DPAKinder kennen Regeln des fairen Miteinanders oft schon sehr früh, doch erst im Alter von sieben Jahren wenden sie diese auch an. Erst dann erkennen sie den Wert des gerechten Teilens, vermuten Forscher.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...-a-890161.html
könnnte es aber vielleicht auch an der isolierten Sozialisierung liegen. Bei unseren Zwillingen war es mit 4 Jahren eigentlich kein Problem, wenn einer z.B. Süßigkeiten abgedstaubt hat, rannte er freudestrahlend zu seinem Bruder und hat ihm die Hälfte abgegeben.
Ich würde da keine Regel sehen, meine Tochter Einzelkind, wurde von Freunden, in deren Familien Geschwister waren, gelobt, das man gar nicht merken würde das sie Einzelkind sei. Mein Enkelsohn, heute 2 Jahre alt, noch Einzelkind, reckt einem freudig alles entgegen wenn man etwas haben möchte das er in der Hand hält.
Wie auch immer...
Dann kommt das Kind in die Schule und lernt...
Schule ist die Institution in der wir unsere Kinder auf die harte Welt da draussen vorbereiten, ohne zu bemerken, dass es genau das ist, was die Welt da draussen erst zu einer harten macht.
Würde auch anders gehen.
Aber das sind nur die Wunschträume eines sozialdenkenden Menschen mit der Fähigkeit der Empathie, die dieser Tage als politsch korrektes Gutmenschentum zu negieren ist, da es unsere Wettbewerbsfähigkeit schmälern würde.
das wird ja immer "flacher", was da als wissenschaftliche Erkenntnis aus den USA herüberschwappt!!!
Einer der ganz großen der Entwicklungspsychologie, Jean Piaget hat diese Einsichten bereits 1954 im Standardwerk der Entwicklungsspychologie "Das moralische Urteil beim Kinde" auf rund 500 Seiten detailliert entwickelt.
Bevor jetzt jeder über seine Kinder und Enkel hier im Forum seit 60 Jahren verstandene Banalitäten berichtet und selbst den kleinen Wissenschaftler macht, einfach mal lesen was schon da ist - und besser schweigen!
soll ich meinem Kind eigentlich noch das Teilen beibringen, wenn offensichtlich die "älteren" Kinder in gesellschaftlichen Schlüsselpositionen dasselbe überhaupt nicht nötig haben.
Zunehmend entsteht der Einsdruck, dass diese moralische Besinnlichkeit nur noch für die Blöden gepredigt wird.
Ich glaube, so leid es mir tut, dass es wirklich eine Sache des Charakters ist. Es gibt Einzelkinder, die haben ein erstaunlich soziales Verhalten, so dass man nicht meint, dass sie alleine aufwachsen. Dann gibt es Einzelkinder, die niemanden neben sich gelten lassen. Dann gibt es Leute, die haben Geschwister und denken nur an sich.
Was ist das? Ich denke, es ist angeboren, ob jemand soziales Verhalten hat oder nicht. Selten anerzogen. So leid es mir tut.
als der Mensch noch in kleinen gruppen gelebt hat war das soziale verhalten wesentlich besser, also kann es nicht angeboren sein.
Die AUssage es ist angeboren ist einfach nur eine ausrede meiner meinung nach.
Es geht um das soziale umfeld, das praegt eine Kind, nichts anderes.