Sehe ich ähnlich; der Vergleich mit der T-Aktie kam mir auch. Der Unterschied ist: Die Telekom hat wenigstens ein tragfähiges, seriöses Geschäftsmodell. Wer zum Börsengang die "Volksaktie" gekauft hat, hat natürlich Riesenverlust gemacht. Aber heute und in den letzten Jahren ist die T-Aktie ein Börsenstar, mit einer starken und sicheren Dividende. Und sollte die Telekom insolvent werden, dann ist wenigstens ordentlich Insolvenzmasse: Kabel, Grundstücke, Patente, Technik (die nicht nach wenigen Jahren überholt ist), Gebäude, Firmenwagen. Aber Facebook lebt einzig davon, dass eine von 1000 Innovationen jedes Jahr, ein paar Leute mehr zu Facebook locken oder davon abhalten, zu gehen. Ich bin ja selbst Informatiker und kenn mich natürlich aus, was Softwareentwicklung angeht. Facebook-Entwickler müssen nicht viel leisten. Das sind bessere Webentwickler. "Harte" Algorithmen, als anspruchsvolle Probleme fassen die nicht an. Da ist Google ein ganz anderes Kaliber. Google-Entwickler haben einen viel besseren Ruf und das mit Recht. Außerdem investiert Google auch viel in Open Source und Informatik, also in die Wissenschaft. Von Facebook weiß bislang noch nichts, was in diese Richtung geht.

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