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Gerechte Geschäfte: Fairtrade boomt in Deutschland

DPADie Verbraucher in Deutschland legen offenbar Wert auf fair gehandelte Waren: Im vergangenen Jahr kauften sie Fairtrade-Produkte im Wert von rund 400 Millionen Euro. Die Nachfrage nach entsprechendem Kaffee, Blumen oder Bananen wuchs damit das achte Jahr in Folge.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...828807,00.html
  1. #1

    Donnerwetter

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Verbraucher in Deutschland legen offenbar Wert auf fair gehandelte Waren: Im vergangenen Jahr kauften sie Fairtrade-Produkte im Wert von rund 400 Millionen Euro. Die Nachfrage nach entsprechendem Kaffee, Blumen oder Bananen wuchs damit das achte Jahr in Folge.

    Gerechte Geschäfte: Fairtrade boomt in Deutschland - SPIEGEL ONLINE
    Bei knapp über 410 Mrd Euro EH-Umsatz in 2011 sind das schon 0,1%... weiter so!
  2. #2

    Super Artikel ;)

    Nur fairtread ist nicht gleich fair trade. das ist nur eins von mehreren fair trade Siegeln. Ausserdem sind fair Produzierte Waren auch ausserhalb des Lebensmittelbereichs zu haben. Kleidung z.B.
  3. #3

    Lassen wir sie ...

    Zitat von supersmith Beitrag anzeigen
    Bei knapp über 410 Mrd Euro EH-Umsatz in 2011 sind das schon 0,1%... weiter so!
    ...doch mal zur Abwechslung ihr eigenes Geld zur Weltbeglückung und Gewissensreinigung ausgeben. Dann nehmen sie nicht noch mehr von unserem.

    Außerdem darf (noch) jeder mit seinem Geld machen was er will, auch Bioeier, Biosprossen usw. kaufen.
  4. #4

    Witzig.

    Heute auf hr-Info wurde ein Beitrag gesendet, in dem genau das Gegenteil behauptet wurde, weil nur etwa 5€/Einwohner/Jahr zugunsten FairTrade geht.

    So unterschiedlich kann man Statistiken interpretieren ...
  5. #5

    ?

    Zitat von Heinz-und-Kunz Beitrag anzeigen
    ... Außerdem darf (noch) jeder mit seinem Geld machen was er will, auch Bioeier, Biosprossen usw. kaufen.
    Bitte, was haben Bioeier, Biosprossen usw. mit FAIR TRADE zu tun?
  6. #6

    der michel ist ein sooooo lieber mensch...

    strom nur noch von der sonne, fleisch nur von totgestreichelten schweinen, überall säuselnde elektroautos, gewählt werden nur noch die piraten - klar, dass man da auch an die kaffee- und bananenpflücker denken muss - michel, wenn es dich nicht gäbe, müsste man dich erfinden!
  7. #7

    ein Witz, und zwar ein sehr schlechter

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Verbraucher in Deutschland legen offenbar Wert auf fair gehandelte Waren: Im vergangenen Jahr kauften sie Fairtrade-Produkte im Wert von rund 400 Millionen Euro. Die Nachfrage nach entsprechendem Kaffee, Blumen oder Bananen wuchs damit das achte Jahr in Folge.

    Gerechte Geschäfte: Fairtrade boomt in Deutschland - SPIEGEL ONLINE
    Wie ich sehe unterstützt Fairtrade auch Steuereinnahmen des marokkanischen Regimes, um die andauernde Besetzung der Westsahara zu finanzieren, und stellt auf der Karte die Westsahara als Teil Marokkos dar:

    http://www.fairtrade-deutschland.de/...arte_b1200.jpg

    Mit ein wenig Arbeit ließe sich auch noch herausfinden, dass Fairtrade die Hehlerei mit Phoshat, das Marokko in Bu Cra dem saharauischen Volk gestohlen hat, unterstützt. Es ist ein Düngemittel, von dem interessiert, wo weltweit Felder damit gedüngt werden, auf denen Fairtrade-unterstützte Produkte angebaut werden.
  8. #8

    3 punkte beim einkauf

    fairtade ist die eine sache, außerdem kann noch das arbeitsumfeld berücksichtigt werden und drittens die frage, in welchem umfeld lebensmittelprodukte entstehen.
    ich persönlich gehe unter folgenden gesichtspunkten einkaufen.

