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Generation Internet: Wie Personaler Mitarbeiter von morgen aufspüren

Sie twittern, posten und bloggen, haben 467 Online-Freunde und chatten auch zu Arbeitszwecken: Für die Führungskräfte der Zukunft ist das Internet ein zweites Zuhause. Jetzt steuern Personalmanager um, um Berufseinsteiger der "Generation Y" vom eigenen Unternehmen zu überzeugen.

http://www.spiegel.de/unispiegel/job...708567,00.html
  1. #1

    So ein Quatsch!

    Personaler, insbesondere die von größeren Unternehmen wissen gar nichts, und schon gar nicht, wie sie talentierte Mitarbeiter finden, erkennen, bewerten und dann einstellen.

    Das ist doch nur eine Ausrede, weil ein paar "Personaler" zu viel Online-Nutzung erklären mussten!
  2. #2

    Immer dieses gehype

    Auf der Jagd nach dem nächsten Hype. Gestern mussten alle zu myspace, dann zu xing und facebook und morgen wird einer Char Roulette als völlig unverzichtbar präsentieren.

    Das einzige wahre Wort im Artikel ist die Sache mit dem Modellbauverein. Wer gute Mitarbeiter will, muss sich darum bemühen, muss als Personaler den Arsch vom Stuhl hoch bekommen und auf die Leute zugehen. Dazu gehört auch sich Gedanken zu machen wo man sie trifft und nicht einfach eine blinde "Wir machen jetzt auch mit Facebook, wir sind modern und fancy" Strategie auzurufen.

    Wer jeden Bewerber als Bittsteller betrachtet, der gefälligst froh sein soll, dass man sich mit seiner Bewerbung abmüht, kriegt halt nur Leute die aufgrund der hohen Verfügbarkeit ihrer Qualifikation sich so etwas gefallen lassen müssen. Ich muss auch nicht im Internet zu Unternehmen recherchieren, wenn mich die Personalabteilung 5 Mal wegen unsinniger Dokumente anmahnt, weil man dass immer so macht, keinerlei Flexibilität bei Terminen zeigt und bei kritischem Feedback zu ihrem Serviceselbstverständnis patzig wird, dann kann man 100 Mal auf die Webseite die hochgehaltenen Mitarbeiterwerte schreiben oder seine Kununu Bewertung faken. So eine Firma wird hochqualifizierte Fachkräfte nie anziehen können.

    Das ist doch aber doch nichts Neues!

    Und wer mir auf einem der wenigen Plattformen, die ich nutze um private Kontakte zu pflegen mit Headhunteransprachen im 6 Wochen Takt auf den Keks geht wird nicht mehr Glück haben.
  3. #3

    dotd hat recht

    Ich weiß nicht wie das in anderen Branchen ist, aber gerade im IT-Bereich würde ich mir doch Mitarbeiter mit einer gewissen Medienkompetenz wünschen... und nicht Leute, die ihre Privatsphäre in Social Networks opfern und offensichtlich keine Ahnung haben, was sie da tun.
  4. #4

    Ja, ja . . . heißt

    Ich muss meinen Vorgängerinnen und Vorgängern Recht geben. Unternehmen und Firmen antworten noch nicht einmal auf Bewerbungen, die per E-Mail eingeschickt werden SOLLEN. Eine automatisch, generierte Bestätigungs-Mail kann man doch erwarten ... Aber Voraussetzung eines Bewerbers ist Outlook-Kenntnisse nachzuweisen bis zum erbrechen . . . Liebe Personaler, wenn Ihr Stellen ausschreibt, dann stellt Euch Leute ein, die ein Minimum an Interesse vorheucheln und wenigstens so tun, als hätten sie von E-Mails Ahnung. Denn auf jede Antwort die ich von Euch NICHT erhalte, bin ich froh, nicht dort angestellt worden zu sein. Denn Ihr habt mir Eure Mängel in Eurer Flexibilität sowie Schwächen in den Grundkenntnissen aufgezeigt.
  5. #5

    .

    Zitat von jenny123456 Beitrag anzeigen
    Unternehmen und Firmen antworten noch nicht einmal auf Bewerbungen, die per E-Mail eingeschickt werden SOLLEN. Eine automatisch, generierte Bestätigungs-Mail kann man doch erwarten ... Aber Voraussetzung eines Bewerbers ist Outlook-Kenntnisse nachzuweisen bis zum erbrechen . . . Liebe Personaler, wenn Ihr Stellen ausschreibt, dann stellt Euch Leute ein, die ein Minimum an Interesse vorheucheln und wenigstens so tun, als hätten sie von E-Mails Ahnung. Denn auf jede Antwort die ich von Euch NICHT erhalte, bin ich froh, nicht dort angestellt worden zu sein. Denn Ihr habt mir Eure Mängel in Eurer Flexibilität sowie Schwächen in den Grundkenntnissen aufgezeigt.
    Ganz genau diese Erfahrungen habe ich auch mehrfach gemacht. Sehr ärgerlich.

    Generation-Y, meine Güte...Dieser Social-Media-Hype bei den Personalern ist so lächerlich. Wurde ja schon gesagt: Wenn ein Unternehmen nicht mal in Lage oder Willens ist auf E-Mails vernünftig zu reagieren, warum sich dann noch weiter vor wagen? Wie kann man zudem ernsthaft glauben potenzielle, neue Mitarbeiter bei Facebook, Xing usw. irgendwie gezielt ansprechen zu können? Die Auswahl die man so treffen kann ist völlig willkürlich und zufällig. Zumindest nicht genauer als die Bewerbungen die ein Unternehmen aufgrund einer Stellenausschreibung erhält.

