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Geplanter Börsengang: Facebook sucht den 100-Milliarden-Dollar-Knopf

Die Hype-Maschine läuft an. Noch diese Woche könnte Facebook den Börsengang beantragen. Der Firmenwert wird auf bis zu 100 Milliarden Dollar geschätzt, der Umsatz*auf*gerade vier Milliarden. Investoren wetten also auf rasantes Wachstum. Tatsächlich stehen die Chancen dafür gut.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...812298,00.html
  1. #20

    Zitat von janus Beitrag anzeigen
    Typisch SpOn Forum. Die Leute sind hier nicht nur Wirtschafts- und Politexperten, sondern verfügen auch über ein fundamentales Wissen im Bereich der Entwicklung von E-Commerce Produktlinien.

    Facebooks Geschäftsmodell basiert mitnichten auf den Daten seiner Nutzer. Diese sind derweil einfach nichts mehr wert - auch nicht für große Unternehmen. Der Wert von Facebook orientiert sich derweil an den Gewinnen, die durch sekundäre Partner gewonnen werden. Zynga ist das beste Beispiel: Das Onlinegame Unternehmen hat nur deswegen einen solchen Umsatz, weil viele Nutzer von Facebook in den Spielen drinne hängen. Um an Zynga teilnehmen zu können, muss man aber teilweise Facebook Guthaben aufladen. Dadurch partizipiert das Unternehmen.

    Durch die Einbindung von Partnern in Facebook kann ein User im Internet künftig einen großen Teil seiner Online-Aktivität im sozialen Netzwerk umsetzen. In Amerika besteht bereits die Möglichkeit über Facebook bei einigen Shops einzukaufen und Rabatte, exklusiv für Facebook Nutzer, zu nutzen. Facebook partizipiert hier durch Provisionen. Und die Kombination aus verschiedenen Dienstleistungen im Netz, welche bei Facebook eingebunden werden, ist beinahe unbegrenzt. Man siehe nur die Zusammenarbeit mit Groupon.
    Facebook wird sich entweder halten oder, was wahrscheinlicher ist, DIE Startseite für den 0815 Internet-Nutzer in der Zielgruppe zwischen 18 und 49 werden. Ein Vergleich mit MySpace und StudiVZ kann höchstens von Laien, die keine Ahnung von der Materie haben, gebracht werden.
    Den Börsenprospekt abgeschrieben oder sind Sie fb-Mitarbeiter?



    Ich kenne nicht einen, der einen echten fb-accaount hat,
    dafür aber einen, der gleich 10-20 betreibt und für andere welche anlegt, die nur der Suchmaschinenoptimierung dienen.
    Die bringen fb keinerlei Umsatz.

    Und verifizierte Kontaktdaten (Adresse+email) kann man für fünf Euro pro Satz verkaufen.
  2. #21

    Hahaha

    Zitat von hansmaus Beitrag anzeigen
    das was sich jetzt noch anmeldet sind Mütter/Väter die ihrem Nachwuchs Online aufn Sack gehen wollen oder Leute im hintersten China oder Afrika die grad neu einen Internetanschluss haben
    Sehr gut. Ich kann kaum aufhören zu lachen. Aber ich denke, dass hat auch der Herr Suckerberg erkannt. Mit dem längst überfälligen Börsengang schlägt er gleich zwei Fliegen mit einer Klappe:

    1. Falls die Wette auf Facebooks zukünftige Dominanz im Internet nicht aufgeht, hat er auf jeden Fall genug Cash eingesammelt um sich einen entspannten Lebensabend finanzieren zu können.
    2. Muss Facebook nun tatsächlich gründlich investieren um weiter zu wachsen. Einige Investionen werden aufgehen, einige nicht. An Ideen mangelt es im Konzern nicht.

    Und mit 100 Milliarden hat sich Facebook ja nicht selber bewertet. Das macht der Markt/Banken ja selber. Und ich möchte daran erinnern, dass Zynga bei seiner IPO mit 10 Mrd. Dollar bewertet wurde und die machen nur diese läpschen Spiele für die Social Networking Seiten.
  3. #22

