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Gerechtigkeits-Debatte bei Illner: Ein Talk wie eine Winterdepression
Getty ImagesMehr Solidarität zwischen Reich und Arm, in Deutschland wie in Europa - das ist eines der großen Themen im Wahljahr. Die Diskutanten bei Maybritt Illner lieferten dazu eine müde Debatte. Ist es am Ende doch nicht so schlecht bestellt um die Gesellschaft? Oder lag es am miesen Wetter?
http://www.spiegel.de/kultur/tv/mabr...-a-876911.html
- #1 11.01.2013 08:39 von
Lassalle als Vorbild?
Lassalle starb in jungen Jahren bei einem Duell, das wegen einer unglücklichen Liebe zu einer Adligen anberaumt wurde. Wenn Gabriel den als Vorbild preist, dann hat er ja wieder mal ein großartiges Verständnis für die Probleme des 21. Jahrhunderts.
- #2 11.01.2013 08:43 von
- #3 11.01.2013 08:46 von
Mich öden....
solche Talks inzwischen an. Ein bisschen weniger davon und vor allem eine Reduzierung von Umfragen aller möglichen Besserwisser würde ich mir wünschen, zumal immer klar wird, wer welche Politik und welchen Politiker nach oben puschen möchte. Subjektive Zuweisung von Beliebtheitsprozenten.
- #4 11.01.2013 08:52 von
Sie hätten auch das über ihn schreiben dürfen:
"Mit 15 Jahren beschrieb er Deutschland in seinem Tagebuch als einen „großen Kerker mit Menschen, deren Rechte von Tyrannen mit Füßen getreten werden“.
Quelle WIKI
Und übrigens hatte Gabriel IHN gelobt, dass ER als wohl Betuchter den Armen geholfen hat!
Aber wie es nun mal so is in unserem schönen Land- ist auch bei Ihnen das Glas möglicherweise meist nur halbvoll... - #5 11.01.2013 08:55 von
Illners Runde
Leider verstand es Illner nicht,der Talkrunde etwas mehr Dampf zu machen.Statt dessen konnten alle Teilnehmer genüsslich ihre altbekannten,schon nicht mehr erträglichen Standpunkte vortragen,ohne nun Erkenntnisgewinne bei geneigten Zuschauern zu generieren.
Da konnte man nur froh sein,dass der Spuk bald vorbei war! - #6 11.01.2013 08:56 von
Immer die gleichen Themen - immer die gleichen Gesichter!
All zuviel darf man von diesen politischen TalkSHOWS nicht erwarten.
Man findet immer die gleichen Gesichter auf der Mattscheibe, die zu
den bekannten Themen ihre persönlichen Einschätzungen darlegen
können. Eine ernsthafte und sachliche Diskussionskultur lässt man
erst gar nicht mehr aufkommen. Gerade in ökonomischen Fragen
wird die Richtung klar vorgegeben, um ein gewünschtes öffentliches
Wahrnehmungsprofil beim Zuschauer und Wähler zu erzeugen.
Prof. Dr. Wilhelm Hankel 2011 in Berlin - YouTube
Prof. Wilhelm Hankel: Hat der Euro eine Chance, zu überleben? - YouTube - #7 11.01.2013 08:57 von
Schwachsinn
So geht es zu wenn Funktionäre und Politiker die bis zum Stehkragen abgesichert sind über Probleme diskutieren, die sie selbst nicht haben. In der heile, heile Gänschen Republik der Berliner Selbstversorger und ihrer Schreibhansel ist natürlich alles halb so schlimm am kalten Buffet. Wer aber am 20. kein Geld mehr hat und zur Suppenküche geht, der hat eine anderer Realität. Wir sind vor der Wahl da darf man nichts schlechtes schreiben. Man überlege sich mal man dürfte nicht mehr am Tisch mit den Großen sitzen. Genauso "winterdepressiv" wie diese Diskussion ist der Gefälligkeitsjournalismus in der Hauptstadt in vielen Gazetten.
- #8 11.01.2013 08:59 von
.
Wer kann sich bei einer solchen Gästeliste 1 Stunde diese Show ansehen? Das sind doch die reinsten Sprechblasenmonster. Solange die Unter- und besonders die Mittelschicht keinen Radauz macht, wird sich an der sozialen Schieflage in Deutschland sowieso nichts ändern. Politiker handeln nur dann, wenn Sie unter Druck stehen und WIR machen ja keinen Druck.
- #9 11.01.2013 09:03 von
Ein Blick auf die ewig gleiche Auswahl der Gäste zeigt eindeutig, dass diese "Talk-Show" doch nichts anderes ist als das Sprachrohr der herrschenden Ideologie.
Oder erwartet man von einem Hundt oder Stoiber ernsthaft neue Denkanstöße statt einer Wiederholungsschleife der immer gleichen Parolen? Diese Hirnwäsche des Zuschauers kann nach all den Jahren tatsächlich müde machen.
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