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Generalabrechnung: Ackermann zerpflückt europäische Krisenpolitik

Falsch, spät, mutlos: In einer Grundsatzrede zu Europa rechnet Deutsche-Bank-Chef Ackermann mit dem Krisenmanagement der Euro-Staaten ab - und richtet einen dramatischen Appell an Bürger und Regierungen, nun endlich den Ernst der Lage zu erkennen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...801329,00.html
  1. #390

    Solidarität

    Zitat von politikerschreck Beitrag anzeigen
    Die amerikanische Gesellschaft eher auf Individualismus. Aber die ist ja auch wirklich erstrebenswert (mal die Mordraten betrachtet??)
    Wir müssen lernen der individuellen = egoistischen amerikanischen Gesellschaft (die locker über Leichen geht) etwas ethisch abspruchsvolleres und intelligenteres entgegen zu setzen.
    Das ist die Solidarität!

    Jetzt ist es nicht ganz einfach mit Lügnern und Betrügern solidiarisch zu sein.
    Aber uns bleibt wohl keine andere Wahl.
  2. #391

    Langweiler murmelt schon wieder

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Falsch, spät, mutlos: In einer Grundsatzrede zu Europa rechnet Deutsche-Bank-Chef Ackermann mit dem Krisenmanagement der Euro-Staaten ab - und richtet einen dramatischen Appell an Bürger und Regierungen, nun endlich den Ernst der Lage zu erkennen.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...801329,00.html
    Die Verschuldung war eine gemeinsame Aktion der jeweiligen Regierungen und der Banken. Sie war aus finanzpolitischen gründen gewollt und durchgesetzt.

    Josef A. und nicht K. spielte mit, leicht gelenkt von Goldman Sachs, der Großbank die diese Krise richtig folgend die Aufhebung des Glass Steagall Akts möglich gemacht hatte.

    Politisch will man Deutschland gegen Rest ausspielen um den Plan fortzusetzen. Aber, die Grundfehler des Systems werden behauptet und sie stellen eine neue schärfere Variante der finankapitalistischen Gesellschaft als Paradies für wenige und Hölle für die Mehrheit der Bürger während ihres ganzen Lebens. Die Hektik und der Druck dienen keinenfalls Effizienz sonder sich selbst ein Zweck der Kontrolle geworden. Um alles schön zu zupacken lamentiert ausgerechnet ein Außenseiter über Europa aus reiner finanziellen Sicht der Banken. Europa der Banken wird scheitern, weil so ein Gebilde ein Europa gegen die Bürger, das Recht und Gerechtigkeit geworden ist. Ein Europa unter zerstörerischem Diktat der Banken.

    Das ganze Leben für die Akzeptanz der stillschweigender Plünderung aus der Küche Josef A.

    Wie schon gesagt hat nicht mit Josef K. zu tun. Sie sind entweder verwandt noch verschwägert.
  3. #392

    ...Sie sind echt ein Scherzkekes..

    Zitat von deppvomdienst Beitrag anzeigen
    Wenn ein Staat "multi-ethnisch" ist, dann Deutschland. Schauen Sie mal in die Geschichtsbücher: Deutschland ist eine Erfindung des 19. Jahrhunderts, ein Staatenkonglomerat als Produkt der napoleonischen Kriege plus preussischen (nicht: deutschen) Hegemonialstrebens. Typisch braunes Gesülze ohne Substanz.

    Ein Wirtschaftsraum braucht eine gemeinsame Währung. Und wenn der Staat diese nicht schaffen / erhalten kann, wird sich die Wirtschaft diese suchen und erfinden. Wer will das verhindern? Dann werden nur die Rechnungen für das blöde Volk in nationale Einheiten umgerechnet, aber die Konzern-Verrechnungspreise, internationale Dienstleitungen usw. werden anders beziffert. So, wie es den norditalienischen Kaufleuten auch sch*** egal war, in welcher Währung zwischendurch fakturiert wurde ... (Ach so, die waren damals ja deutsch).

    Wer nicht kapieren möchte, dass wir nicht seit Griechenland und 2010 eine Staatsschuldenkrise haben, sondern diese spätestens seit 2007 schwelt - und ihre Ursache in der Verschuldung schon vor Euro-Zeiten hat, wird niemals ernsthaft eine Lösung finden wollen!