    FB Blase

    ich hoffe, daß die FB Blase vor dem Börsengang platzt.
  4. #23

    100 Milliarden $ für eine Internetseite? Und dann auch noch für Gesichtsbuch? Einfach nur lächerlich. Gesichtsbuch unterscheidet sich in nichts von diversen anderen .com Unternehmen, welche kamen, bejubelt wurden und abgestürzt sind. Das Aufzählen von Beispielen erspare ich mir jetzt. Gesichtsbuch stellt nichts her (wie die "reale" Wirtschaft), verkauft nichts (wie z.B. Amazon), und verfügt auch nicht über überragendes know-how (wie z.B. google).
    Heute ist Gesichtsbuch im Gebiet der Sozialen Netzwerke noch führend, schon in ein paar Monaten kann die beste Zeit vorbei sein weil sich die Internetgemeinde ein neues Lieblingsspielzeug ausgesucht hat. Oder Soziale Netzwerke sind auf einmal "out".
    Nein, ein Unternehmen, welches vollkommen von den unkalkulierbaren Launen der schnelllebigen Internetgemeinschaft abhängig ist, kann keine 100 Milliarden $ Dollar Wert sein. Es ist schlicht nichts vorhanden, was diesen Wert rechtfertigen würde. Die Daimler AG z.B. hat eine derzeitige Marktkapitalisierung von ca. 45 Milliarden €. Daimler hat Patente, know-how, einen guten Namen und produziert weltweit begehrte Güter. Mit einem Wort: Daimler hat Substanz und langfristige Perspektive. Genau die Dinge, welche bei Gesichtsbuch mehr als zweifelhaft sind.
    Die ersten Wochen / Monate wird die Aktie wohl steigen, um dann gnadenlos abzustürzen. Am besten ein paar Wochen / Monate nach der Ausgabe Short-Positionen kaufen; kann eigentlich nicht schiefgehen.
  5. #24

    Neider

    Zitat von Peter Werner Beitrag anzeigen
    100 Milliarden $ für eine Internetseite? Und dann auch noch für Gesichtsbuch? Einfach nur lächerlich. Gesichtsbuch unterscheidet sich in nichts von diversen anderen .com Unternehmen, welche kamen, bejubelt wurden und abgestürzt sind. Das Aufzählen von Beispielen erspare ich mir jetzt.....
    Neid? Daimler ist ein feuchter Dreck gegen Facebook.. Diese "Internetseite" hat das Potenzial Massen zu bewegen. Es ist bereits jetzt ein einziges Monopol, das nur durch einen kurzen Aufruf das Image eines jeden anderen Unternehmens ruinieren könnte. Wer sich der Größe der Infrastruktur, dem Aufbau dieses Unternehmens und der Internetseite bewusst ist, weiß auch, dass dieses Unternehmen länger Bestand haben wird. Wirf doch z.B. einmal einen Blick in den Quellcode dieser Website, dann wirst du schnell merken wovon ich rede!
  6. #25

    es wird der gröbaz

    Zitat von Spader Beitrag anzeigen
    2. Muss Facebook nun tatsächlich gründlich investieren um weiter zu wachsen. Einige Investionen werden aufgehen, einige nicht. An Ideen mangelt es im Konzern nicht.

    Und mit 100 Milliarden hat sich Facebook ja nicht selber bewertet. Das macht der Markt/Banken ja selber. Und ich möchte daran erinnern, dass Zynga bei seiner IPO mit 10 Mrd. Dollar bewertet wurde und die machen nur diese läpschen Spiele für die Social Networking Seiten.
    Das wird der GröBaz

    Die Art von Bewertung seitens der Banken kenne ich noch gut vom Neuen Markt.

    Kurzum das bisherige Geschäftsmodell wird nicht tragen, da Google Konkurrenz macht und Zynga eigene Wege mit einem Spieleportal gehen wird. Das bisher konkurrenzlose Facebook bekommt einen gut aufgestellten Konkurrenten und sein bisheriger Geldesel wird das ebenfalls. Zudem lässt die Aktivität dort mit der Zeit nach und auch das steckt an, wen bei den Nachbarn nicht viel passiert. Es gibt nur wenige hyperaktive Accounts.

    Es werden sich mindestens drei finanzkräftige Konzerne um alles balgen. Es dring soviel Geld in den Markt, das die Preise für alles dort in den Keller gehen. Zudem ist das Potential an Kundenwachstum sehr erschöpft.

    Yahoo hatte auch mal alle Kunden, Altavista war mal die Suchmaschine und Geocities auch mal eine "Social" Website.

    Die Bewertung ist in neuen Markt verhältnissen, das Geld floss in etwas das es nicht aufnehmen konnte, als 2003 KPN pleite ging wurden 70% des EU Internets abgeschaltet ohne Folgen.
  7. #26

    Strohfeuer

    Facebook ist ein Strohfeuer. Die muessen jetzt an die Boerse solange es noch genug von Gier verblendete Idioten hat. Da Facebook sowohl massive Probleme mir ihrem Modell hat (Privacy, History, etc.) und keinerlei notwendige Dienste anbietet, bleibt das langfristig hoechstens was fuer Kiddies. Die gegenwaertig hohen Nutzerzahlen sind allenfalls der Neuheit geschuldet.

    Meine Ansicht nach werden die auch dieses Jahr schon nichtmal die 4 Milliarden Umsatz halten koennen. Nachdem die Aktien aber an die ganzen leichtglaeubigen verkauft sind, kann ihnen das auch egal sein.

    Erinnert sich noch jemand wie schnell solche katastrophalen Ueberbewertungen beim letzten Mal verschwunden sind? Anscheinend nicht.


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