dapdIn Großbritannien läuft ein Freilandversuch mit gentechnisch verändertem Weizen. Eine Protestgruppe hat angekündigt das Feld zerstören, das Datum ist schon bekannt. Die Wissenschaftler bitten um ein offenes Gespräch. Der Fall zeigt das Dilemma der Pflanzen-Gentechnik in Europa.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...833206,00.html
Probleme mit den Blattläusen (Viruskrankheiten) gibt es seit der Intensivierung des Getreidebaus mit Hilfe von Kunstdünger. Nachhaltig wäre die Steigerung der Bodenfruchtbarkeit, dann reduziert sich das Problem mit den Blattläusen.
Deutschland wundert mich mehr und mehr. von Fukushima nicht getroffen aber - sofort Schluss mit Atom Energie. Champion von Verbrauch von industrielle produzierte Fleisch und gleichzeitig gegen gentechnisch veränderte Pflanzen. Obwohl (Laut american Acadimy of sciences) die brauchen kaum Pestizide.
In 16 Jahr hundert das war wiederstand gegen Kartoffel. Langsam vorbei – das gleiche wird passieren mit GM Pflanzen
Warum hat man es überhaupt öffentlich gemacht? Bzw. hätte man auch ein "normales" Feld als gentechnisch verändertes Feld ausgeben können und das eigentliche veränderte Feld unbeaufsichtigt woanders plazieren können...
Und wenn sich die Gentechnikgegner durchsetzen wird halt woanders geforscht, entwickelt und Geld verdient. Aufhalten kann man neue Entwicklungen eh nicht.
Also ich bin auch überhaupt kein Fan von der Geschichte!
Öffentlich finanziert, oder nicht...
Bevor es da keine 99,9% Garantien und Entschädigungen im Falle von Langzeit Nebenwirkungen / Schäden gibt, hat das Zeug - meiner Meinung nach - weder was auf dem Teller, noch in der Freien Natur, zu suchen.
Sicher ist die (Grundlagen-) Forschung in dem Bereich sehr wichtig.
Das sehe ich durchaus ein...
... aber muss es auf offenem Feld in der freien Natur sein?
Also heutzutage ich würde freiwillig niemals Gen- Food kaufen oder konsumieren!
Sicherlich habe auch ich es bestimmt schon irgendwo untergeschoben bekommen, obwohl nicht gesondert gekennzeichnet...
aber so lange ich noch "offensichtlich" die Wahl habe,
warte ich erst mal schön ein paar Jahrzehnte ab,
was mit denen Passiert die es regelmäßig konsumieren...
Sofern in den Ländern die es legalisiert haben,
überhaupt irgend welche Langzeit Konsum / Gesundheitsstudien im Bezug auf Gen- Food - außerhalb der Industrie -unternommen werden.
Und was von privat finanzierten Studien der Produzenten zu halten ist,
sollte man spätestens seit diversen Tabak-Studien wissen. Also ich für meinen Teil, halte diverse globale Konzerne (wie auch Monsato) für das pure Böse!
Gott sei Dank gibt es Menschen, die uns vor dieser Gentechnik beschützen. Vielen Dank dafür.
Bis jetzt war der Weizen gut genug für den Menschen, aber ein paar
wollen das Patent dafür, unter dem fadenscheinigen Argument es
verbessern zu wollen für alle, aber nur, um zum Schluß der Herr über
alle Lebensmittel zu sein.
Die Menschheit ist nicht mehr so dumm wir früher, dass sie das nicht
durchschaut, zumindest ein Großteil davon in Europa.
Die anderen dürfen sich jetzt schon mit den Patenteigentümern
rumschlagen und immer mehr an sie bezahlen, sei es in der
Baumwollindustrie oder drüben in Amerika.
Ich finde die Argumente der Gen-Gegner nicht aus der Luft gegriffen - die Forscher fordern ein offenes Gespräch aber richtig überzeugende Antworten können sie noch nicht mal auf die bisherigen Vorwürfe bringen. Warum machen sie ihre Versuche nicht indoor, wie z.B. Monsanto es tut?
Ich kann auf Gen-Lebensmittel gerne verzichten. Selbst die modernen Weizen-Züchtungen, die nicht auf Gen-Technologie basieren, beinhalten heute schon Proteine (z.B. Gluten) in einem Maß, dass viele Menschen krank macht. Da brauchen wir nicht noch mehr Proteine gegen Schädlinge im Getreide.
Zuerst mal:
Bis heute ist kein Mensch nachweislich durch Genfood gestorben; Und Das obwohl in den USA bereits 94% allen Sojas und 88% allen Maises gentechnisch verändert ist.
(Quelle: http://www.transgen.de/aktuell/1627.doku.html )
Wenn Gentechnik auch nur ansatzweise so gefährlich wäre wie es dargestellt wird, müsste die Zahl der jährlichen Gentechnik-Toten in den USA im vier oder fünf- Stelligen Bereich liegen!!!!...................
