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Geplanter Börsengang: "Facebook*ist der 800-Pfund-Gorilla"

Gigant greift Gigant an: Mit*dem größten IT-Börsengang*bisher könnte Facebook sogar Google ausstechen. Gründer Zuckerberg wagt den Schritt, obwohl die USA und Europa in einer*tiefen Krise stecken und die Finanzmärkte verrückt spielen. Experten halten seine Strategie dennoch für richtig.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...800650,00.html
  1. #20

    T-Aktie

    Zitat von peterhausdoerfer Beitrag anzeigen
    Wenn nicht noch schlimmer.

    Die Firma besteht aus heisser Luft und Schaum, wer da Geld "investiert" wird bekommen was er verdient.
    Sehe ich ähnlich; der Vergleich mit der T-Aktie kam mir auch. Der Unterschied ist: Die Telekom hat wenigstens ein tragfähiges, seriöses Geschäftsmodell. Wer zum Börsengang die "Volksaktie" gekauft hat, hat natürlich Riesenverlust gemacht. Aber heute und in den letzten Jahren ist die T-Aktie ein Börsenstar, mit einer starken und sicheren Dividende. Und sollte die Telekom insolvent werden, dann ist wenigstens ordentlich Insolvenzmasse: Kabel, Grundstücke, Patente, Technik (die nicht nach wenigen Jahren überholt ist), Gebäude, Firmenwagen. Aber Facebook lebt einzig davon, dass eine von 1000 Innovationen jedes Jahr, ein paar Leute mehr zu Facebook locken oder davon abhalten, zu gehen. Ich bin ja selbst Informatiker und kenn mich natürlich aus, was Softwareentwicklung angeht. Facebook-Entwickler müssen nicht viel leisten. Das sind bessere Webentwickler. "Harte" Algorithmen, als anspruchsvolle Probleme fassen die nicht an. Da ist Google ein ganz anderes Kaliber. Google-Entwickler haben einen viel besseren Ruf und das mit Recht. Außerdem investiert Google auch viel in Open Source und Informatik, also in die Wissenschaft. Von Facebook weiß bislang noch nichts, was in diese Richtung geht.
  2. #21

    Achtung Bauernfänger

    facebook hat seinen Zenit bereits überschritten, da ist es logisch dass Zuckerberg nochmal richtig Kasse machen will, bevor er sich zur Ruhe setzt. Die Dummen sind dann eben die Anleger.
  3. #22

    ...

    Zitat von CaptainSubtext Beitrag anzeigen
    Genau den gleichen Gedanken hatte ich auch.
    Die eigentliche Frage ist doch wohl: Warum sollte ich als Besitzer eines "stark wachsenden" Unternehmens mit "tragfähigem Geschäftsmodell" dieses überhaupt an die Börse bringen?
    Na um Kapital zu sammeln natürlich damit das Wachstum auch finanziert werden kann... Klassiches Henne/Ei-Prinzip.
  4. #23

    Facebook ist ....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Gigant greift Gigant an: Mit*dem größten IT-Börsengang*bisher könnte Facebook sogar Google ausstechen. Gründer Zuckerberg wagt den Schritt, obwohl die USA und Europa in einer*tiefen Krise stecken und die Finanzmärkte verrückt spielen. Experten halten seine Strategie dennoch für richtig.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...800650,00.html
    ... völlig überflüssig, total überbewertet. Kein Mensch braucht es. Facebook ist, dass stellen auch User fest, nur ein Zeitkiller mit völlig überflüssigen Informationen. Da sind Tageszeitungen sinnvoller oder auch mal Aktivitäten im Freien.
    Dieser Hype ist mir so was von unverständlich. Aber da stecken wohl die gesammelten Userdaten dahinter, die sich vermarkten lassen.
    Ich werde mich heute noch, wenngleich ich eh selten eingeloggt bin, abmelden.
  5. #24

    bla

    Schön das hier soviele Experten unterwegs sind ... ;-) Immerhin macht Facebook schon Umsätze im einstelligem Milliardenbereich. Wenn überhaupt bekommt man noch Konkurrenz durch Google+. Das Geschäftskonzept ist für mich eindeutig nachhaltig. Natürlich kann man über die Bewertung diskutieren. 100 Mrd. US-Dollar erscheinen mir da schon recht ambitioniert. Die Frage ist halt wo Facebook in 5 Jahren stehen wird ... Man wird sicherlich gut dastehen, aber ich glaube nicht, dass man Google übertrumpfen kann.
  6. #25

    Hört auf zu wetten!

    ...arbeitet lieber!
    Die USA, insbesondere Silicon Valley, stehen für irrwitzig hohe Bewertungen, hinter denen herzlich wenig steckt.

