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Geplante Waffendeals: USA rüsten Verbündete in Nahost massiv auf
Kampfjets für Saudi-Arabien, Panzer für den Irak: Während der Konflikt mit Iran sich verschärft, will Washington seine wichtigsten Partner in der arabischen Welt mit milliardenschweren Waffenlieferungen*stärken. Dabei sind die Geschäfte sogar in der US-Regierung umstritten.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...806153,00.html
- #40 29.12.2011 10:07 von
Man begreift das alles nicht mehr
Für mich auch. Aus „Yes, we can.“ wurde „No, we cannot.“ Die Vereinigten Staaten können sich nicht dem Würgegriff des militärisch-industriellen Komplexes entziehen. Barack Obama erscheint hilflos, manchmal kommt mir sogar der Verdacht, dass er nie ein Fortschritts- und Wertebewusstsein hatte, welches über die nationale Dimension hinausgeht – hinter seiner forschen Art wirkt er hilflos, ein gescheiterter Präsident, an dem der Friedensnobelpreis wie ein bleiernes Joch hängt.
Raketenstellungen in Polen: ausgerechnet von Polen aus angeblich den Iran im Schach halten und die Russen meinen – das ist eine groteske Außenpolitik, das ist hegemoniale Militärpolitik des vorvorigen Jahrhunderts. Und nun den hochgerüsteten Nahen und Mittleren Osten noch weiter aufrüsten... die militärischen Kapazitäten reichen schon jetzt mehrere Male aus, um den Mini-Feind Iran in zwei Tagen plattzumachen. Nach dem langen und desaströsen Krieg wollen die Amerikaner den Irak erneut mit Waffen vollpumpen, sie wollen damit Milliarden verdienen, ohne Rücksicht auf das politische Chaos, das sie im Irak hinterlassen haben... man begreift das alles nicht mehr. - #41 29.12.2011 10:12 von
Titel
Nun die politische Instabilität ist wirtschaftlich vom Westen so gewollt, denn ansonsten müsste man bei einem stabilen Partner auch faire Preise für die Rohstoffe bezahlen was wiederum der westlichen Wirtschaft schadet da dies die Profite schmälert. Als Nebeneffekt kann man seine Rechnungen in Kriegsmaterial begleichen, leert damit seine eigenen Lagerräume für neues Spielzeug und bleibt den anderen Staaten immer noch überlegen.
- #42 29.12.2011 10:20 von
Doppeltes Spiel
Wenn man sich die Geostrategie der USA anschaut wird man sehen können das die Iraner durch die Amerikaner umzingelt werden, nicht nur das, sie unterstützen auch die Gegner der Iraner massiv mit Waffen. Ich wundere mich nicht über die Taktik Irans sich gegen ein schleichendes erwürgen zu wehren.
- #43 29.12.2011 10:20 von
weltfremd
Die USA wollen also den überwiegend schiitischen Irak gegen einen schiitischen Iran als Regionalmacht ausbauen.
Wohlgemerkt in einer Gesellschaft die alles andere als säkular ist und in der sich kein Politiker der (politisch) überleben will, gegen die Geistlichkeit stellen wird. Aha.
Ok, damit kann man vielleicht den durchschnittlichen US-Wähler überzeugen, den Außenpolitik weniger interessiert als College Football aber das wärs dann auch schon.
Und das ist kein Antiamerikanismus sondern Realismus. - #44 29.12.2011 10:21 von
US CashCow... Invasionen und NATO
System Amerika:
1. Für den US Handel kauft man als grösster Käufer russ, chin, balkan Kriegskleinwaffen auf um im Orient, Südamerika sämtl. Garden und Parteien zu unterstützenund als feiner Ami da zu stehen "sieht ihr, Alles Russen Waffen!"
2. Für die US industrie/Handel lässt man die Gemeinschaft NATO die eigenen alten verseuchten US Bomben abwerfen und stellt sie dann Mega überteuert den Bündnisstaaten in Rechnung. Die Nato ist ein reiner US Waffen und Waffenentsorgungs-Markt, dort geht es nur um System-Verkauf und Updates und Problembehebungs Zusatverdienste.