    Die Politik hat den Kredit (= die Glaubwürdigkeit) verspielt. Die Banken haben dabei den Hahn zu spät, aber dafür zu heftig zugedreht. Aber so lange es den Politikern immer noch gelingt die Schuld anderen als sich selbst in die Schuhe zu schieben, werden wir einer gesteuerten Lösung nicht näher kommen. Die Ungesteuerte ist klar: Ein Land nach dem anderen wird über die Klippe springen. Vielleicht wird Deutschland dabei zu den letzten gehören, was denjenigen, die noch rechtzeitig aus dem Leben scheiden, vielleicht zur Genugtuung reicht. Aber den unter 75-jährigen droht ein Weiterleben nach dem Zusammenbruch. Wovon?
    So einen Mist muss man eigentlich nicht kommentieren. Nur soviel:
    ... ich schlage Ihnen mal vor:
    - sich in deutscher Geschichte schlau zu machen (da duerfen Sie sich mal getrost fragen, wie aus einen losen Staatenbund Deutschland wurde und warum es danach noch soviele Kriege gab in Europa (nein, es waren nicht immer die Deutschen)
    - bei der Gelegenheit auch mal den Begriff "Ethnisch"...
    - wenn Sie Musse haben auch mal das Programm der Nationalsozialisten (nicht alles, was dem kleinen Geiste "braun" erscheint, ist es auch)
    - dann, was einen "Wirtschaftsraum" darstellt bzw eine "Optimum Currency Area"
    und dann lassen Sie sich gesagt sein, dass die Maerkte schlauer sind als Sie. Denn die aktuelle Krise ruehrt daher, dass die ominoesen Maerkte keinen Pfifferling auf den Euro setzen und immer mehr Geld fuer die Anleihen verlangen, waehrend die USA sich munter weiter billig Geld leihen kann, trotz Schulden. Denn die Maerkte wissen: der Euro hat oekonomisch keinen Sinn und ist politisch motiviert!! ES ist schade, dass Leute wie Sie in ihren Grossreichtraeumen nicht kapieren.
  4. #393

    Geschichte?

    Zitat von politikerschreck Beitrag anzeigen
    ...Sie sollten sich mit Geschichte und wirtschaft beschaeftigen und nicht immer nur einseitig exportorientiert argumentieren.
    Und sie sollten lernen logisch zu argumentieren, statt hier inhaltsleere Dampfplauderei zu betreiben.

    Was ich gar nicht leiden kann, sind Typen wie Sie, die von Geschichte und Wirtschaft schwadronieren ohne dabei ein einziges Argument in der Hand zu halten.

    Zitat von politikerschreck Beitrag anzeigen
    Es wird garantiert keine Firma aus der Schweiz auswandern, wie auch keine Firmen aus Deutschkand abwandern, wenn die Linken gewaehlt werden.
    Selten soviel Unsinn gelesen. Nokia scheint bei Ihnen wohl schon aus dem Hirn gestrichen worden zu sein, so wie Grundig, AEG und die gesamte Textilindustrie.

    "Flucht aus der Schweiz
    01.12.2011, 21:11 Uhr

    Die Touristen bleiben weg, die Firmen gehen ins Ausland: die Schweiz leidet weiter unter ihrer starken Währung. Auch Mittelständler haben es da schwer - und verlagern ihre Produktion zunehmend ins Ausland. "

    Quelle: Handelsblatt
  5. #394

    .

    Zitat von deppvomdienst Beitrag anzeigen
    Wenn ein Staat "multi-ethnisch" ist, dann Deutschland. Schauen Sie mal in die Geschichtsbücher: Deutschland ist eine Erfindung des 19. Jahrhunderts, ein Staatenkonglomerat als Produkt der napoleonischen Kriege plus preussischen (nicht: deutschen) Hegemonialstrebens. Typisch braunes Gesülze ohne Substanz.
    Deutschland war 1871 natürlich kein Vielvölkerstaat, so ein Unsinn. Vielmehr gab es viele Kleinstaaten, die sich als Teil der deutschen Nation fühlten und deshalb zwangsläufig zusammenschlossen, ähnlich wie bei der Wiedervereinigung. Sie sollten mal selbst in ein Geschichtsbuch schauen.

    Europa ist ein Kontinent mit vielen Völkern. Alle Versuche, hier Vielvölkerstaaten zu errichten, sind gescheitert oder in der Krise.