    IT Firmen mit ihren winzigen Belegschaften (bezogen auf ihre Bewertung) sind hier nur ein Beispiel. Schlimm ist die Lage auch bei CleanTech Start-Ups: Dutzende Millionen werden investiert, um beispielsweise wieder einmal die Physik zu schlagen und mehr Energie aus Wind zu gewinnen als möglich ist (dank eines Missverständnisses, wie einem plötzlich still gewordenen Investor in Menlo Park während eines Smalls Talks mit mir klar geworden ist). Still wurde auch ich: Wie bewerten diese Fondsmanager Investitionen!?
    Ich hatte eher den Eindruck, der Mann sei ein Getriebener. Getrieben von den Anlegern seines gewaltigen Wagniskapitalfonds, getrieben von seinen Mitbewerbern, getrieben von der ganzen "VC Industry", deren Protagonisten gerne Silicon Valley als "Abbild der ganzen Welt" missverstehen - so drückte sich zumindest der Gründer einer der großen Kanzleien dort aus, welche die "Deals" begleiten.

    Die USA sollten sich auf substanzielle Wertschöpfung konzentrieren, denn 300 Millionen Menschen werden diesen Lebensstandard nicht durch Online-Werbeplattformen halten können, während ihre Industrie vor die Hunde geht.

    Wer ein Schelm ist, mag gar fragen, welchen Schaden manche IT Unternehmen eigentlich anrichten: Wie hoch ist der Verlust an Arbeitsleistung durch jene sozialen Netzwerke, die um ihrer selbst Willen existieren - um Menschen also den Austausch von Belanglosigkeiten zu ermöglichen... und das jederzeit, bis auch diese Getriebene sind!
  7. #26

    .

    Zitat von maka2 Beitrag anzeigen
    Vermutlich weiß der Mann eben selbst, dass das Geschäftsmodell nicht tragfähig ist und dass das gesammte Unternehmen schon seit Jahren eine gigantische Blase ist.
    Aber klar doch. 1,6 Mrd $ Umsatz stellen ein völlig untragbares Geschäftsmodell dar.
    http://www.golem.de/1109/86327.html

    Ich mag Facebook persönlich nicht, weil ich vermutlich nicht zur Zielgruppe gehöre. Ich nutze lieber Xing oder Linkedin. Aber Social Networks wie Facebook und Twitter sind die Zeitungen von morgen (und genau genommen für viele jungen Leute schon von heute).

    Man mag von diesem Trend halten, was man will, aber einfach mal zuschauen, wie Teenanger ihre Wochenenden untereinander organisieren. Das läuft größtenteil über die Plattform, die angeblich kein Geschäftsmodell hat ...
  8. #27

    Uii, der "neuer Markt" ist ...

    ...wieder da. Bei dem ganzen hype um Facebook stellt sich mir NUR ein paar Fragen....
    wie lange hat das Geschäftsmodel Bestand bis einer kommt der besser ist, Yahoo war auch mal Marktführer, aber nur bis Goggle kam.
    Wie hoch sind die Eintrittsbarrieren in den Markt für einen Konkurenten....scheinen im Internet recht niedrig zu sein, der Abstieg von Yahoo ging recht schnell.
    Für mich ist Facebook wie der "Neuer Mark", eine Idee, die bisher allerdings funktioniert hat, wie lange noch.
    Die Frage ist doch wie lange Facebook die Illusion afrechterhalten kann das es unbedingt gebraucht wird, obwohl es eigentlich unnötig ist sondern eher eine Modeerscheinung ( meine Meinung ). Facebook ist nichts und hat nicht, nur ein paar Userdaten, und wenn ein neuer Anbieter kommt und clever ist hat er die Daten auch bald...so freizügig wie viele User mitlerweile im Netz unterwqegs sind. Würde mich wundern, wenn hier für Anleger nicht eine Geldvernichtungsmaschine vom feinsten auf uns zu kommt.
  9. #28

    Und die Kugel rollt weiter

    "Auch die Bewertung von 100 Milliarden Dollar sei nicht übertrieben, sondern "eine Wette auf die Zukunft", sagt der Berater."
    ---
    Sollen die doch wetten. Am Roulettetisch besser. Wo ist das ein solch bombastisches Geschäftsmodell?
    Er hat ein paar Server, mit einer guten (geklauten) Idee und die wird bald jemand besser machen. Volatiler als solche Portale geht es nicht mehr. Wetten? Ich würde jede halten!
  10. #29

    An die Börse!

    Zitat von CaptainSubtext Beitrag anzeigen
    Genau den gleichen Gedanken hatte ich auch.
    Die eigentliche Frage ist doch wohl: Warum sollte ich als Besitzer eines "stark wachsenden" Unternehmens mit "tragfähigem Geschäftsmodell" dieses überhaupt an die Börse bringen?
    mußte lachen als ich Ihre Post gelesen habe. Aber es stimmt. Jeder solide, mittelständische Unternehmer, der vor einem Generationenwechsel steht und sich wegen der Erbschaftssteuer Sorgen um die mögliche Zerschlagung seines Unternehmens macht, wählt diesen Schritt eher schweren Herzens.

    Oder es erinnert an Unternehmensberater oder Vermögensberater... Da frage ich mich auch immer, weshalb sie überhaupt noch beraten... Sie müßten doch schon längst Millionäre sein ;-)


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