Zitat von
deppvomdienst
Wenn ein Staat "multi-ethnisch" ist, dann Deutschland. Schauen Sie mal in die Geschichtsbücher: Deutschland ist eine Erfindung des 19. Jahrhunderts, ein Staatenkonglomerat als Produkt der napoleonischen Kriege plus preussischen (nicht: deutschen) Hegemonialstrebens. Typisch braunes Gesülze ohne Substanz.
Ein Wirtschaftsraum braucht eine gemeinsame Währung. Und wenn der Staat diese nicht schaffen / erhalten kann, wird sich die Wirtschaft diese suchen und erfinden. Wer will das verhindern? Dann werden nur die Rechnungen für das blöde Volk in nationale Einheiten umgerechnet, aber die Konzern-Verrechnungspreise, internationale Dienstleitungen usw. werden anders beziffert. So, wie es den norditalienischen Kaufleuten auch sch*** egal war, in welcher Währung zwischendurch fakturiert wurde ... (Ach so, die waren damals ja deutsch).
Wer nicht kapieren möchte, dass wir nicht seit Griechenland und 2010 eine Staatsschuldenkrise haben, sondern diese spätestens seit 2007 schwelt - und ihre Ursache in der Verschuldung schon vor Euro-Zeiten hat, wird niemals ernsthaft eine Lösung finden wollen!
Die Politik hat den Kredit (= die Glaubwürdigkeit) verspielt. Die Banken haben dabei den Hahn zu spät, aber dafür zu heftig zugedreht. Aber so lange es den Politikern immer noch gelingt die Schuld anderen als sich selbst in die Schuhe zu schieben, werden wir einer gesteuerten Lösung nicht näher kommen. Die Ungesteuerte ist klar: Ein Land nach dem anderen wird über die Klippe springen. Vielleicht wird Deutschland dabei zu den letzten gehören, was denjenigen, die noch rechtzeitig aus dem Leben scheiden, vielleicht zur Genugtuung reicht. Aber den unter 75-jährigen droht ein Weiterleben nach dem Zusammenbruch. Wovon?