Forum


 

Gerichtsurteil: US-Zahnarzt durfte "unwiderstehliche" Assistentin feuern

Ist es diskriminierend, wenn ein Chef seine Angestellten feuert, weil er sie zu sexy findet? Genau das hat ein Zahnarzt in Iowa gemacht, angeblich fürchtete er um seine Ehe. Jetzt hat das Oberste Gericht des US-Bundesstaates entschieden: Diese Kündigung war rechtmäßig.

US-Zahnarzt feuert Assistentin wegen zu enger Kleidung - SPIEGEL ONLINE
  1. #1

    Die Leitkultur!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ist es diskriminierend, wenn ein Chef seine Angestellten feuert, weil er sie zu sexy findet? Genau das hat ein Zahnarzt in Iowa gemacht, angeblich fürchtete er um seine Ehe. Jetzt hat das Oberste Gericht des US-Bundesstaates entschieden: Diese Kündigung war rechtmäßig.

    US-Zahnarzt feuert Assistentin wegen zu enger Kleidung - SPIEGEL ONLINE

    Dies ist die Führungsmacht der sog. westlichen Welt. Dies ist das Land, das ein Rechtssystem zulässt, indem Popen und ausgebeulte Hosen eine staatstragende Rolle spielen! Auf der untersten Sprosse steht ein Richter, der vor einer scheinheiligen Moral katzbuckelt und das Sakrament der Ehe durch eine flotte Zahnarzthelferin gefährdet sieht. Eine importante Nachricht zur heiligen Zeit. Lieber Gott schmeiß Hirn raaa! Aber triff die Richtigen.
  2. #2

    Wie man am Supreme Court sieht,

    haben Gerichtsentscheidungen in den USA oft nichts mit Fairness zu tun sondern sind politisch religioes beeinflusst. Man darf nicht vergessen, dass der Governeur eines Staates die Richter einsetzt. So kann es kommen, dass man in bestimmten Regionen sehr konservative Richter erwischt.
  3. #3

    Afghanistan und andere Staaten...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ist es diskriminierend, wenn ein Chef seine Angestellten feuert, weil er sie zu sexy findet? Genau das hat ein Zahnarzt in Iowa gemacht, angeblich fürchtete er um seine Ehe. Jetzt hat das Oberste Gericht des US-Bundesstaates entschieden: Diese Kündigung war rechtmäßig.

    US-Zahnarzt feuert Assistentin wegen zu enger Kleidung - SPIEGEL ONLINE
    Man kann's nur immer wieder sagen: in den Bergen Afghanistan sind die richtigen beiden Völker aufeinander gestossen. Ein Mann, der sich durch die "unkeusche" Bekleidung und "Reize" seiner Angestellten bedroht/erregt, weiss der Kuckuck was fühlt und sie deshalb feuert. Richter, die ihm Recht geben?! Was fällt der Dame auch ein, attraktiv zu sein und so den armen schwachen Mann und seine Ehrbarkeit zu bedrohen? Warum läuft die Dame auch ohne Burka rum? Warum arbeitet eine Frau überhaupt, hat sie im Haushalt nicht genug zu tun?

    Ein tolle Weltmacht sind die USA doch, der einzige Unterschied zwischen den Amis und den Afghanen scheinen mittlerweile die Bärte zu sein...
  4. #4

    Ich weiß nicht wie man das sehen soll

    was wäre für den Zahnarzt die Alternative gewesen? Ich persönlich kenne so eine Lage und wüsste nicht wie ich gehandelt hätte...

    Ich glaube jedenfalls dass die Melissa dank ihres Rufes nun schnell eine neue Stelle finden wird, sie macht ihre Arbeit ja gut!
  5. #5

    optional

    Die Entscheidung hat nichts mit politisch religiös zutun, sondern wohl eher damit, dass Amerika ein anständiger Kündigungsschutz fehlt.

    Btw. wäre die Alternative des Zahnarzt gewesen, es auszuhalten und sich dran zu gewöhnen. Er hätte aber auch versuchen können sie an eine andere Stelle zu vermitteln, wenn er wirklich sooo einen Ständer hat. Sie zu feuern ist hingegen keine Alternative, er hätte sie ja nicht einstellen brauchen.
  6. #6

    Auseinandersetzen!

    In der Schule setzt man zwei Kinder, zwischen denen die Chemie nicht stimmt (oder zu gut stimmt), auseinander. Bei dem Zahnarzt, der eine einzige Angestellte hat, die ihm der Natur des Berufes nach oft auf Tuchfühlung nahe ist, ist das nun einmal nicht so einfach. Selbst kündigen und eine andere Stelle suchen war für ihn als Arbeitgeber keine Option, damit hätte er seiner Angestellten ja auch nicht geholfen. Also blieb nur die Entlassung, unabhängig von der Frage, durch wessen Verschulden die prekäre Situation entstanden war. Nachvollziehbar. Eine angemessene Abfindung für die Frau müsste aber verhandelbar sein.

    Ähnlich wie im deutschen Mietrecht, bei dem für in der selben Wohnung lebende Untermieter der normale Mieterschutz nicht greift und für die einseitige Kündigung ein subjektiver Grund auf Seiten des Hauptmieters ausreicht (bzw. nicht einmal genannt werden muss), muss es für Arbeitsverhältnisse, bei denen sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer zwangsweise körperlich oft sehr nahe kommen, andere Kündigungsmöglichkeiten geben als für andere Arbeitsverhältnisse. Alles andere wäre wirklichkeitsfern.
  7. #7

    Na super..

    ..und was ist mit der Zahngesundheit all der Kerle, die nur wegen der Assistentin zum Arzt gegangen sind?
    Geht jetzt der verbrauch von Schmerzmitteln in die Höhe?

    Fragen über Fragen!
  8. #8

    Zitat von Cadd9 Beitrag anzeigen
    was wäre für den Zahnarzt die Alternative gewesen? Ich persönlich kenne so eine Lage und wüsste nicht wie ich gehandelt hätte...
    ...
    Feuern kann er sie. Und wenn er das macht, um seine Ehe zu retten, ist das auch in Ordnung, finde ich - wenn er dafür eine angemessene Entschädigung zahlt.

    Wenn ein Richter darüber zu befinden hat, geht es um Abfindung, Kündigungsschutz. Da siehts dann ziemlich finster bis mittelalterlich aus mit so einer Begründung.
  9. #9

    Die meisten männlichen Zahnärzte die ich kenne halten sich einen Stall erlesener junger Schönheiten, stellen konkret nach Aussehen ein und als Patient genießt man den sekundären Krankheitsgewinn. Nur, wenn Frauen erwarten können aufgrund ihrer Schönheit bessere Einstellungschancen zu haben, so sollten sie es sich auch gefallen lassen deswegen gefeuert zu werden. Diese Frau profitiert so oder so!


TOP



TOP