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Generalabrechnung: Ackermann zerpflückt europäische Krisenpolitik

Falsch, spät, mutlos: In einer Grundsatzrede zu Europa rechnet Deutsche-Bank-Chef Ackermann mit dem Krisenmanagement der Euro-Staaten ab - und richtet einen dramatischen Appell an Bürger und Regierungen, nun endlich den Ernst der Lage zu erkennen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...801329,00.html
  1. #250

    Deutsche Bank und HRE

    Zitat von lars in berlin Beitrag anzeigen
    Selten habe ich einen größeren Dummsinn gelesen.

    Sie haben nicht mitbekommen, dass sich Ackermann seit jeher mit Händen und Füßen dagegen wehrt, deutsche Steuergelder in die Bank zu bekommen?

    Richtig ist dass Herr Ackermann keine Hilfe der Steuerzahler
    wollte. Es hätte dann auch zumindest Teilverstaatlichung gedroht.
    Er brauchte die Hilfe aber auch nicht. Er hat nämlich die faulen Papiere rechtzeitig ausgelagert,zum Teil an die HRE.
    Dann musste, auch auf drängen des Herrn Ackermann, der Steuerzahler einspringen um die HRE zu retten. Die war nämlich , wie man so schön sagt, systemrelevant.
    Wäre die HRE über den Jordan gegangen hätten andere Banken auch die Deutsche Bank wohl ein Desaster erlebt.
  2. #251

    Ausgerechnet Ackermann !

    Ausgerechnet Ackermann, der Rädelsführer der berühmt-berüchtigten Deutschen Bank, die nach Kräften diese Krise herbeigeführt und daran verdient hat, erdreistet sich, seine dummdreisten Ratschläge zum Besten zu geben. Unglaubliche Frechheit. Dieser Typ ist völlig gaga.
  3. #252

    Wieso?

    Zitat von c++ Beitrag anzeigen
    Was Herr Ackermann verdrängt ist die Tatsache, dass er und seine Kollegen eine Ursache der Krise sind, keine Lösung.
    Inwiefern?

    Wer hat denn die Schuldenberge aufgehäuft?
    Etwa die Banken und Herr Ackermann?

    Oder waren es nicht vielmehr skrupellose Politiker, die schon seit 40 Jahren (was Deutschland betrifft) jedes Jahr immer mehr Geld ausgegeben als eingenommen haben?

    Dass das auf Dauer nicht gut gehen kann, weiß jede Hausfrau, die mit dem Familieneinkommen wirtschaften muss.

    Und auch unsere Politiker wussten, dass das irgendwann zum Knall führen musste.

    Also kann man ihnen nicht einmal mildernde Umstände wegen Fahrlässigkeit gewähren:
    Sie haben uns vorsätzlich in die Grütze geritten!
  4. #253

    ohne Titel

    [QUOTE=andreasoberholz;9252010]Nur auf Ackermann schimpfen ist auch nicht die Antwort.
    Natürlich hatte er recht das DL eine internationale Bank braucht.
    Denn Politik und Bank, das gehörte schon immer irgendwie zusammen, der eine kann nicht ohne den anderen.

    Ackermann schient aber zu erkennen, das man das Kind mit dem Bad ausgeschüttet hat. Sonst würde er nicht Fehler seiner Branche, und damit auch seine eigenen Fehler eingestehen.
    Letztendlich ist auch nicht zu verstehen warum sich die Banken sich nicht mit der Politik an einen grünen Tisch setzen und eine Änderung des Systems diskutieren. Denn eins muss klar sein auch die Banken müssen Positionen aufgeben, die sie bisher verteidigt haben.

    Das sieht man schon als Privatkunde, die meisten Bankprodukte sind so gestrickt, das der Kunde gar keinen Gewinn bei seiner Geldanlage machen kann, oder wenn dann nur in geringem Maß so das er noch nicht mal mehr die Inflation raus hat.

    Die Produkte sind meist so gestrickt das nur die Bank Gewinn macht.
    Ackermann redet geren von Vertrauen.

    Dieses Vertrauen in seine Branche wurde auch im Volk durch übertriebene Provisionen und übertriebene Gewinne im PK-Sektor verspielt. 3% Ausgabeaufschalg bei einer Inflation von fast 2,5% - wo leben die Banken?

    Sparkasse 17% Dispozinsen bei Leitzins von 1,5%- ja geht's noch?

    Das System kann man dann getrost als Abzocke auch bei den Privatkunden bezeichnen.

