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Generation Boomerang in den USA: Mama,*darf ich wieder bei*Dir einziehen?

Wie*ein*Boomerang*kommen sie zurück:*Fast sechs Millionen jüngere Amerikaner*ziehen*wieder*bei*Mama und Papa ein,*weil sie ihren Job verloren haben oder nach der Uni erst gar keinen finden. Sie heiraten nicht, sie*kriegen keine Kinder - und werden deshalb jetzt zum Politikum.

http://www.spiegel.de/unispiegel/job...797286,00.html
  1. #80

    Wachsender Wohlstand

    Zitat von jd87 Beitrag anzeigen
    Für die man aber auch bereit sein muss zu bezahlen ;)
    und das können immer weniger Leute, also wird an allen Ecken und Kanten gespart.
    Ich finde es persönlich immer amüsant von älteren Leuten zu höern (ca. 50-60) wir haben uns alles alleine aufgebaut!
    Natürlich haben die.....
    Den wachsenden Wohlstand hatten wir genau bis zum Oktober 1973. Dann kam der 1. Ölschock und alles wurde anders. Der Welt-Ökonom Schmidt hat Inflation zugelassen. Die Zinsen stiegen dramatisch an. Ich habe Familien erlebt, die 1982 aus ihrem neuen Haus ausziehen mußten, weil sie es aufgrund ständig steigender Zinsen nicht mehr finanzieren konnten. Was dem an Leid und Enttäuschung vorausgegabgen ist, kann sich jeder vorstellen. Also - auch frühere Generationen hatten ihre speziellen Probleme und das Wachstum stand oft nur auf dem Papier. Durch die Steuerprogression hat der Staat Mehreinnahmen gehabt und in bester Sozi-Manier noch mehr Schulden gemacht. Dann kam zum Glück die Wiedervereinigung. Das war der größte staatliche Geldtransfer von einem in den anderen Landesteil, den die Weltgeschichte je erlebt hat. Ich finde, das trotzdem als einen Glücksfall und auch daran arbeitet die jetzt aktive Generation noch. Wenn ich dann noch bedenke, wie wenig Konkurrenz die immer weniger werdenden Jugendlichen augesetzt sind, dann verstehe ich das Gejammere nicht. Nur wenn 30% eines Altersjahrgangs studieren, wird es für die nicht alle aäquate Stellen geben. Also: das machen , was nachgefragt wird. Und wenn man nur das machen will, was Spaß macht: o.k.- dann eben wenig Geld!
    Kauri
  2. #81

    das ist der Stoff...

    aus dem Kriege gemacht werden. Leute vermehrt euch nur weiter so. Egal welche Rasse, Hautfarbe, Nationalität oder Glauben. Irgendwann werden wir uns alle die Köpfe einschlagen. Das virtuelle Geld der Bänkster würde uns auch nicht satt machen.
  3. #82

    Nee nee

    Zitat von mazzmazz Beitrag anzeigen
    Hallo!
    Ist es nicht etwas zu kurz gegriffen, den jungen Arbeitslosen in der westlichen Welt Chancenlosigkeit aufgrund eines Diploms in "Womens´ studies" vorzuwerfen?

    Ich bin 39 Jahre alt, ......
    Das ist doch Unsinn.
    In Zeiten technologischen Fortschritts, die den Menschen immer mehr von der unfreien Arbeit befreit (und befreien soll), ist der demografische Wandel ein Segen.
    Produziert und wertgeschöpft wird weiterhin (von Maschinen), nur muss die Verteilung der Früchte aus hochproduktiver Arbeit neu geregelt werden.
  4. #83

    Kühlschränke kaufen keine Kühlschränke

    Zitat von dionysos74 Beitrag anzeigen
    Daß es in den alten Industrieländern - Europa und USA - wirtschaftlich bergab geht und die Reichen immer reicher werden mag zwar faktisch richtig sein, erklärt aber nicht warum das so ist oder wo der Kausalzusammenhang zwischen Reichtum und Wirtschaftsabschwung sein soll. Ich kann ihn nicht erkennen, aber wenn ihn mir jemand erklärt, lasse ich mich gern eines besseren belehren.
    Die Konzerne verdienen das Geld in dem Sie Konsugüter verkaufen. Konsumgüter kann nur der Kaufen der Geld verdient. Nimmt die Breite Masse (die Konsumiert) nicht mehr am Verdienst angemessen teil, stagniert bzw. sinkt der Konsum.
    Landet das ganze Geld bei wenigen platzt das ganze, weil der Konsum einbricht. Das haben wir jetzt: Die Staaten haben sich total verschuldet, um den Konsum zu generieren den die Masse nicht mehr finanzieren kann. Hätte die Masse an dem Verdienst teilgehabt, hätte sie Ihren Konsum selbst finanzieren können. Welche Masse den Konsum macht ist den Konzernen egal. Deswegen grasen die jetzt auf anderen Weiden. Da dort aber nicht so lange gespart werden konnte ist das nur ein Strohfeuer.