    Zudem irritiert mich auch, dass es offenbar für einen Bewerber spricht, wenn er sein Privatleben in irgendwelchen Web 2.0 Communities öffentlicht macht. Das ist doch gerade das Gegenteil von Medienkompetenz. Gerade in Bereichen die auch nur im Entferntesten etwas mit IT/ Internet/ Technologie zu tun haben.

    Ich vermute es wird (nicht unbedingt bewusst) versucht die Arbeit der Headhunter auf alle Bewerbungssituationen auszuweiten. Das ist natürlich Quatsch. Ausserdem glaubt ein Großteil der Menschheit offenbar den Mythos der einfach so hereinflatternden Jobangebote über Xing usw. wirklich. Jeder kennt jemanden der jemanden kennt, der ständig mit konkreten Jobangeboten über die ach so wertvollen Xing-Kontakte schon fast zugemüllt wird. Natürlich gibt es sowas, nur ist es nicht die Regel, aber diese Geschichten werden immer noch weitererzählt. Wie auch jeder die Geschichte des Mädchens mit dem Hund und der Nutella (jaja, hier gibt es Variationen) kennt. Die Lemminghaftigkeit vieler Leute ist erschreckend.
  6. #6

    Personaler != Headhunter;

    Der Personaler ist jemand, der aus einer Menge von Angeboten (Bewerbungen) den passenden Mitarbeiter aussucht.

    Der Headhunter sucht nach Personen mit Qualifikationen, die er bei Unternehmen als Angebot unterbreiten kann.

    Aus diesem Grund ist der Artikel völlig falsch, da kein Personaler direkt Leute auffordert, anschreibt geschweige dann aktiv und wo auch immer sucht. Er fühlt sich als (Personal)Einkäufer und hat nichts nötig.
    Interessant ist aber auch, dass diese Leute für ihre Arbeit dann Agenturen und sogenannte Assessment-Center einsetzen, die die Personen dann bewerten. Warum, ist klar: Keiner hat irgendeine Ahnung von sonstwas und wenn die Personen nicht passen, sind andere schuld. Das geht soweit, dass die Abteilungen die Jobsdescriptions schreiben müssen, diese dann von der Personalabteilung "abgearbeitet" wird und der Misserfolg durch die Abteilung selbst zu verantworten ist.

    Der XING-Headhunter ist im Vergleich zum Personaler oder richtigen Headhunter zu dem noch eine besondere Spezies. Diese haben gar keine Jobs anzubieten sondern machen sich wichtig und versuchen ihre Kartei voll zu machen. Könnte ja sein, dass ein Kunde einen neuen Mitarbeiter sucht und man selber hat dann die Auswahl.
  7. #7

    !

    Ich könnte mir nicht vorstellen, einen anderen Weg als das Internet zur Jobfindung zu verwenden. Ein Unternehmen welches die Stellen nicht im Netz ausschreibt kann kein innovativer oder interessanter Laden sein.

    Ich war ein einziges mal auf einer Jobmesse. Dort hatte ich dann die ehre mit einigen vollbusigen Sozialpädagogikstudenten und BWL-Bubis über die Einstiegsmöglichkeiten als Ingenieur zu sprechen. So eine Messe besuche ich nie wieder.

    Einige bekannte haben über Xing oder Monster einige interessante und gut vergütete Jobs gefunden, das halte ich für den interessantesten Weg eine Arbeit zu finden.
  8. #8

    Ich gebe keinen Titel mehr an

    Zitat Artikel: "Unter der Generation Y versteht man laut Franke diejenigen, die zwischen 1980 und 1994 geboren wurden und die jetzt in das Berufsleben eintreten."

    Muhahahaha, ich lach mich gleich scheckig. Ich bin im Oktober 1980 geboren, meine Ausbildung zum Industriekaufmann habe ich im August 2000 begonnen, und seitdem habe ich immer in Lohn und Brot gestanden, bis auf ein dreisemestriges Abenteuer an der Fachhochschule Aachen, das ich wahrscheinlich in 50 Jahren noch bereue, denn in den drei Semestern hätte ich auch gutes Geld verdienen können anstatt mich mit diesen Schwachmaten rumzuärgern.

    Ich will ja der "Generation Y" nicht zu nahe treten, aber wer 1980 oder kurz danach geboren wurde und "jetzt ins Berufsleben einsteigt", der zählt wohl eher zur "Generation Blei im Arsch", auch wenn die coolen jungen Trendsetter das noch so toll verpacken mögen...
  9. #9

    Aha

    1980 gebohren, mit 20 Abi, 21 nach dem Bund, mit 24 Bachelor (Regelstudienzeit), mit 26 Master (Regelstudienzeit), mit 30 Doktor (Ingenieurspromotion, bei den Medizinern mag es schneller gehen)... Das wäre dann dieses Jahr.

    Passt doch? Wenn man etwas nach 1980 geboren wurde und/oder außer Regelstudienzeit ist (in einigen Fächern passiert das schnell) mag sich das ganze noch ein bißel nach hinten verschieben.

    Einen Industriekaufmann macht man mal eben in 3 Jahren, wenn du einen Dr. oder einen Prof. haben möchtest sind 15 Jahre schnell vergangen.

    Und das sind dann teilweise auch die Leute, um die die Firmen sich prügeln. Ab einem gewissen Qualifikations-Level werden die Leute ziemlich selten.


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