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Geplante Übernahme: Chinesische Großbank plant Rekord-Kauf in Europa

DPADie zweitgrößte Bank Chinas will im Ausland zukaufen. Sie strebt die größte Übernahme in der Geschichte der chinesischen Finanzindustrie an. Ziel laut "Financial Times": Europa. 15 Milliarden Dollar hat die China Construction Bank demnach für einen Kauf eines europäischen Instituts bereitgestellt.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...856159,00.html
  1. #1

    China sitzt auf riesigen

    Devisenbergen, deren Wert in den heimischen Tresoren nur fallen kann. Das dürfte weder im Interesse Chinas noch sonst eines Devisenbesitzers sein. Also muss man die Mittel gewinnbringend investieren. Der europäische Geldmarkt wird nach den kürzlich erfolgten Entscheidungen kräftig expandieren und eine Teilhabe daran zu haben klingt nach einer vernünftigen Entscheidung. Anders ausgedrückt, das europäische Casino ist wieder eröffnet und ein neuer, solventer Spieler nimmt Platz, um sein Glück zu versuchen.
    Allerdings werden die Chinesen diesmal nicht so unvorsichtig sein, lediglich Anteile zu kaufen, sondern sie werden die Institute vollständig übernehmen, um auch die umfassende Kontrolle zu haben.
    Nach den bisher erlebten Pleiten ein konsequenter Schritt. Die Frage wird sein, wie risikobereit sind die Investoren und auf wessen hübsches Töchterlein wird ihr geneigtes Auge fallen?
    Soweit der chinesische Blickwinkel.
    Und aus europäischer Sicht?
    15 Mrd. Euro Kapital sind kein Pappenstiel und werden den europäischen Finanzmarkt weiter diversifizieren und ihn insgesamt breiter aufstellen.
    Die eher konservativ aufgestellten chinesischen Banker werden Erfolg haben, vermute ich und das wird den eher angloamerikanisch aufgestellten Großbanken Europas nicht wenig Kopfschmerzen bereiten.
    Ein neuer Bulle ist im Stall und das wird nicht schaden, vermute ich.
  2. #2

    Wenn man nun die Geschichte

    Wenn man nun die Geschichte der chinesischen Investitionen als Maßstab nimmt, bedeutet das ein schlechtes Omen für den Euro.

    Vielleicht ist das sogar die beste Prognose, die man geben kann.
  3. #3

    Zitat von Brennstoff Beitrag anzeigen
    Ein neuer Bulle ist im Stall und das wird nicht schaden, vermute ich.
    Ich denke her, dass weitere Bullen nur die Bullenkämpfe verstärken werden. Und diese Kämpfe gehen i.d.R. zu Lasten der kleinen Leute aus.
    Insofern würde ich es eher begrüßen, wenn diese neue Bulle sich anderswo einen Stall suchen muss. Zumal gerade dieser Bulle alles andere als behutsam vorgehen wird.
  4. #4

    Welche Begriffsverstümmelung!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die zweitgrößte Bank Chinas will im Ausland zukaufen. Sie strebt die größte Übernahme in der Geschichte der chinesischen Finanzindustrie an. Ziel laut "Financial Times": Europa. 15 Milliarden Dollar hat die China Construction Bank demnach für einen Kauf eines europäischen Instituts bereitgestellt.

    Geplante Übernahme: Chinesische Großbank will in Europa einkaufen - SPIEGEL ONLINE
    Ja, die Chinesischen Banken wollen nun weiter in Europa
    investieren, so lange noch das Geld etwas Wert ist.

    Geld ist genug vorhanden und nun versucht man halt,
    dafür konkrete Wert zu kaufen.

    Ob dies aber mit dem Kauf von Banken oder Anteilen
    von Banken der richtige Weg ist, wage ich doch sehr
    zu bezweifeln.
    Besser wäre es, wenn weiterhin in Industrieen investiert
    wird, also in Firmen, die tatsächlich etwas produzieren.

    Schon allein, dass der Autor die Bankenbranche als
    "Finanzindustrie" bezeichnet, zeigt wohl, dass er nicht
    viel über die Finanzbranche weiß.

    Dieser Begriff "Finanzindustrie" wurde wohl von den
    Banklobbyisten kreiert, genau so, wie auch das Wort
    "Systemrelevant", um den Banken einen etwas seriösen
    Anstrich zu geben.

    Fakt ist, dass in den Banken und Hedgefonds, die wohl
    auch zur "Bankindustrie" gehören, nichts, aber auch gar
    nichts hergestellt wird, schon gar nicht industriell!
  5. #5

    Summarische Investitionen bringen nichts.

