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Genf 2012: Feuer im Salon

FerrariDie Zukunft fährt elektrisch - unter dem Motto entwarf die Autoindustrie in den vergangenen Jahren kühne Mobilitätsvisionen. Fossile Kraftstoffe kamen darin nicht mehr vor. Nun wird die Industrie von der Realität eingeholt. Auf dem Autosalon in Genf feiert ein alter Bekannter sein Comeback: der Benziner.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...818552,00.html
  1. #20

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Zukunft fährt elektrisch - unter dem Motto entwarf die Autoindustrie in den vergangenen Jahren kühne Mobilitätsvisionen. Fossile Kraftstoffe kamen darin nicht mehr vor. Nun wird die Industrie von der Realität eingeholt. Auf dem Autosalon in Genf feiert ein alter Bekannter sein Comeback: der Benziner.

    Genf 2012: Feuer im Salon* - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Auto
    "Die Zukunft gehört der E-Mobilität..."
    Das ist doch nur von den klimahysterisierten und technisch ahnungslosen Medien herbeigeschrieben. Niemand kauft sich freiwillig eine rollende Akku-Station mit der man nach 3 h Ladezeit gerade einmal 150 km weit fahren kann. Der Verbrennungsmotor ist bleibt die technisch sinnvollste Lösung der individuellen Mobilität. Aber vielleicht ist ja gerade die den links-grünen Weltverbessern ein Dorn im Auge....
  2. #21

    Zitat von einbelgier Beitrag anzeigen
    Niemand kauft sich freiwillig eine rollende Akku-Station mit der man nach 3 h Ladezeit gerade einmal 150 km weit fahren kann.
    Würde ich sofort kaufen. Wenn Sie soetwas erfinden, sind Sie im Handumdrehen eine reiche Person.

    Zitat von einbelgier Beitrag anzeigen
    Der Verbrennungsmotor ist bleibt die technisch sinnvollste Lösung der individuellen Mobilität.
    Und wenn es nichts mehr zu verbrennen gibt, oder das Verhältnis der Nachfrage ggü. dem Angebot weiterhin steigt?

    E-Autos sind für Leute interessant, die täglich pendeln. Statistiken zeigen, dass die meisten Menschen, dafür 40-50km am Tag zurücklegen. Dafür reicht eine Reichweite von 150km locker. Da kann man abends noch die Kinder zum Sport fahren und zum Einkaufen fahren. Am Morgen danach ist es wieder aufgeladen.
  3. #22

    Zitat von MissBildung Beitrag anzeigen
    Was mache ich um Sprit zu sparen? Alle Fahrten in der Stadt mit dem Fahrrad erledigen. Ist gut für Gesundheit und Umwelt und nur Fahrten aus der Stadt raus mit dem Auto. Diese machen dann aber auch mächtig Spaß.
    Sie schreiben da viel Richtiges. Ich fahre zwar kein Fahrrad, verwende meinen Wagen aber mittlerweile vor allem, um die 3 Kilometer zum Bahnhof zu fahren. Dort steige ich dann in die Bahn um.

    Mittlerweile tanke ich ebenfalls sehr viel seltener als früher, als ich die 26 Kilometer zum Arbeitsplatz noch mit dem Auto gefahren bin.

    Wichtig ist aus meiner Sicht, eine gute Mischung aus Nutzen und Bequemlichkeit zu finden. Dann klappt es auch mit dem Spritsparen.
  4. #23

    Zitat von 20InchMovement Beitrag anzeigen
    Ausserdem ist Strom kein Investment- und Spekulierobjekt wie Öl
    Lesen: Strombörse
  5. #24

    Sparen auf Kosten anderer

    Zitat von Pizza No.7 Beitrag anzeigen
    Sie schreiben da viel Richtiges. Ich fahre zwar kein Fahrrad, verwende meinen Wagen aber mittlerweile vor allem, um die 3 Kilometer zum Bahnhof zu fahren. Dort steige ich dann in die Bahn um.

    Mittlerweile tanke ich ebenfalls sehr viel seltener als früher, als ich die 26 Kilometer zum Arbeitsplatz noch mit dem Auto gefahren bin.