    Die DB musste vor kurzem in zwei Verhandlungen zwei Mittelständischen Betrieben jeweils 2 Mio- Euro zurück zahlen weil vor Gericht erwiesen war das das Produkt so gestrickt war, das dass Risiko überwiegend beim Kunden liegt, nicht aber bei der Bank.
    (Quote).
    Ich stimmen Ihnen voll zu!!
    Und was machen die Mächtigen dieser Welt
    (ich meine die Regierenden).
    Sie kuschen vor der Allmacht der Banken samt deren Finanzprodukten.
  5. #254

    Über 5 Billionen haben sie gehortet

    Zitat von Galgenstein Beitrag anzeigen
    Auch wenn es vielen zuwiderläuft. Die wirklich reichen können Sie an ein paar Händen abzählen und über genug Bares zur Sanierung der Staatsfinanzen verfügen die nicht.

    Übrigens: die größten Kapitalisten sind die Rentenkassen und Pensionsfonds. Diese halten zwei Drittel aller handelbaren Firmenanteile und Schuldverschreibungen.
    Hierzulande gab es im vergangenen Jahr 924.000 Geld-Millionäre, ein Plus von 7,2 Prozent.

    Über 5 Billionen haben sie gehortet, Schwarzgeld und Gold kommen dazu.
    Jeder Mensch sollte eine Perspektive und Chance haben ein menschenwürdiges Leben führen zu können. Wer als Unternehmer und Volksvertreter daran nicht arbeitet und die Menschen und die Natur mehr und mehr ausbeutet, sollte enteignet und abgesetzt werden. Es hat immer Reiche und Arme gegeben, daran ist nichts auszusetzen, nur jeder Mensch sollte eine Perspektive und ein Auskommen haben das menschenwürdig ist.

    Das wird die neue Zukunft sein, viele Reiche sollten nicht meinen sie könnten auf ewig alles besitzen, die Zeiten ändern sich.
  6. #255

    ...

    Ackermann ist ein eifriger Bilderberger. Schmierenkomödiant.
    Was für ein unsägliches Geschwurbel dieser Typ von sich gibt...tja beste Elite, läuft wohl nicht so ganz nach Plan, eher etwas aus dem Ruder?
    Schön, wenn Euch der A..auf Grundeis geht.
    Tja, Ackermännchen, wenn Du und Deine Spiessgesellen so weitermachen, dann brauchts nicht mehr lange und ihr hängt am nächsten Laternenpfahl (das ist kein Aufruf zur Gewalt, lediglich ein Blick in die Glaskugel)
  7. #256

    .

    Zitat von sir_henry Beitrag anzeigen
    lasst nicht die Kuh sterben, die wir Banker Jahrzehnte lang so erfolgreich gemolken haben. Es ist unsere eintraechigste Kuh, in den USA sind schon lange andere am Melken, in Asien (Suedostasien) auch, in Afrika macht der "Fruehling" die Wiesen trocken, die Banker-Kuehe bekommen kaum Futter und geben deshalb auch kaum noch Milch!", ruft Ackermann mahnend und "Experten" und Journalisten nehmen diesen Furz auf Lunge.

    Die Deutsche Bank (die Eigentumsverhaeltnisse, inwieweit sie ueberhaupt noch eine deutsche Bank ist, waeren zu hinterfragen) hat Befuerchtungen dem Verwaltungsmoloch EU, wo Blech geredet, Mist produziert und Gold geschluckt wird, Geld zu leihen. Wenn die Hauptbeitragszahler und -hafter, primaer Deutschland und Frankreich, gegen den Willen des Stimmviehs, dass es sich jahrelang auf Kosten der Hauptbeitragszahler gutgehen liess, zu ihrer nationalen Souveraenitaet samt Waehrung zurueck finden, und die Verteilung ihrer Steuereinnahmen selbst vornehmen und keine europaeischen Krebsgeschwuere mehr ernaehren wollen, muesste sich die Deutsche Bank, wenn sie denn ueberleben will, ums Kundengeschaeft, um die originaeren Aufgaben einer Bank kuemmern. Zocken waere dann nur noch privat im Casino angesagt. Aber das originaere Geschaeft waeren natuerlich nur "Peanuts", und wer will das schon, der Groesseres gewoehnt ist.

    Und deshalb der flammende Appell "Rettet unsere Renditen".

    Im Uebrigen gibt es einen Spruch : (frei nach empfunden) "Wenn deine Feinde dich loben, hast du etwas falsch gemacht, zeigen sie dir ihren ganzen Hass, bist du auf dem richtigen Wege".

