Devisenbergen, deren Wert in den heimischen Tresoren nur fallen kann. Das dürfte weder im Interesse Chinas noch sonst eines Devisenbesitzers sein. Also muss man die Mittel gewinnbringend investieren. Der europäische Geldmarkt wird nach den kürzlich erfolgten Entscheidungen kräftig expandieren und eine Teilhabe daran zu haben klingt nach einer vernünftigen Entscheidung. Anders ausgedrückt, das europäische Casino ist wieder eröffnet und ein neuer, solventer Spieler nimmt Platz, um sein Glück zu versuchen.
Allerdings werden die Chinesen diesmal nicht so unvorsichtig sein, lediglich Anteile zu kaufen, sondern sie werden die Institute vollständig übernehmen, um auch die umfassende Kontrolle zu haben.
Nach den bisher erlebten Pleiten ein konsequenter Schritt. Die Frage wird sein, wie risikobereit sind die Investoren und auf wessen hübsches Töchterlein wird ihr geneigtes Auge fallen?
Soweit der chinesische Blickwinkel.
Und aus europäischer Sicht?
15 Mrd. Euro Kapital sind kein Pappenstiel und werden den europäischen Finanzmarkt weiter diversifizieren und ihn insgesamt breiter aufstellen.
Die eher konservativ aufgestellten chinesischen Banker werden Erfolg haben, vermute ich und das wird den eher angloamerikanisch aufgestellten Großbanken Europas nicht wenig Kopfschmerzen bereiten.
Ein neuer Bulle ist im Stall und das wird nicht schaden, vermute ich.
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