Und die Forschungsergebnisse von diesem Aprad Pusztai (Der Typ, der gentechnisch veränderte Kartoffeln an Ratten verfüttert und dann Krankheiten festgestellt hat) sind in der Fachwelt extrem umstritten!!
Viele Fachkollegen halten seine Studie für "Murks". (Quellen: http://www.transgen.de/archiv/archiv_2002/339.doku.html und http://www.transgen.de/archiv/archiv_1999/94.doku.html )
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Sämtliche Studien, welche die Gefährlichkeit von Gentechnik beweisen wollen, sind umstritten und wurden teilweise auch schon widerlegt. (Quellen: http://academicsreview.org/reviewed-content/genetic-roulette/section-1/ ) ...........................
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Allerdings:
Erinnert sich noch jemand an die EHEC-Seuche im Jahre 2011? Damals starben 53 Menschen, weil sie mikrobiologisch verseuchte BIO-Produkte (Sprossen) gegessen haben!!! 4000 Menschen erkrankten!!!! Viele werden für den Rest ihres Lebens an den Folgen leiden!!!! (Übrigens: Der Bakterienstamm von den Sprossen weist zu 93% eine genetische Gemeinsamkeit mit dem EAEC-Stamm aus Zentral- Afrika auf, welcher NICHT bei Tieren vorkommt. Das BfR geht davon aus, dass die Sprossen nicht (!) durch Tiere infiziert wurden: http://www.bfr.bund.de/de/fragen_und_antworten_zur_herkunft_des_enterohaemor rhagischen_e__coli_o104_h4-70869.html . Daher glaube ich nicht, dass EHEC durch Massentierhaltung entstanden ist.................... Und bevor es jemand sagen sollte: Nein. Es gibt mehr als nur einen Beweis, dass der bienenbüttler Biohof die Ursache für die Epidemie war: http://www.welt.de/vermischtes/article13424325/Fahnder-finden-Seuchenherd-mithilfe-von-Fotos.html ).................. Wäre auch nicht das erste Mal, dass Menschen durch Bio-Produkte getötet wurden. Aus den 90 er Jahren sind Fälle bekannt, wo Menschen durch "natürliche" Rohmilch starben. Der SPIEGEL berichtete: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-8924131.html und http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-8777997 ................. Und auch sonst sind Bioprodukte oft mikrobiologisch belastet; Das sagt Stiftung Warentest: http://www.test.de/Bioprodukte-Wo-Bio-schwach-ist-und-wo-stark-1577861-1577867/ .
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Fazit: Der Ökobewegung würde ein bisschen mehr Selbstkritik echt gut tun!!! Ich bin KEIN Bio-Hasser (Ich kaufe aus Tierschtzgründen Biofleisch), aber die Technikfeindlichkeit und Doppelmoral der Umweltbewegung geht mir echt auf die Nerven!
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Übrigens: Auch in der BIO-Landwirtschaft wird Genmanipulation eingesetzt!!!! Ja, Sie lesen richtig!!! Zwar keine "klassische" Gentechnik, - Dafür aber genetische Mutationszucht mit Radioaktivität und Chemie!!!
http://www.sueddeutsche.de/wissen/zucht-mit-radioaktiver-stralhung-die-atom-gaertner-1.1270439 ........
Auch die Grapefruitsorten "Star Ruby" und "Ruby Red" wurden durch radioaktive Mutationszucht erschaffen; Und werden bedenkenlos in Bio-Läden verkauft!
http://www.sueddeutsche.de/wissen/zucht-mit-radioaktiver-stralhung-die-atom-gaertner-1.1270439-2 . .......
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Ach ja. Auch in der Bio-Industrie werden Lebewesen unkontrolliert in die Umwelt freigesetzt, obwohl man die ökologischen Folgen nicht kennt. So haben Bio-Bauern eine natürlich vorkommende Schlupfwespenart aus Moldawien nach Deutschland gebracht, damit Diese Schädlinge vertilgt. Dass diese sich dann unkontrolliert ausbreiten könnte und auch Nützlinge schädigt, hat man nicht beachtet: http://www.welt.de/wissenschaft/article3866115/Tueckische-Bio-Krieger-gegen-Ernteschaedlinge.html
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Sorry für soviele Fakten und sowenig political correctness!!!!
Naja man könnte das ganze sicher auch durch irgendeine Kreuzung von verschiedenen Weizensorten hinbekommen. Ist bloß teuerer, zeitaufwendiger und viel viel unsicherer. Ich finde diese Forschung gut. Sollen die Aktivisten doch bitte mal erklären, wie sie den Planeten ernähren wollen, ohne massiv Pestizide einzusetzen. Gentechnik ist ein Segen für die Menschheit. Wenn es nach den Gegnern ginge, würden noch viel mehr Menschen Hunger leiden müssen. Traurig aber wahr.