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Geplantes EU-Embargo: Iran warnt Golfstaaten vor Öl-Zusatzlieferungen

Iran lässt trotz des geplanten EU-Ölembargos*die Muskeln spielen:*Das Land*warnte die Golfstaaten davor, Lieferausfälle für den Westen durch Ersatzlieferungen auszugleichen. "Die Folgen sind unberechenbar", drohte Teherans Botschafter bei der Opec.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...809186,00.html
  1. #240

    Irans Strategie in Lateinamerika

    Iran fördert seine Präsenz und seinen Einfluss in Lateinamerika durch eine dreiteilige Strategie... Q&A mit dem Sicherheitsexperten Román D. Ortiz
    Irans Strategie in Lateinamerika: Q&A mit dem Sicherheitsexperten Román D. Ortiz - 12.01.2012-Réalité
  2. #241

    Zitat von yaelle.schlichting Beitrag anzeigen
    Klar! Und fuer diesen Zweck baut der Iran eigens eine Anreicherungsanlage!
    Wer sollte ihnen das verbieten und warum?

    Die Mullahs lassen jedes Jahr mehr Leute aufhaengen als sie durch 20%ige Urantherapie retten koennten.
    Ueberdies sollte sich der Iran auch mal ueberlegen, in welchen Anlagen er dann seine Krebspatienten verstrahlen will. Da scheinen die Mullahs noch nicht viel in der Planung zu haben.
    Was ich Ihnen allerdings auf Anhieb glaube sind die Forschungszwecke.
    An was forscht der Iran denn blos so eifrig?
    Vielleicht an Atomwaffen?
    Also doch nur wieder die üblichen unbewiesenen Verdächtigungen und Unterstellungen.

    Die Bereitschaft zum Erstschlag erzeugen Sie damit nicht bei mir, denn der Krieg aka friedenssichernde Maßnahme wird das iranische Volk treffen, da können Sie noch so oft beteuern, daß es doch nur die Mullahs aka Irre, im Bild-Jargon, treffen soll.
  3. #242

    Zitat von yaelle.schlichting Beitrag anzeigen
    Es ist ein bisserl komplexer als der Artikel beschreibt
    Schöne Analyse, obwohl ich, was Russland angeht, nicht ganz übereinstimme.
  4. #243

    ...

    Zitat von glücklicher südtiroler Beitrag anzeigen
    Die Sanktionen schaden dem Iran schwer...
    Sturm auf Euro: Iraner fürchten Verfall ihrer Währung « DiePresse.com
    Das Land selbst ist schon lange marode und das Embargo verschaerft die Lage zusehends. Der Iran kann sich keine weitere Verschaerfung der Lage leisten, nicht politisch und schon gar nicht wirtschaftlich...
    Meine Meinung...

    Schian Gruass...
    Dies gilt zumindest dann, wenn sich die Position des Regimes nicht grundsätzlich verschoben hat.
    Handelt es sich noch um das rationale Regime, welches uns immer wieder in den Medien präsentiert wird, dann müsste es seinen Kurs ändern - eigentlich längst geändert haben.
    Wenn andere Motivationen das Primat des Systemerhaltes abgelöst haben, dann ist dies ein Grund mehr, diese Entwicklung definitiv zu stoppen.
  5. #244

    ...

    Zitat von yaelle.schlichting Beitrag anzeigen
    Russland
    - betrachtet seinen geschwundenen Einfluss im Mittleren Osten mit Sorge und ist gluecklich sich nun wenigstens gegenueber seinen beiden verbliebenen Haetschelkindern, Iran und Syrien, profilieren zu koennen und liefert fleissig und haelt auch weiterhin seine schuetzende Hand ueber die beiden Raubauken.
    Ich schätze die russische Position eher so ein:
    Syrien ist russisches Einflussgebiet. Man toleriert begrenzte - und als "reasonable" akzeptierte - Eingriffe, wie die Zerstörung des Atomreaktors und die Neutralisierung von Hezbollah-Kommandeuren, aber keine "generelle Veränderung der Lage".