    Der Reichtum der wenigen ist der fehlende Konsum der Vielen,
    daher haben wir die Krise. Das ist die Folge der Globalisierung, die die gesamte Weltwirtschaft zu einem in sich geschlossenen Sytem macht. Die Raffzähne haben das noch nicht realisiert, die glauben an immer neue Märkte, die immer wieder neuen Konsum generieren, aber das ist vorbei.

    Die wenigen Reichen können nur begrenzt konsumieren, deswegen werden sie ja immer reicher.

    Können sie dieser Logik folgen ?


    Fricklerzzz
  5. #84

    ...

    Zitat von Fricklerzzz Beitrag anzeigen
    Die Konzerne verdienen das Geld in dem Sie Konsugüter verkaufen. Konsumgüter kann nur der Kaufen der Geld verdient. Nimmt die Breite Masse (die Konsumiert) nicht mehr am Verdienst angemessen teil, stagniert bzw. sinkt der Konsum.
    Nein, denn auch der Preis kann sinken (man erinnert sich an die Deflationsgefahr am Beginn der Finanzkrise). Ihre Gedankengänge sind zu einfach gestrickt. Darüber hinaus verdienen Konzerne nicht nur rein an Konsumgütern.
  6. #85

    Kredit

    Zitat von wincel Beitrag anzeigen
    Zum Anderen ist es leider so, daß die Leute einen unglaublichen Bezug zu Geld haben - nämlich keinen. Auf Kredit kaufen ist normal, das ganze System ist so aufgebaut, da es keinen sinkenden Schufa-Wert gibt, sondern eine steigende (sich verbessernden!) Kreditgeschichte. D.h. man bekommt bessere Konditionen, wenn man viel auf Kredit gekauft hat - und mit den x Kreditkartenangeboten auch Gegenfinanzieren kann. ...
    Sind Sie sicher, daß Sie das Muster der 'credit history' richtig interpretiert haben?
    Erst einmal, 'auf Kredit kaufen ist normal'. Richtig, aber es liegt auch sehr häufig am mangelnden Einkommen.
    Das es keine sinkende 'credit history' gibt ist falsch. Diese Zahl kann durchaus sinken und hängt mit der Zahlungsmoral zusammen, nicht mit der Anzahl der Kredite.
    Sie können also durchaus mit z.B. einem Hauskauf ihre Kreditwürdigkeit verbessern/aufbauen, ohne andere Kredite zu haben.
    In der Tat bekommt man bessere Konditionen, je besser die Kreditwürdigkeit ist.
  7. #86

    Ich meine das nicht auf das Individuum bezogen

    Zitat von marchofer Beitrag anzeigen
    Dann werde ich Ihnen ein paar Zusatzinformationen geben:
    Erstens, ist die Sache mit den Steuern nicht so einfach und klar, wie Sie sich das gerade vorstellen. Klar, rein theoretisch sollte es so funktionieren, und damit ein verlustfreier Kreislauf erzeugt werden...
    Damit wären wir dann bei Punkt 2
    Das setzt aber ein wirkliches Einpendeln vorraus. Und das würde quasi bedeuten gleicher Wohlstand für alle, und hier reden wir auch von den top Leistungsträgern. Das ist aber vielleicht doch etwas naiv. Warum sollte jemand, der am Anfang der Nahrungskette steht, irgendein Interesse daran haben, dass es allen gleich gut geht ?...
    Zu den Steuern: m.W. gibt es Ausnahmen, wie z.B. Schifffonds, die steuerfrei sind. Aber daß alle Konzerne keine Steuern zahlen kann ich mir nicht vorstellen.

    Zu2: Solange wir kein sozialistisches System nach Art Nordkorea weltweit bekommen, wird es immer Leute mit unterschiedlichen Vermögensverhältnissen geben. Aber es geht ja nicht um die absolute Gleichmacherei, sondern darum, daß es den Menschen in China nach und nach besser geht, was zwangsläufig dazu führen muß, daß die bisherigen Industrieländer dann weniger produzieren und dadurch eine weniger positive Handelsbilanz haben werden. Nun kenne ich zwar China nicht persönlich, aber in anderen asiatischen Ländern konnte ich über die letzten 15 Jahre durchaus verfolgen, wie man einst noch mit einem Dieselgenerator in primitiven Hütten Strom erzeugte, um einen winzigen Fernseher zu betreiben. Heute fahren die Leute mit neuen Geländewagen, haben hübsche Häuser, Klimaanlage, Kühlschrank etc. Also ganz so ist es nicht, daß es da nur Milliardäre einerseits und Bettler andererseits gibt.
  8. #87

    Wo ist das Geld?