    1. kaufe ich nicht bei billigsupermärkten, sondern bei supermärkten die eben keine billigmarktphilosophie vertreten.

    warum? ganz einfach. die arbeitsatmosphäre scheint bedeutend besser, die angestellten wirken nicht wie dem akkord unterworfene arbeitsroboter, sondern wie zufriedene mitarbeiter.
    die stimmung der belegschaft untereinander und dem kunden gegenüber ist dementsprechend sehr viel besser. der vorteil für mich: ich sehe in meiner freizeit keine abgekämpfen menschen und fördere solche geschäftsmodelle auch nicht.

    2. ich kaufe fairtradeprodukte, da die chance signifikant höher ist, kleinstproduzenten fair zu entlohnen .
    als bsp. mal das produkt kaffee:
    es ist doch jedem bewußt, der billigen kaffee kauft, dass der kleinbauer im herstellerland bei diesen preisen, gar nicht adäquat entlohnt werden kann. das der aufwand überhaupt nicht angemessen berücksichtigt wird, was zur manifestierung ärmlicher lebensumständen führt und ein symbol der geringschätzung des arbeitseinsatzes darstellt ich für meinen teil möchte das nicht.

    3. die behandlung des produkts tier scheint mir außerdem wichtig. glücklicherweiße wurde die käfighaltung bei hühnern ja offiziell verboten (wobei einige länder in der eu bei der umstellung noch hinterherhinken, was zur folge hat, dass nicht erkennbar für den verbraucher, immer noch eier aus käfighaltung verkauft werden), nichtsdestotrotz erscheint mir die bodenhaltung doch ähnlich unappetitlich (9 tiere m²). was billigfleisch betrifft, so dürfte auch klar sein, dass die qualität dementsprechend schlecht ist und unschöne massnahmen bedingt (massentierhaltung, vermengung von fleisch unterschiedlicher herkunft etc.). und auch bei milch kann man auf qualität achten, statt immer nur das billigste produkt zu nehmen. gibt bspw. milch, die eben 0,95 € kostet, dafür aber die info auf der verpackung= artgerechte tierhaltung: auslauf auf der weide, ökologisch erzeugtes futter, keine präventive medikamentenvergabe;
    ökologischer anbau: verzicht auf chemisch-synthetische pflanzenschutzmittel, kein einsatz von mineralischen stickstoffdüngern; ohne gentechnik.

    mir persönlich sind solche aspekte wichtig und nein, ich werde dadurch kein besserer mensch, keine sorge. ich kann es für mich persönlich nur besser vertreten. klar ist auch, dass der einkauf dadurch natürlich erheblich verteuert wird und ich in der glücklichen lage bin, mir dies leisten zu können. wenn jemand genau auf den euro schauen muss, ist es natürlich nachvollziehbar und selbstverständlich, dass sie oder er preisgünstig einkaufen muss, kein vorwurf.
  9. #9

    Klar klingt das gut, aber Honig und andere Lebensmittel dann tausende km zu transportieren ist der Unsinn an der Sache. Das Produkt kommt ja bei uns in die Regale,weil es sich im Ursprungsland kaum einer leisten kann. Die Reichen, die lassen sich ja ihren Tagesbedarf einfliegen. Zudem in den Ländern, wo Fairtrade herkommt oft zerstörenden Dinge stattfinden. Drogenkrieg in Mexiko z.B., Umweltzerstoerungen und Monokulturen. Fair Trade zementiert die Zustände in den Laendern, sie ändern gar nichts.


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