3. Für die US Indusrie/Handel rüstet man kurz nach dem NATO Einsatz die dortigen Polizeikräfte und Armeeüberbleibsel mit Balkangewehren , Fahrzeuge, Hubschrauber aus, zieht ein US Ausbildung daran hoch oder verleast Piloten/Spezialisten und die dortigen Dorfmärkte, Shoppinmeilen, Spitäler, Behörden werden mit US Produkten überschwemmt.
4. Danach wird das geschlagene Land mit Waffen gegen Rohstoffe schön mit Waffen der in die Jahre gekommenen US Model-Generation und Aussschreibungs Zweitplatzierten US Waffenherstellern ausgerüstet und schön an der Kasse angeschrieben bis man die Kohle hat.
5. Ja danach fängt es wieder von Vorne an weil man das Geschäft in einer Neuen Garde/Partei sieht und der alte Freund zum Terroristen wurde. - #45 29.12.2011 10:26 von
So ist es.
Distanzkriege können weder vom IRAN noch von Nordkorea geführt werden. Dafür fehlen denen die Potentiale. Auch Hitler-Deutschland ist letztlich an den Distanzen gescheitert.
Es wird uns Glauben gemacht, diese Staaten würden wie Selbstmordattentäter agieren (Deshalb die Angstverstärkung durch die Medien). Das ist Quatsch. "Mehr Frieden mit mehr Waffen" hat noch nie funktioniert. Klar: Die USA müssen ihre Leistungsbilanz stark verbessern. Dazu gehört vor allen Dingen der Waffenexport. Keine Frage. - #46 29.12.2011 10:32 von
Die Gemängelage im Nahen- und Mitteleren Osten ist nunmal äußerst kompliziert. Nur mit stupidem Anti-Amerikanismus kommt man da nicht weiter.
Tatsache ist doch, nienmand hat ein Interesse an einem atomar bewaffnetten Iran, weder die USA noch China, Russland, Israel oder die anderen Nachbarn. Nur der Iran selbst hat das. Auch im europäischen Sinne kann ein Iran mit Atomwaffen nicht wünschenswert sein. Wir sollten froh sein, das es mit den USA wenigstens noch eine westliche Macht gibt, die einerseits die Mittel hat dem Iran klar zu machen: bis hierher und nicht weiter, und andererseits auch die Eier um das durchzuziehen.
Wenn man, wie der wohl überwiegende Teil der deutschen Linken, einen Präsidenten Obama erwartet hat, der Sonnenblumen wedelnd "We shall overcome" singt, muss man das wohl so sehen. Ich habe aber Zweifel daran, das Obama das je sein wollte. Er will, was jeder Präsident in der ersten Amtszeit will, eine zweite. Um das zu erreichen muss er auf die Befindlichkeiten der amerikanischen Wähler eingehen und nicht auf die der linksgrünen Gutmenschen in Deutschland.
In der Tat haben die USA im Irak wenig mehr als Chaos hinterlassen wenn dieses Chaos auch kräftig vom Iran mit befeuert worden ist. Deshalb scheint eine Bodeninvasion in Iran für die nächsten Jahre auch ausgeschlossen, für Luftschläge gilt das aber nicht und das ist auch gut so! - #47 29.12.2011 10:37 von
Ein faschisticher Polizeistaat ist die USA sicherlich nicht.
Aber "Demokratie" gibt es auch nicht in der USA.
Und seit neuester Gesetzgebung darf das US-Militär alles was vor ihre Flinte kommt in den Bau schmeißen, gänzlich ohne Beweise, Prozeß etc.- auf unbestimmte Zeit (also ist sogar lebenlänglich drin).
Das sind wesentl. Charakterzüge einer Militärdiktatur und es ist rechtens die USA auch als solche hinzustellen. Und der Begriff "Polizeisstaat" trifft sowieso zu. Solche Art der Repression sucht seinesgeleichen in der Welt. Ähnliche Fälle gibts nur in China,Nordkorea und einigen islam. fundierten Ländern.
Wäre die USA nicht die USA könnte man sie getrost auf die Liste der Schurkenstaaten setzen bzw. zur "Achse des Bösen" zählen.
