DPAGriechenland stand still. Beamte, Seeleute, Busfahrer oder Bankmitarbeiter - Zehntausende haben gemeinsam mit einem Generalstreik sie gegen das neue Milliarden-Sparprogramm protestiert. Das hat die Regierung trotzdem verabschiedet. Die Wut entlud sich auch in Krawallen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-858201.html
in Bruchstücken das wieder, was derzeit in der griechsichen Gesellschaft abgeht. Darin ist das Emotionale allerdings stark vertreten. Man kann aber auch nüchtern feststellen, dass dieses Land wirtschaftlich in eine Abwärtsspirale geschleudert und gleichzeitig bemängelt wird, dass die geforderten Ergebnisse nicht erreicht werden. Dieses Spiel scheint mir von Anfang an abgekartet zu sein.
Noch so viele Milliarden Euros werden dem griechischen Arbeitnehmer nicht helfen, sondern nur dem deutschen die Zukunft kosten. Was hilft, ist dies: der griechische Staat muß von JEDEM Griechen, egal wo dieser lebt und wo er sein Vermögen hält und wo er seine Gewinne macht, die Steuern verlangen, die er auf dieses "Weltvermögen und -einkommen" festsetzt; und nicht nur verlangen, sondern auch rückhaltlos eintreiben. Das Vermögen der Griechen, das im Ausland vorhanden ist, muß der griechische Staat greifen und besteuern.
Das geht allerdings nicht mit den gegenwärtigen Politikern. Dazu bedarf es einer neuen Klasse von Politikern, die wahrscheinlich nur durch eine Revolution auf die Bühne gerät.
Warte weiterhin dass sich UK etc. solidarisch mit der EU bekennen und mal kraeftig bei der Rettung Griechenlands mitwirken.
es gab schon so viele Krawalle in Griechenland, Ergebnis gleich Null. Das nützt gar nichts, es wird sich nichts ändern und die Krawalle werden von der Staatsmacht i Keim erstickt. Wer spricht dagegen??????
Darum geht es schon nicht mehr. "zwölf Prozent der Griechen haben überhaupt kein Einkommen mehr". Das ist schon jetzt ein unhaltbarer Zustand.
Die Politiker sollten die Griechen also eher mal fragen, ob sie ein Einkommen haben bezw. behalten und dafür weniger Importwaren konsumieren wollen: Mit anderen Worten einen Austritt aus dem EURO und Abwertung der griechischen Nachfolgewährung.