    Mir scheint, mit ihrer Ablehnung zu EURO-Bonds, Elite-Bonds und wie man die Fallstricke auch noch nennt, tut die deutsche Regierung, und damit auch die Mutti, endlich mal etwas richtiges.

    Man darf nicht vergessen, der EURO ist das Produkt einer politischen Erpressung im Zusammenhang mit der Herstellung der deutschen Einheit. Freiwillig waere er nie zustande gekommen.
    Moment, wer hat im Zuge der deutschen Einheit wen zum Euro erpresst?
  8. #257

    Meinung

    Viele Beiträge hier sind wirklich sehr unterhaltsam.
    Alle die im wahren Leben nichts zu melden haben, können hier ihre wirre, aber auch lustige Meinung kundtun.

    Ohne zu erkennen das man von einem Thema nichts versteht, kann man nie etwas dazulernen.
    Auch die super intelligenten Aussagen, Ackermann wäre nicht neutral sondern würde nur für sein eigenes Interesse sprechen sind süß. Da hat aber jemand aufgepasst :D

    Größenwahnsinnig wird es dann, wenn man selbst denkt man wisse die Lösung unserer aktuellen Probleme, aber kein anderer sieht es oder kein Machthaber will die den offensichtlichen Weg gehen, damit dann alles wieder gut wird. Das wird dann mit der Wahnvorstellug versüßt, dass Volk würde sich bald gegen das System auflehnen.

    Ich muss wirklich zugeben, dass mir Forum Trolle symphatisch sind. Es tut gut wenn man etwas lachen kann in Krisenzeiten :)
  9. #258

    123

    Zitat von rurei Beitrag anzeigen
    Es ist ein Kuriosum, dass Staaten Banken kapitalisierten müssen, weil Staaten ihre Schulden nicht bezahlen.
    Nach den Reaktionen der meisten hier können ab jetzt die Staaten ihre Drecks Staatsanleihen selbst kaufen (b.z.w. deren Notenbanken).

    Oder SIE kaufen, die hier das grosse Geschäft für die Banken vermuten, das Zeugs gibts in beliebigen Stückzahlen.
    Solle der Dreck aber als Zwangsanleihen auf jeden von uns zukommen, weil die Banken das Geschäft ausschlagen, dann passt auch wieder nicht.
    MannOMannOMann
    Irgendwie haben sie recht.

    Der Staat muss den Banken geben, damit er sich von denselben Banken Geld leihen kann.
    Dieses Geld braucht er aber eigentlich nur um denselben Banken die Zinsen für das Geld zu bezahlen, daß er sich bereits geliehen hat.
    Sonst kriegt er nämlich kein Geld mehr von den Banken um den Banken den Zins zu bezahlen.

    Irgendwie logisch, oder ?
  10. #259

    ...

    Zitat von mr8 Beitrag anzeigen
    Viele Beiträge hier sind wirklich sehr unterhaltsam.
    Alle die im wahren Leben nichts zu melden haben, können hier ihre wirre, aber auch lustige Meinung kundtun.

    Ohne zu erkennen das man von einem Thema nichts versteht, kann man nie etwas dazulernen.
    Auch die super intelligenten Aussagen, Ackermann wäre nicht neutral sondern würde nur für sein eigenes Interesse sprechen sind süß. Da hat aber jemand aufgepasst :D

    Größenwahnsinnig wird es dann, wenn man selbst denkt man wisse die Lösung unserer aktuellen Probleme, aber kein anderer sieht es oder kein Machthaber will die den offensichtlichen Weg gehen, damit dann alles wieder gut wird. Das wird dann mit der Wahnvorstellug versüßt, dass Volk würde sich bald gegen das System auflehnen.

    Ich muss wirklich zugeben, dass mir Forum Trolle symphatisch sind. Es tut gut wenn man etwas lachen kann in Krisenzeiten :)
    Ich respektiere Ihre Meinung, aber ganz ehrlich:
    Sie wissen nicht was gespielt wird!
    Ich habe auch damit kein Problem, aber andere als "süß" zu bezeichnen, weil diese (zum Teil) so langsam aber sicher echt sauer sind, dass immer nur die Interessen der Kapitalelite bedient werden, während der "Normalbürger" die ganze Zeche zahlt, ist schon eine Zumutung. Vielleicht recherchieren Sie selbst einmal, bevor das so leicht abbügeln. Fragen Sie sich doch einfach, in wessen Interesse die vergangene und die aktuelle Politik ist.
    Das hat nichts mit Verschwörungstheorien zu tun sondern mit Fakten.


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