    Zitat von Fricklerzzz Beitrag anzeigen
    Die Konzerne verdienen das Geld in dem sie Konsugüter verkaufen. Konsumgüter kann nur der Kaufen der Geld verdient. [...] Landet das ganze Geld bei wenigen platzt das ganze, weil der Konsum einbricht. [...]
    Die wenigen Reichen können nur begrenzt konsumieren, deswegen werden sie ja immer reicher.
    Also das mit dem "begrenzten Konsum der Reichen" stimmt in den USA nicht. Dort ist es durchaus üblich - anders als hierzulande - seinen Reichtum auch richtig zur Schau zu stellen. Dicke Villa, dicke Yacht, dicke Autos sowieso. Oft sogar auf Pump finanziert, also mit Geld, das man hofft, aufgrund seines dank der Güter gestiegenen Status bald wieder zurückzuverdienen.

    Das Problem der USA liegt nicht darin, dass die Reichen das Geld bunkern, sondern, dass das Geld im Ausland ist. Mehrere Jahrzehnte mit jeweils hohem Außenhandelsdefizit haben es außer Landes geschafft. Dass zudem der Wert der Währung nach und nach kollabiert (schauen Sie mal einen 10-Jahres-Chart Euro vs. Dollar an!) macht die Sache für die Bürger in den USA nicht einfacher. Mittel- bis langfristig ist die Situation natürlich auch eine Chance, dass wieder Produktion ins eigene Land geholt wird, dass die USA sich wirtschaftlich erneuern. Aber bis das passiert ist, sind China, die Euro-Zone und möglicherweise sogar Indien wirtschaftlich an den USA vorbeigezogen.

    Übrigens: In Deutschland ist es tatsächlich so, dass die Reichen bisher recht viel Geld gebunkert haben. Das bessert sich aktuell, weil die Leute langsam Angst bekommen, dass es auf dem Bankkonto/in der Lebensversicherung einfach nur "versauert", weil der Euro kaputt geht. Also wird zunehmend ausgegeben. Da auch sonst viele Hausaufgaben gemacht sind (Agenda 2010, recht disziplinierte Finanzminister in den letzten Jahren und die Energiewende, die die Folgen der anstehenden Preissteigerungen für Öl, Kohle, Gas, Uran usw. dämpfen wird) steht uns ein wirtschaftlich prosperierendes Jahrzehnt bevor. Sollte die Euro-Krise anhalten, wirds halt etwas wackelig; sollten die ganzen Garantien reichen und die anderen Staaten endlich auch ihre Finanzen in den Griff bekommen, wird es eine sehr ruhige Fahrt :-)


    Jag
  9. #88

    Wert

    Zitat von JaguarCat Beitrag anzeigen
    Das Problem der USA liegt nicht darin, dass die Reichen das Geld bunkern, sondern, dass das Geld im Ausland ist. Mehrere Jahrzehnte mit jeweils hohem Außenhandelsdefizit haben es außer Landes geschafft.
    Reden Sie hier von Privatpersonen oder von Firmen?
    Zitat von JaguarCat Beitrag anzeigen
    Dass zudem der Wert der Währung nach und nach kollabiert (schauen Sie mal einen 10-Jahres-Chart Euro vs. Dollar an!)
    Das ist ja wohl weit hergeholt.
  10. #89

    ...

    Naja, schätze sie sind soetwas wie Consultant ...
    bestimmt "Wirtschafts"-Informatik studiert ...
    die bringen den Standort hier auch nicht weiter

    Zitat von Landleben Beitrag anzeigen
    ...Kids auch. Das ist bei uns in D doch auch nicht anders.
    Hatte selbst die Wahl: Traumfach und 10 Bewerber auf jede Stelle oder realistisches Fach (Inf.) und 3 Arbeitgeber, die einen umwerben. Das muss halt jeder mit sich ausmachen und nicht bockig werden bzw. die Schuld bei anderen suchen, wenn es mit dem Orchideenfach nix wird...
    Für die Erfüllung gibt es immernoch das Privatleben - das macht eh mehr Sinn.








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