    Wichtig ist aus meiner Sicht, eine gute Mischung aus Nutzen und Bequemlichkeit zu finden. Dann klappt es auch mit dem Spritsparen.
    Das spart zwar Geld, denn Fahrpreise sind subventioniert, spart aber nur wenig Energie, denn auch die schweren Züge müssen bewegt werden.
  6. #25

    Zitat von GerhardFeder Beitrag anzeigen
    Das spart zwar Geld, denn Fahrpreise sind subventioniert, spart aber nur wenig Energie, denn auch die schweren Züge müssen bewegt werden.
    Wir sind aber nunmal eine mobile Gesellschaft, und da muß sich halt irgendwas, irgendwie bewegen, damit wir von A nach B kommen.
  7. #26

    das ist

    Zitat von mborevi Beitrag anzeigen
    ... führt kein Weg daran vorbei, dass der Wirkungsgrad einer Wärmekraftmaschine, die der Verbrennungsmotor nun mal ist, eine theoretische Obergrenze hat, die viel niedriger liegt als der Wirkungsgrad eines Elektroantriebs. Ganz zu schweigen von den vielen Zusatzaggregaten wie Getriebe, Differential, Bremsen usw, die ein E-Auto nicht braucht, da der Motor, richtig ausgelegt, alle diese Funktionen ersetzen kann.
    So bleibt nur ein Schluss: Die Zukunft ist elektrisch, denn die Batterientwicklung hat gerade mal begonnen (wo bleiben organische Batterien?).
    Vermutlich die einzig richtige Aussage zu diesem Thema. Es muss unbedingt in Alternativen zum Benzin/Dieselantrieb investiert werden, denn man nähert sich momentan ja sowieso nur den naturgemäß vorhandenen Grenzen an.
  8. #27

    Zitat von mborevi Beitrag anzeigen
    ... führt kein Weg daran vorbei, dass der Wirkungsgrad einer Wärmekraftmaschine, die der Verbrennungsmotor nun mal ist, eine theoretische Obergrenze hat, die viel niedriger liegt als der Wirkungsgrad eines Elektroantriebs. Ganz zu schweigen von den vielen Zusatzaggregaten wie Getriebe, Differential, Bremsen usw, die ein E-Auto nicht braucht, da der Motor, richtig ausgelegt, alle diese Funktionen ersetzen kann.
    So bleibt nur ein Schluss: Die Zukunft ist elektrisch, denn die Batterientwicklung hat gerade mal begonnen (wo bleiben organische Batterien?).
    Der Carnot Wirkungsgrad, der hier wohl gemeint ist, beträgt für eine Wärmekraftmaschine, die zwischen ca. 20° und 2000° Celsius operiert (wie eben Otto- und Dieselmotoren) bei über 85% !

    Das ist doch soo schlecht nicht und auch gar nicht soo weit von Elektroantrieben entfernt. Schlecht sind nur die momentanen Ausführungen von Wärmekraftmaschinen aber die physikalischen Grenzen sind recht komfortabel.
  9. #28

    ...

    Zitat von realpress Beitrag anzeigen
    Wozu 140 PS und wozu 210 (!) km/h fragt man sich wenn man in einem Land lebt wo 130 km/h bereits zu einer saftige Strafe führt.
    Ich habe auch 218 PS und fahre aber in der Regel so 120-130. Klar, wenn ich wollte, könnte ich 200 fahren. Nur verzichte ich auf das Tempobolzen. Ich genieße diese Kraft lieber auf dem Beschleunigungsstreifen oder wenn ich auf der Landstraße mal einen LKW überhole. 510 NM aus dem Drehzahlkeller sind halt was feines.

    Das hat nix mit PS-Protzerei zu tun, sondern mit Kraftreserven. Spätestens wenn Sie mal ein Auto gefahren sind, bei dem Sie beim Beschleunigen/Überholen nicht zwangsweise ein, zwei Gänge runterschalten müssen, wissen sie was ich meine.

    Achja, Downsizing: Ich hab den Einstiegs-Golf mit 1.2 TSI (85 PS) neulich mal fahren können. Da hilft auch Turbo nix, das Ding ist und bleibt lahm und säuft immernoch wie Boris Jelzin.
  10. #29

    Nicht überall wo...

    1.4 T(F)SI draufsteht ist Zylinderabschaltung drin!
    Es gibt zwar schon einen 1.4 TFSI Motor im Audi A1, der hat aber "nur" 122 PS und verbraucht bei vergleichbarer Hülle und Masse zum VW Polo Blue GT auch 0,7l mehr.
    Am heutigen Tag ist der Motor mit Zylinderabschaltung nicht für den
    A1 auf der Audi Homepage verfügbar.








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