    Wer die EU nicht realistisch sieht, wird sie vor die Wand fahren

    Zitat von deppvomdienst Beitrag anzeigen
    Ein Wirtschaftsraum braucht eine gemeinsame Währung.
    Definieren Sie mal, was ein "Wirtschaftsraum" ist. Die EU war ein Wirtschaftsraum, bevor es den Euro gab und konnte wunderbar ohne leben, der Wirtschaftsraum EU umfasst noch viele Länder ohne Euro, und freier Handel geht weit über die EU hinaus.
    Ihre Aussage ist plakativ und populistisch, aber realitätsfremd
    Richtig ist, ein Nationalstaat braucht ein Währung.

    Zitat von deppvomdienst Beitrag anzeigen
    Und wenn der Staat diese nicht schaffen / erhalten kann, wird sich die Wirtschaft diese suchen und erfinden.
    Natürlich braucht die Wirtschaft keine Gemeinschaftswährung.
    Heute steht in der Zeitung, nur 66% der mittelständischen Wirtschaft halten eine Eurorettung für wichtig/eher wichtig, aber 86% eine Haushaltskonsolidierung. Und das sich beide Ziele ausschließen, ist die Behauptung, ohne Euro würde die Wirtschaft zerbrechen, populistische Angst- und Panikmacherei.

    Zitat von deppvomdienst Beitrag anzeigen
    Wer nicht kapieren möchte, dass wir nicht seit Griechenland und 2010 eine Staatsschuldenkrise haben, sondern diese spätestens seit 2007 schwelt - und ihre Ursache in der Verschuldung schon vor Euro-Zeiten hat, wird niemals ernsthaft eine Lösung finden wollen!
    Das ist nicht ganz richtig. Erst die niedrigen Zinsen durch den Euro ermöglichte es Griechenland, sich so stark zu überschulden. Ohne Euro wäre die Schuldenkrise in Griechenland moderater.

    Zitat von deppvomdienst Beitrag anzeigen
    Die Ungesteuerte ist klar: Ein Land nach dem anderen wird über die Klippe springen. Vielleicht wird Deutschland dabei zu den letzten gehören, was denjenigen, die noch rechtzeitig aus dem Leben scheiden, vielleicht zur Genugtuung reicht. Aber den unter 75-jährigen droht ein Weiterleben nach dem Zusammenbruch. Wovon?
    Glauben Sie, das mit einer Gemeinschaftswährung + Schuldenunion verhindern zu können? Doch wohl kaum. Bitte keine apokalyptischen Untergangsszenarien, kein Angst- und Panikmache.
  6. #395

    Kein Unsinn!

    Zitat von c++ Beitrag anzeigen
    Deutschland war 1871 natürlich kein Vielvölkerstaat, so ein Unsinn. Vielmehr gab es viele Kleinstaaten, die sich als Teil der deutschen Nation fühlten und deshalb zwangsläufig zusammenschlossen, ähnlich wie bei der Wiedervereinigung. Sie sollten mal selbst in ein Geschichtsbuch schauen.
    Als ich zur Schule ging, las man im Lateinunterricht noch die >>Germania<< von einem gewissen Tacitus.

    Ist heute nicht mehr erforderlich, denn von ARTE und Phoenix wurde diverse Docus ausgestrahlt, die alle beweisen, dass die diversen Germanenclans sich schon vor 2000 Jahren nicht besondener grün waren.
    Daran hat sich lustigereise bis heute nicht viel geändert, denn hätten sonst noch immer unsere 16 Bundesländer ? :-)
  7. #396

    Die Märkte setzen auf den Euro

    Zitat von politikerschreck Beitrag anzeigen
    und dann lassen Sie sich gesagt sein, dass die Maerkte schlauer sind als Sie. Denn die aktuelle Krise ruehrt daher, dass die ominoesen Maerkte keinen Pfifferling auf den Euro setzen und immer mehr Geld fuer die Anleihen verlangen, waehrend die USA sich munter weiter billig Geld leihen kann, trotz Schulden. Denn die Maerkte wissen: der Euro hat oekonomisch keinen Sinn und ist politisch motiviert!! ES ist schade, dass Leute wie Sie in ihren Grossreichtraeumen nicht kapieren.
    Sie setzen nur nicht auf die Staaten als Ordnungsmacht innerhalb des Währungsraums. Als Zahlungsmittel ist der Euro sehr beliebt, nicht nur in Euroland, sondern weit darüber hinaus.