    Es ist eine logische Sache, dass Zahlen nach "Oben" immer weiter verdichtet werden. Am Ende erkennt man nicht mehr, ob Kostenstelle XYZ einen Verlust oder einen Gewinn gemacht hat.

    Ich rate den Chinesen ihr Geld in die untere "Ebene" zu investieren und sich die Mühe zu machen, dass Geld an diejenigen zu vergeben, deren Idee plausibel klingt.

    Dabei würde ich mir nicht überlegen, wo die Risiken liegen. Wenn eine Idee plausibel ist, dann gilt: "Geld raus."

    Wir reden ja hier nicht über 1 Milliarde sondern über Ideen, die man für 5.000,- EUR realisieren kann. Wenn Sie da investieren, dann bin ich mir sicher, dass am Ende...

    Aber das können Sie sich auch denken.
  6. #6

    Aber dann bitte eine große "unfehlbare Bank" kaufen. Sonst muss China am Ende noch haften.

    Positiv könnte sein, dass man mit der "unfehlbaren Bank" auch Druck auf die etablierten Banken ausüben kann. Die Etablierten denken scheinbar nicht daran die Wirtschaft und Personen mit Geld versorgen. Die spielen lieber - insofern könnte eine chinesische Bank, welche der Wirtschaft Geld pumpt das Spekulationskarussel auch zurückdrehen, weil die Wirtschaft dann eben Kunde bei dieser werden wird und eine Massenabwanderung von den Etablierten stattfinden könnte. Nur wenn die neue Bank auch nur spekulieren möchte ändert sich nichts an den Geschäftspraktiken der Etablierten. Ein neuer Besen könnte also hier gut kehren! Schlimmer kanns auch nicht werden - nur für die bereits bestehenden Banken, die Konkurrenz fürchten müssen und somit "besser" werden müssen.
  7. #7

    Sehr behutsam!

    Zitat von lab61 Beitrag anzeigen
    Ich denke her, dass weitere Bullen nur die Bullenkämpfe verstärken werden. Und diese Kämpfe gehen i.d.R. zu Lasten der kleinen Leute aus.
    Insofern würde ich es eher begrüßen, wenn diese neue Bulle sich anderswo einen Stall suchen muss. Zumal gerade dieser Bulle alles andere als behutsam vorgehen wird.
    Lieber Lab61,

    dies ist wohl ein bisschen viel "gelabert", denn bisher sind
    die allermeisten chinesischen Investoren sehr, sehr behutsam
    vorgegangen, haben sich alles andere als wütende Bullen
    benommen.

    Wenn dies anders wäre, würden wohl die Deutschen Medien
    voll sein von den sklavenhalterischen Führungen der
    Chinesen.

    Lesen Sie auch nur ein Wort davon?

    Eben!

    mfg
    Li


    p.s. Auch wäre ich sehr, sehr vorsichtig, in Europäische
    Banken zu investieren, denn welche Bank da bereits eine
    Bad-Bank ist, weiß man nicht!
  8. #8

    Die HRE

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die zweitgrößte Bank Chinas will im Ausland zukaufen. Sie strebt die größte Übernahme in der Geschichte der chinesischen Finanzindustrie an. Ziel laut "Financial Times": Europa. 15 Milliarden Dollar hat die China Construction Bank demnach für einen Kauf eines europäischen Instituts bereitgestellt.

    Geplante Übernahme: Chinesische Großbank will in Europa einkaufen - SPIEGEL ONLINE
    wäre günstig zu erwerben.
    Den Herrn Funke gibt's als Zugabe.
    Fähige Manager werden immer gebraucht
  9. #9

    Zitat von laberhannes Beitrag anzeigen
    Wenn man nun die Geschichte der chinesischen Investitionen als Maßstab nimmt, bedeutet das ein schlechtes Omen für den Euro.
    Vielleicht ist das sogar die beste Prognose, die man geben kann.
    Definition: "Als Omen kann jedes Ereignis und Geschehen betrachtet werden, zum Beispiel Naturerscheinungen (Unwetter, Kometen, Verhalten von Tieren), Begegnungen mit bestimmten Personen oder andere unerklärliche Dinge, wie das Ergebnis eines Würfelwurfs.
    Heute existiert diese Vorstellung in der westlichen Welt lediglich noch als Volksglaube, häufig in Berufen, die riskante Züge haben (Seeleute, Soldaten, Schauspieler, {Banker?), wächst aber auch in Kriegszeiten wieder an. Darüber hinaus ist er in anderen Kulturkreisen und Subkulturen (z.B. Esoterik) durchaus vertreten."

    Wie meinen, werter Laberhannes? "Omen" und sog. "Euro"??

    Omen est nomen, "Euro"? Nur, ein "Programm", ausserhalb einer Draghi'schen Kommoedie, sehe ich nun auch nicht mehr.








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