Demokratie und USA waren einmal - dieses Duo, wenn es denn je bestand (was anzuzweifeln ist) endete per Paukenschlag am 09/11/01.
Eine neue Tea-party ist nötig, und zwar keine von Möchtegerndiktatoren geförderte, wie sie letztens für Aufsehen sorgte.
Aber da geht s den Amerikanern wie dem dt. Michel, man hat sich einlullen lassen von Regierenden, Medien, Werbekampangnen usw. und so fort.
Träge, fett und unselbstständig versucht man nur noch sich halbwegs durchs Leben zu mogeln.
Fi..., Fressen, Fernsehen - das ist die westliche Leitkultur und unser moralischer Untergang. - #48 29.12.2011 10:41 von
Hauptsache blabbern
Krieg ist schlecht, Amerika führt Krieg und deshalb ist Amerika schlecht.
Aber es sollte die Situation analysiert werden bevor wieder diese alte Leier nachgeblabbert wird: Als sich 2002,2003 endlich vernünftige Gespräche zwischen den Europäern und dem Iran über dessen Atomwaffenprogramm entflammten, stellte sich die Bush-Regierung quer als sie Iran zur Achse des Bösen zählte. Das laste ich den Amerikanern als äußerst ungeschickt an.
Der unter vielen Spiegel-Online Lesern als nicht würdiger Friedensnobelpreisträger angesehene Obama wollte es besser machen und ging auf den Iran zu und machte Zugeständnisse. Dieser verschmähte jedoch den Westen, ja sogar seinen einstigen Vertrauten, Mohammed el-Baradei und nutze diese Verzögerungstaktik um unterirdisch einen Komplex mit ca. 50.000 Zentrifugen zu entwerfen. Der Iran versuchte sich illegal aus China/Nordkorea/Pakistan Wissen und Technologie zu verschaffen. Kaufte Waffentechnik in China/Russland/Nordkorea, unterstütze Aufständische in Irak und Afghanistan, destabilisiert somit die ganze Region.
In einer Welt, in der es immer öfter auf asymmetrische Konflikte hinausläuft ist die Abschreckung mittels Atomwaffen (Gleichgewichts des Schreckens) oft nicht mehr gegeben. Daher MUSS es das unabdingbare Ziel sein, die Verbreitung solcher Waffen entgegen zu wirken, mit allen möglichen Mitteln. Dem national stolzen Iran fehlt diese Erkenntnis. In dessen Verständnis wäre er unantastbar, hätte er nur diese verdammten Waffen (gilt insbesondere für den Irak, welcher den Iran 1980 überfiel und kein Staat Partei für den Iran ergriff). Ich kann daher die Aufrüstung der Staaten in dieser Region verstehen, wer will schon einen Nachbarn mit Atomwaffen haben? Niemand, solange Staaten derart instabil sind wie der arabische Frühling zeigte. Logische Schlusskonsequenz: Israel/Amerika/GB zerstören mit gezielten Luftschlägen die Atomwaffenfabriken des Iran. Ein Einmarsch macht im Iran wenig Sinn. Es wird eine Reaktion des Iran geben und die trifft wohl am ehesten den Irak/Saudi-Arabien/Israel/VAE usw. daher auch die Aufrüstung.
Zugegeben es ist eine sehr verzwickte Angelegenheit, und gerade deswegen sollte der ein oder andere darüber nachdenken und sich seine eigene Meinung bilden und nicht alles nachblabbern. - #49 29.12.2011 10:42 von
Stimmt doch gar nicht
Erstens: Frau Däubler-Gmelin soll angeblich "Bush" und nicht "USA" gesagt haben. Aber ich vermute, ob Bush oder USA - für Sie alles dasselbe.
Zweitens: Frau Däubler-Gmelin bestreitet, diese Aussagen bzw. diese zusammenhängliche Darstellung. Warum sollte Sie also dafür einen Preis erhalten, wenn Sie es nicht gesagt hat?
Drittens: Frau Däubler-Gmelin ist nicht zurückgetreten, sie hat für den nächsten Bundestag nicht mehr kandidiert. Ein kleiner aber feiner Unterschied.
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