen die Banken, aber auch die Raiting Agenturen, die Spanien mit Leidenschaft den Dolchstoss verpassen.

    Hier aber im Forum von über mehreren Billionen Euro Spanischer Schulden zu reden, ist völlig aus der Luft gegriffen. Bitte an die eigene Nase fassen, Deutschland geht es im Verhältnis zur Einwohnerzahl und der Staatsverschuldung nicht wesentlich besser, dabei will Deutschland die grösste Wirtschaftsmacht in Europa sein, vielleicht auf dem Papier, aber in Wirklichkeit. Das ist entschieden zu bezweifeln!!!








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