wenn ich das dann schon wieder lese, "naturschützer" "umweltschützer" sind dagegen. die sind sicher auch gegen krebsbehandlunge weil es ja ein eingriff in die natürliche ordnung ist.
glückwunsch an die wissenschaft!
Eine Biotech-Firma setzt eine umstrittene Waffe im Kampf gegen das Dengue-Fieber ein: Genetisch veränderte und sterile Moskitomännchen sollen ihre Art selbst ausrotten und so die Übertragung des tödlichen Virus stoppen.*Ein erster Feldversuch klappte - Kritiker reagieren empört.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...794928,00.html
wenn ich das dann schon wieder lese, "naturschützer" "umweltschützer" sind dagegen. die sind sicher auch gegen krebsbehandlunge weil es ja ein eingriff in die natürliche ordnung ist.
glückwunsch an die wissenschaft!
wüsste nicht, was es daran auszusetzen gibt, diese widerlichen kreaturen auszurotten. es ist mein langzeittraum, dass stechmücken als nächstes von der erde verschwinden. nicht so sehr, weil mir die armen dengue-opfer leid täten, sondern weil die viecher an sich einfach unausstehlich sind, erst heute nach wieder wurde ich zerstochen, und es ist praktisch november. und wenn dadurch auch krankheiten verringert werden, umso besser. also, weg mit dem gefleuche. oder züchtet eine nichtstechende und angenehm klingende art. dann ok. aber sowas geht nicht.
Hat eine Gensequenz, durch die es ohne Antibiotikum Behandlung noch im Larvenstadium stirbt.
Vermutung: Sowas kann man sicherlich auch im Genom von Menschen einpflanzen.
Frage: wie lange wird es dauern, bis man sowas tatsächlich macht?
Natürlich müssen Krankheiten wie Dengue-Fieber oder Malaria irgendwie unter Kontrolle gebracht werden. Aber was passiert zum Beispiel mit der Nahrungskette, sobald bestimmte, sehr verbreitete Mückenarten einfach komplett ausfallen? Hoffentlich wird gegen den Dengue-Erreger irgend etwas noch weit Spezifischeres entwickelt. Denn ein wenig erinnert mich das Artikelthema an die vor Jahrzehnten eingesetzte Methode, bestimmte Tuberkulosearten zunächst durch absichtliche Infektion der Patienten mit Malaria zu bekämpfen, was heute zum Glück (und durch sehr viel Forschungsarbeit) nicht mehr gemacht wird. Das Motto solcher Methoden ist die des "kleineren Übels", da man für die grundsätzliche Therapie einfach noch nicht genug weiß. Nochmal: hoffentlich wird eine spezifische Methodik entwickelt werden, damit solch derbe Eingriffe in Mückenpopulationen nicht mehr nötig erscheinen.
Wenn sie durch diese Methode ganze Moskito-Arten ausrotten, kann das unabsehbare Folgen für das Ökosystem bzw. Nahrungsketten haben. Mir klingt die Züchtung von resistenten Moskitos da schon erfolgsversprechender. Bin allerdings kein Biologe, von daher können mich die Experten jetzt hier steinigen...:)
Da dreht sich einem in der Tat der Magen um. Besonders schlimm wird es von sich die selbsternannten Naturschützer von grünaußen mit den selbsternannten Lebensschützern und Schöpfungsbewahrern aus dem Vatikan zum Thema Gentechnik verbrüdern. Dann ist die Rückfahrkarte ins Mittelalter schon gelöst.
Beeindruckend, dass eine solche Lösung funktioniert! Die Begeisterung übertrifft meine Skepsis über mögliche negative Folge!!
Die umweltschützenden Kritiker kommen meiner Schätzung nach zu 99,3 % aus vom Dengue-Fieber nicht betroffenen Gebieten. Eine solche Lösung hilft leider nur den ärmeren Gebieten der Erde. Hätten wir Dengue-Fieber in Europa, wären die Moskitos vermutlich bald dem Ende nahe!