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Georgischer Milliardär Iwanischwili: "Westerwelle hat mich gekränkt"

REUTERSIm Land der gekauften Opposition ist er der letzte freie Mann: So sieht sich der georgische Milliardär Bidzina Iwanischwili. Im Interview erklärt er, wie er die Wahlen gegen Präsident Saakaschwili gewinnen will - und warum ihn eine Einladung des deutschen Außenministers enttäuscht hat.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...823416,00.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Im Land der gekauften Opposition ist er der letzte freie Mann: So sieht sich der georgische Milliardär Bidzina Iwanischwili. Im Interview erklärt er, wie er die Wahlen gegen Präsident Saakaschwili gewinnen will - und warum ihn eine Einladung des deutschen Außenministers enttäuscht hat.

    Georgischer Milliardär Iwanischwili: "Westerwelle hat mich gekränkt" - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Na toll, schon wieder ein Oligarch der sich die Macht kaufen will. Man könnte kotzen, aber das ist wohl der real existierende Kapitalismus.
  2. #2

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Im Land der gekauften Opposition ist er der letzte freie Mann: So sieht sich der georgische Milliardär Bidzina Iwanischwili. Im Interview erklärt er, wie er die Wahlen gegen Präsident Saakaschwili gewinnen will - und warum ihn eine Einladung des deutschen Außenministers enttäuscht hat.

    Georgischer Milliardär Iwanischwili: "Westerwelle hat mich gekränkt" - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Mal wieder bezeichnend, wie der reißerisch gestaltete Aufmacher sich erstens als falsch zitiert herausstellt und zweitens mit dem Kern des Interviews überhaupt nichts zu tun hat.

    Hauptsache viele Klicks, was? Das nenne ich Qualitätsjournalismus, wo lernt man so etwas heutzutage?
  3. #3

    Die Wahl zum Präsidenten Georgiens zu gewinnen, ist wohl die bequemste Weise, es zum ersten Trillionär der Welt zu schaffen.
  4. #4

    Westerwelle Bashing auf unterstem Niveau

    Dass sich der Autor bei einem durchaus wichtigen Thema durch die populistische Überschriftswahl selbst disqualifiziert, ist schade. Es geht hier nicht um FTP Bashing, sondern um Politik in Georgien. Schade, dass Spon auf Bildzeitungsniveau verkommt.
  5. #5

    Deutschland sollte seine Politik in Georgien überdenken

    Ich lebe seit Beginn der Rosenrevolution in Georgien und muss sagen, dass sich für die Bevölkerung im Schnitt kaum etwas geändert hat. Saakaschwili herrscht wie ein Diktator, festigt Monopole für sein Clan und denkt nur dann an sein Volk, wenn es um Wahlen geht. Wobei er sich die Geschenke auch sparen könnte, da die Wahlen eh manipuliert sind.

    Außerhalb der drei Wirtschaftszentren herrscht absolute Armut und 80% Arbeitslosigkeit. Die meisten Lebensmittel sind teurer als in Deutschland und dass, bei einem Einkommen von im Schnitt 3-400 Euro. Die Inflation liegt im Schnitt jährlich um 15%.

    Micro-, bzw. Familienkleinunternehmen werden verboten, sobald sich ein regierungsfreundlicher Unternehmer oder ein Clanmitglied für das Unternehmen iteressiert. So wurden tausenden Maschutkas (Kleinbusse) die Lizenz entzogen um diese einer Person zuzuschanzen. Mittelstand hat kaum eine Chance sich zu entwickeln. Funktioniert ein Geschäft, wird das monopolisiert und die Rechte im Saakaschwiliclan aufgeteilt. Oder, der Fleischpreis hat sich verdoppelt, weil es den Bauern verboten wurde, das Fleisch selber zu schlachten und zu verkaufen, was bisher jahrzehte ohne Probleme erfolgte. Warum? Weil eine Schlachterei gebaut wurde. Und wem gehört diese? ......

