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Genf 2012: Feuer im Salon

FerrariDie Zukunft fährt elektrisch - unter dem Motto entwarf die Autoindustrie in den vergangenen Jahren kühne Mobilitätsvisionen. Fossile Kraftstoffe kamen darin nicht mehr vor. Nun wird die Industrie von der Realität eingeholt. Auf dem Autosalon in Genf feiert ein alter Bekannter sein Comeback: der Benziner.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...818552,00.html
  1. #30

    War doch sonnenklar

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Zukunft fährt elektrisch - unter dem Motto entwarf die Autoindustrie in den vergangenen Jahren kühne Mobilitätsvisionen. Fossile Kraftstoffe kamen darin nicht mehr vor. Nun wird die Industrie von der Realität eingeholt. Auf dem Autosalon in Genf feiert ein alter Bekannter sein Comeback: der Benziner.

    Genf 2012: Feuer im Salon* - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Auto
    Das war für jeden Kenner / Interessierten doch absolut sonnenklar, dass die Entwicklung dahingehen würde.
    Der Diesel hat ein massives Abgas- und damit Kostenproblem, welches sich verschärfen wird, wenn Dieselmotoren auf Abgasgrenzwerte wie Ottomotoren zu bringen sind; kommt ja in der EU bald.

    Das E-Auto war nie eine wirkliche Alternative und wird es in naher Zukunft auch nicht werden.

    Die Entwicklung des Ottomotors wurde zugunsten des Dieselmotors früher häufig zurückgestellt. Das musste aufgrund geltender Bedingungen zwangsläufig anders werden.
  2. #31

    Zylinderabschaltung bei 4Zylinder? Bei Honda seit 2005

    Naja mit V6 und V8 Motoren machten es ja auch schon jede Menge Hersteller, da ist der Sprung zu V4 nicht mehr schwer aber bei VW immer was Besonderes Neues ;-)
  3. #32

    Zitat von einbelgier Beitrag anzeigen
    "Die Zukunft gehört der E-Mobilität..."
    Das ist doch nur von den klimahysterisierten und technisch ahnungslosen Medien herbeigeschrieben. Niemand kauft sich freiwillig eine rollende Akku-Station mit der man nach 3 h Ladezeit gerade einmal 150 km weit fahren kann. Der Verbrennungsmotor ist bleibt die technisch sinnvollste Lösung der individuellen Mobilität. Aber vielleicht ist ja gerade die den links-grünen Weltverbessern ein Dorn im Auge....
    Komisch nur das das in China mehr E-Fahrzeuge über alle klassen verkauft werden als Benzinfahrzeuge? Liegt wohl daran das mit Dino-Verbrennungsmotoren in den Metropolen noch mehr Dauersmog herrschen würde und wir heute wohl schon eine Ölpreis Richtung 200$/Barrel hätten als die aktuellen 120$.
  4. #33

    ...

    Zitat von Michael KaiRo Beitrag anzeigen
    Der Diesel hat ein massives Abgas- und damit Kostenproblem, welches sich verschärfen wird, wenn Dieselmotoren auf Abgasgrenzwerte wie Ottomotoren zu bringen sind; kommt ja in der EU bald.
    Rückblickend:
    1. Autos ohne G-Kat die größten "Stinker" (Steuererhöhung)
    2. Diesel war zu der Zeit der "Saubermann" (Steuerbefreit)
    3. Öko-Steuer auf die Mineralsteuer (Steuererhöhung)
    4. Danach Diesel sind die größten "Stinker" (Steuerhöhung) siehe 2.
    5. Euro 1 Steuerbefreit, jetzt aber die größten "Stinker"
    6. Jetzt wieder Diesel die größten "Stinker" (Steuerhöhung absehbar)

    Kleine Faustregel: Je leerer die Staatskassen, umso "schädlicher" wird Autofahren ...

    Ein paar EU-Länder stehen vor dem wirtschaftlichen Kollaps, also braucht man mal wieder ein paar Sündenböcke, welche die neuen Hilfspakete finanzieren.
  5. #34

    Ja, mehrere.

    Zitat von realpress Beitrag anzeigen
    VW beispielsweise enthüllt auf dem Salon den Polo Blue GT, einen fünfsitzigen Kleinwagen mit 140 PS, 210 km/h Höchstgeschwindigkeit und einem Durchschnittsverbrauch von 4,7 Liter.

    Wozu 140 PS und wozu 210 (!) km/h fragt man sich wenn man in einem Land lebt wo 130 km/h bereits zu einer saftige Strafe führt.
    Weil egal. Die Schweizer sind Weltmeister im Bahnfahren, das Auto bleibt öfter stehen als anderswo. Da ist es dann eigentlich auch egal, wie hoch der Verbrauch letztendlich ist, wie hier bereits bemerkt wurde. Ich habe heute in Zürich zu tun, und wäre nicht im Traum darauf gekommen, für die 250km nicht den Zug zu nehmen. Der Bolide verstaubt unterdessen in der Garage, auch gut, wird mal ein Klassiker.
  6. #35

    Zitat von Leeuw Beitrag anzeigen
    Weil egal. Die Schweizer sind Weltmeister im Bahnfahren, das Auto bleibt öfter stehen als anderswo. Da ist es dann eigentlich auch egal, wie hoch der Verbrauch letztendlich ist, wie hier bereits bemerkt wurde. Ich habe heute in Zürich zu tun, und wäre nicht im Traum darauf gekommen, für die 250km nicht den Zug zu nehmen. Der Bolide verstaubt unterdessen in der Garage, auch gut, wird mal ein Klassiker.
    Würde mir gefallen wenn mein Wagen auch so lange in einer Garage rumstehen könnte.
    Wenn es hier Züge und Busse geben würde, dann würde ich das auch machen.

    Zitat von krutschi04 Beitrag anzeigen
    Bereits 1992 hatte GM ein Auto das nur 2 Liter auf 100Km verbraucht hat. Es sollte 2005 zum Alltag gehören:
    1992 GM Ultralite running concept car - YouTube
    Gefällt mir irgendwie, so stelle ich mir ein Zukunftsfahrzeug vor.
    Aber fahrdynamisch ist da wohl nicht viel drin, oder? Der Wagen schleicht ja geradezu um die Strecke. Wie schnell fährt er im Video, 50km/h?
    Wenn ich mit meinem Wagen auch nur mit 50 über einen Rundkurs fahre, dann wären sicherlich bei mir auch schon unter 4 Liter drin.

    Greetz

    Heffer


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