    Im historischen Vergleich waren Anleihen noch nie so billig - aber einige Länder werden jetzt ausgesiebt. Und die Frage ist, ob sich die Politik dieses Marktverhalten gefallen lässt - respektive, was man dagegen tun könnte. Nicht der Euro ist schwach, sondern ein paar wenige von denen, die ihn benutzen. Die haben ihn ausgenutzt und bekommen jetzt drastisch gezeigt, dass damit jetzt Schluss ist. Allerdings verursacht die Plötzlichkeit gewisse Härten, die politisches Handeln erfordern würden. Das bleibt aber aus.

    Ja, der Euro ist politisch motiviert - und wirtschaftlich fundiert: er ermöglicht einem relativ schrumpfenden Wirtschaftsraum trotzdem noch eine gewisse internationale Bedeutung zu erhalten - und Unternehmensgewinne ohne zu große Geldwechselgebühren der Finanzwirtschaft.

    Der Zinssatz für US-tresuries ist höher als der für Deutsche Staatsanleihen - die leihen sich ihr Geld teurer als wir. Welche Schlüsse ziehen Sie daraus in Ihrer Deutschtümelei?

    Selbst Alt-Bundeskanzler Schmidt will Euro-Bonds - damit die Schuldenbuckelei weiter gehen kann. Auch der hat noch nicht kapiert, dass das System der Staatsverschuldung am Pranger steht - nicht die Währung.

    Aber genau darauf, dass die Währung nicht den Politikern gehört, basiert unser Wirtschaftssystem. Kaputt gehen nur die Allmachtsphantasien von Politikern, die glauben, dass Mehrheiten reichen, um Realitäten zu ändern. Mit Wirtschaft funktioniert das immer nur kurzzeitig. Aber das ist kein Problem der Währung.
  8. #397

    Einer. der

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Falsch, spät, mutlos: In einer Grundsatzrede zu Europa rechnet Deutsche-Bank-Chef Ackermann mit dem Krisenmanagement der Euro-Staaten ab - und richtet einen dramatischen Appell an Bürger und Regierungen, nun endlich den Ernst der Lage zu erkennen.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...801329,00.html
    keine Werte schafft, keine Problem löst und als Repräsentant einer Schmarotzerfirma von der Arbeit anderer lebt --- gibt jetzt gute Ratschläge.
  9. #398

    Mal wieder typisch kurzsichtig

    Zitat von deppvomdienst Beitrag anzeigen
    Sie setzen nur nicht auf die Staaten als Ordnungsmacht innerhalb des Währungsraums. Als Zahlungsmittel ist der Euro sehr beliebt, nicht nur in Euroland, sondern weit darüber hinaus.
    Im historischen ......
    Das Problem ist doch nicht, dem Verschulden ein Ende zu setzen, sondern den Zeitpunkt und damit die Konsequenzen erträglich zu machen! Haben aber leider Alle verpaßt, nur das jetzt ein paar (siehe Merkel, etc.), jetzt auch noch meinen Unterricht geben zu können! Auf die Art, macht man sich natürlich richtig beliebt! Die meisten müssen sparen, aber die gute Mutti, kann nicht mal mit dieser niedrigen Arbeitslosenquote einen ausgeglichenen Haushalt poduzieren! Malk schauen, was wir dann sagen, wenn wir in der nächsten Krise so spraen müssen wir heute, Griechenland,etc.! Schließlich halten wir ja auch keine Sparkriterien ein, und das mit viel mehr Spielraum! Einfach traurig und realitätsfremd! Nat¨rlich muß man schauen, daß es Garantien gibt, aber jemand zu sagen, er soll nur sparen und dan auch noch höhere Einnahm,en zu erwarten, ist lächerlich!
  10. #399

    Titel find ich super

    Zitat von Akilim Beitrag anzeigen
    Ihr habt keinen Euro und werden ihn auch nie bekommen. Und wir gehen mit unseren Gesetzen so um, wie wir es für richtig halten. Sind ja schließlich keine Peanuts!

    Freundlichst,
    mit dem V-Zeichen
    Ach Gottchen

    Sie tun gerade so, als würden die Schweizer um den Euro bitten. Es ist doch eher so, dass dass die unsägliche EU Politik die Schweiz mit runter reisst, obwohl sie sich aus der Ka..e raushält.
    Wenn euch der Ackermann nicht passt, warum habt Ihr dann nicht vor Jahren schon einen Deutschen, oder Griechen auf seinen Stuhl gesetzt?

    Träumen Sie mal weiter








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