    Ausländische Firmen werden mit Versprechungen angelockt. Fließen dann aber keine Gelder an die richtigen Pesonen, wird einem das Leben schwer gemacht. So kam es z.B. vor, dass von einem Italienisches Unternehmen tausende Hektolitrer Wein ausgeschüttet wurde, weil angeblich die Qualität nicht stimmig war. Oder die Ware wurde ewig am Zoll festgehalten, weil ein georgischer Mittbewerber Einfluss darauf nahm.

    Trotzdem fließt aus dem Ausland noch immer viel Geld nach Georgien, nicht damit es Georgien hilft, sondern Saakaschwili auf Linie zu halten. Will man Georgien helfen, sollte man Iwanischwili unterstützen. Er kommt aus der Wirtschaft, bzw weiss wie man das Land wirtschaftlich vorantreiben kann, einem Verständnis, was Saakaschwili vollkommen fehlt.
  6. #6

    Mehr Hintergründe

    Es wäre interessant zu erfahren, woher der Reichtum des einzig wirklichen Oppositionellen kommt. Leider kein Wort. Aber zum Glück hat er etwas gegen den Aussenminister und FDP-Politiker Guido Westerwelle gesagt. Headline und These gesichert... oder?
  7. #7

    Milliardäre an der Macht, schon wieder

    Warum müssen immer Milliardäre an der Macht sein und welche Idioten wählen sie freiwillig? Es ist doch logisch dass einem Millirdär das Volk absulut Schnuppe ist und er sich eher den schwachen Staat wünscht. Er hat ganz sicher nicht die Interessen mit denen er die Bürger vertreten kann: was für eine kranke Idee ist das Bitte?

    Die ganzen Millionäre, Multimillionäre und Milliardäre und wie sie alle heißen sollen sich am besten aus der Regierung fernhalten, sie haben dort nichts zu suchen.
  8. #8

    Ein Patriot?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Im Land der gekauften Opposition ist er der letzte freie Mann: So sieht sich der georgische Milliardär Bidzina Iwanischwili. Im Interview erklärt er, wie er die Wahlen gegen Präsident Saakaschwili gewinnen will - und warum ihn eine Einladung des deutschen Außenministers enttäuscht hat.

    Georgischer Milliardär Iwanischwili: "Westerwelle hat mich gekränkt" - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Keiner kann Iwanischvili in den Kopf schauen.Nach Faktenlage wäre Ihm zu trauen.Einzig das Haus ist eine provokative Geschmacklosigkeit.Der James-Bond Vergleich ist perfekt.Sein Geld wurde mit einer Art rusischem Ketchup sauber verdient.Auch hat Er es verstanden sich frühzeitig aus der Society General zurückzuziehen.Sein Geburtsort in Westgeorgien hat Er mit Krankenhaus ,gesplasterten Strassen,zuverlässiger Energieversorgung,Schulen usw. ausgestattet. Das herrichten der Freizeitparks und Spielplätze alleine wird jedoch nicht genügen um das Land nach vorne zu bringen.Er ist der EINZIGE welcher Georgien vor dem rusischen Schicksal der kleptokratie bewahren kann.Wie man als Deutscher Aussenminister so einen Man nicht empfangen kann bleibt mir verschlossen.
    Völlig unverständlich warum Westerwelle diesen herausragenden Oppositionellen nicht zum 4Augengespräch gebeten hat.
  9. #9

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der russische Oligarch Michail Chodorkowskij forderte einst Putin heraus. Er war noch reicher als sie, sitzt nun aber im Gefängnis. Fürchten Sie, das gleiche Schicksal zu erleiden?
    Was soll denn bitte dieser Vergleich? Chodorkowskij gehörte zu der Truppe von Oligarchen, die das Land unter sich aufteilten und ausplünderten. Ihn mit Iwanischwili zu vergleichen, ist ja wohl ziemlich daneben.


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