    Dies resultiert zum einen aus den strategischen Interessen des "Mutterlandes", als auch aus der tatsache, dass die syrische Abhängigkeit Assad durchaus empfänglich für "konstruktive Vorschläge des großen Bruders" macht.

    Für die IRI hatte Moskau eine ähnliche Position vorgesehen, doch Teheran hat die enge Umarmung des russischen Bären abgewiesen. Dort ist man zwar Antiamerikanisch, aber alles andere als pro-russisch. Witzigerweise sind die Mullahs sogar die einzigen echten Konkurrenten für die Liebe der "Rose Damascus."
    Eine Konversation zwischen israelischen und russischen "Diplomaten" könnte demnach etwa so ablaufen:
    Israeli: "Assad ist ein grausamer Schlächter. Eigentlich müssten wir viel stärker daran interessiert sein, dass die Opposition ihn stürzt. Am meisten stört uns seine Verbindung zum iranischen Atomwaffenprogramm, aber da wir damit sehr beschäftigt sind, können wir uns wohl nicht um ihn kümmern, so lange er sich nicht selber einmischt."

    Russe: "Es freut uns, dass ihr euch in Syrien nicht einmischen wollt. Assad ist unser Verbündeter und wir würden es sehr bedauern, gegen euch einstehen zu müssen. Ich glaube nicht, dass er im Moment irgendwelche gefährlichen Aktivitäten plant. Wir würden ihm sicher abraten.

    Aber auch die Teheraner sind unsere Freunde. Eine Schande was da unten gerade passiert. Sagt uns bescheid, falls euch jemand einfällt, der dafür verantwortlich sein könnte."
  6. #245

    Zitat von Heinz-und-Kunz Beitrag anzeigen
    Nicht ganz, denn:

    -die Araber haben den Teilungsplan nie anerkannt.
    -die Araber haben 1948 darauf bestanden, dass sie Waffenstillstandslinie keine Grenze ist.
    Das ändert aber nichts daran das Israel den Teilungsplan und damit auch seine Grenzen anerkannt hat. Das Gebiet Palästinas wurde 1948 weitgehend von den arabischen Nachbarländern erobert und diese waren selbst Besatzer insofern hatten sie auch gar kein Recht die Grenzen festzulegen.
  7. #246

    Außerdem deutete ich klat

    Zitat von alfredoneuman Beitrag anzeigen
    Sie sollten sich das Video noch einmal in Ruhe anschauen, das Hakenkreuz gruppiert sich um, und der Davidsstern wird zerstört. Aber solche choreographischen Darbietungen, Ausfluss der kranken Hirne in Teheran, ist ja die Normalität in der islamischen Republik. Worauf der Forist hindeuten wollte, und wovon Sie offenbar gerne ablenken möchten, ist das laut und deutlich vernehmbare 'Marg bar Israel' (Tod Israel) aus dem Munde des friedliebenden Volldemokraten Ahemedinejad.
    auf das Banner hin, das auf einem Raketenträger zu sehen ist, auf dem u.a. auf englisch klar und deutlich Folgendes steht:
    "ISRAEL SHOULD BE WIPED OUT FROM THE MAP":
    Dies gleicht einer offiziellen Übersetzung, die im Iran in aller Öffentlichkeit gezeigt wird. Keiner soll mir damit kommen, dass dies im Westen falsch übersetzt oder interpretiert wird.
  8. #247

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Iran lässt trotz des geplanten EU-Ölembargos*die Muskeln spielen:*Das Land*warnte die Golfstaaten davor, Lieferausfälle für den Westen durch Ersatzlieferungen auszugleichen. "Die Folgen sind unberechenbar", drohte Teherans Botschafter bei der Opec.

    Geplantes EU-Embargo: Iran warnt Golfstaaten vor Öl-Zusatzlieferungen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Es doch eigentlich ganz einfach, sollte die OPEC im Falle eines EU Boykotts die Menge erhöhen, sollte der Iran sein eigenes Öl eben günstiger am Markt anbieten, mal sehen ob dann die Chinesen immer noch Öl aus SArabien haben wollen oder doch lieber Ihre Tanker in den Iran entsenden.
    Bei einem militärischen Kräftemessen wäre der Iran deutlich unterliegen, aber wenn man bedenkt, dass sämtliche Rafinerien, Ölförderanlagen etc. in der Reichweite der Iranischen Raketen sind, sollte man wirklich gut überlegen ob es sich lohnt wegen Israel in den Krieg zu ziehen, im Grunde geht es nur um die Sicherheit Israels und wenige um die Bombe. Wenn die Welt mit einer Koreanischen bombe leben kann dann schafft Sie es auch mit der Iranischen.
  9. #248

    Zitat von JDR Beitrag anzeigen
    Ich schätze die russische Position eher so ein:
    Syrien ist russisches Einflussgebiet. Man toleriert begrenzte - und als "reasonable" akzeptierte - Eingriffe, wie die Zerstörung des Atomreaktors und die Neutralisierung von Hezbollah-Kommandeuren, aber keine "generelle Veränderung der Lage".

    Dies resultiert zum einen aus den strategischen Interessen des "Mutterlandes", als auch aus der tatsache, dass die syrische Abhängigkeit Assad durchaus empfänglich für "konstruktive Vorschläge des großen Bruders" macht.

    Für die IRI hatte Moskau eine ähnliche Position vorgesehen, doch Teheran hat die enge Umarmung des russischen Bären abgewiesen. Dort ist man zwar Antiamerikanisch, aber alles andere als pro-russisch. Witzigerweise sind die Mullahs sogar die einzigen echten Konkurrenten für die Liebe der "Rose Damascus."
    Koennte ja ungefaehr stimmen, was Sie schreiben, mit einigen Nuancen.
    Mit Syrien hatten wir immer freundschftliche Beziehungen und ich glaube, da gibt es fuer den Westen auch eine rote Linie, die er nicht ueberschreiten darf (bezieht sich auch auf Deutschland). Diese Beziehungen begannen in 60-er Jahren als Syrien noch Teil der Vereinigten Arabischen Republk war.
    Mit dem Iran hatten wir fast immer aeusserst komplizierte Beziehungen seit Zarenzeit (Mord an unserem Botschafter und Schrifteller Gribojedow), dann waehend der Shah an der Macht war (obwohl er recht oft Moskau besuchte und einmale eine Reise nach Sibirien unternahm - ich sah ihn live in Nowosibirsk, als ich noch Student war). Die islamische Revolution hat da wenig veraendert, die USA wurden zum Schaitan Nr.1 und die UdSSR zum Schaitan Nr.2 erklaert.
    Russland's Position bleibt konstant: man soll ausgehend vom Voelkerrecht aus handeln und schlechte Gespraeche sind immer besser als ein guter Krieg. Man erkennt auch, dasss die von den USA und der EU angegebene Gruende fuer diverse Embargos usw. a fake sind und anderen Zielen dienen. Somit fuehlt sich Russland berechtogt, den Iran teilweise zu unterstuetzen und Waffen an ihn zu verkaufen, why not? Und wie sich der Iran zu uns verhaelt, ist da nicht relevant.
  10. #249

    Zitat von chiffer Beitrag anzeigen
    Wenn sie die wahren Hindergründe und Zusammenhänge wissen wollen sollten sie mal Ken Jebsen über den Irankrieg hören, (...)
    Ist das nicht jene Geistesgröße, die weiß, wer "den Holocaust als PR erfunden hat"? Toll, da weiß man wenigstens gleich, wo's herkommt.


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