Generalabrechnung: Ackermann zerpflückt europäische Krisenpolitik

Falsch, spät, mutlos: In einer Grundsatzrede zu Europa rechnet Deutsche-Bank-Chef Ackermann mit dem Krisenmanagement der Euro-Staaten ab - und richtet einen dramatischen Appell an Bürger und Regierungen, nun endlich den Ernst der Lage zu erkennen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...801329,00.html
  1. #180

    Drecksack!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Falsch, spät, mutlos: In einer Grundsatzrede zu Europa rechnet Deutsche-Bank-Chef Ackermann mit dem Krisenmanagement der Euro-Staaten ab - und richtet einen dramatischen Appell an Bürger und Regierungen, nun endlich den Ernst der Lage zu erkennen.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...801329,00.html
    Die Banken hätten auch Fehler gemacht sagt Ackermann! Wieviel Arroganz gesteht man diesem Kerl eigentlich noch zu!

    Sein Motto ist doch offensichtlich immer so weiterzumachen und die Politik und damit der Steuerzahler bügelt die Probleme weg. Hauptsache der Zaster fliesst immer weiter egal wo er herkommt. Die Banken verdienen ja bekanntlich in alle Richtungen!

    Ich bin nun wirklich Kapitalist reinster Ausprägung, aber solche bodenlosen Frechheiten lassen es selbst mir hochkommen!

    Aufhängen, das ganze Pack und die Vermögenswerte für die Staatsschuldentilgung verwenden!
  2. #181

    ...
    Wie dies Gespräche weiter lief,
    Das weiß ich nicht. Wer brauchts zu wissen?
    Sie stunden wieder auf und Hanne seufzte tief:
    »So, schöner Herr! heißt das bloß küssen?
    Das Männerherz! Kein einzger hat Gewissen!
    Sie könnten es uns so versüßen!
    Wie grausam aber müssen
    Wir armen Mädchen öfters dafür büßen!
    Wenn nun auch mir ein Unglück widerfährt –
    Ein Bankpaket – ich zittre – wer ernährt
    Mir dann den Bankert? Kannst du ihn mir ernähren?«
    »Ich?« sprach Johann; »die Zeit mags lehren.
    Doch wirds auch nicht von mir ernährt,
    Der über uns wirds schon ernähren,
    Dem über uns vertrau!«
    ...
  3. #182

    Sicher, kann man die politische Führung

    kritisieren, allerdings scheint oder will Ackermann nicht verstehen dass es eine politische Führung in Europa nicht gibt, geben kann und geben wird. Es gibt ein Bündel von Nationalstaaten die unterschiedliche Interessen verfolgen. Als Schweizer müsste er das eigentlich verstehen, um so mehr da seine Nation sich bei Bündnissen jeder Art traditionell zurückhält und in den letzten Jahrhunderten damit sehr gut gefahren ist.

    Ebenfalls wenig hilfreich sind apokalyptische Andeutungen a la Weltuntergang und Versklavung falls der Euro scheitern sollte - damit kann man dem Mann auf der Strasse auch keine Angst mehr einjagen. Er hatte ohnehin für dieses "Eliten"projekt weder Symphatie noch Verständnis. Es sieht im Moment auch nicht danach aus, dass sich daran in näherer Zukunft etwas ändern wird. Nein, die "Sünder" in der Eurozone sind am Drücker etwas am derzeitigen Zustand zu ändern, definitiv nicht am Drücker sind die Nordeuropäer mit noch mehr Geld noch mehr Fehlverhalten zu belohnen.
  4. #183

    .

    Zitat von StefanSchu Beitrag anzeigen
    Sie scheinen es mit dem "intellektuellen Glanzlicht" auch nicht zu haben.



    Das spielt keine Rolle. Ihre Kritik ist lächerlich, denn sie ist absolut inhaltsleer.

    Es ist geradezu ironisch, wenn sie hier von intellektuellen Glanzlichtern sprechen, aber selbst nur Plattitüden zum Besten geben.
    Wenn für Sie die Frage nach den jeweiligen Interessen, die Frage nach dem "Cui bono" "keine Rolle" spielt, dann ist Ihnen wirklich nicht mehr zu helfen...
  5. #184

    Generalabrechnung

    Alle haben sie schwer an Glaubwürdigkeit eingebüßt. Nun wird gewettert, was das Zeug hält. Alle haben sicher auch gute Gründe. Der Hauptgrund wird aber wohl der sein, dass sie sich alle in die Belanglosigkeit "gemanaged" haben. Erst die Bankenkrise und jetzt die Krise in der Politik. Also sind sie alle unfähig, unsere heutigen Probleme zu lösen. Die Freiheit ist schon längst verloren. Keiner weiß mehr, was mit seinem Geld im nächsten Jahr passieren wird. Wenn alle Stricke reißen sollten, dann gibt es nämlich mit viel Gezeter eine Währungsreform. Danach geht alles wieder von vorne los, wenn bis dahin nicht auch noch die Welt untergeht. Zu diesem Zeitpunkt sind alle Probleme mit Sicherheit verflogen. Auch das "Bunga Bunga" Treiben der Mächtigen ist nicht mehr möglich.
  6. #185

    Freiheiten

    Zitat von Neutrum Beitrag anzeigen
    Und schon haben Sie, ich vermute mal unbeabsichtigt, den Sinn und Zweck dieses ganzen Mummenschanzes enthüllt.

    Geben Sie dann aber bitte beim Eintritt in Ihr neues, schönes Europa Ihre letzten bürgerlichen Freiheiten an der der Garderobe ab...
    die bürgerlichen Freiheiten wurden also in D erfunden
    lol
  7. #186

    .

    Zitat von Ministro de Propaganda Beitrag anzeigen
    Joah das könnte man so sagen. Europa muss mehr Europa werden. Nicht nur finanziell sondern auch politisch. Wie könnte man denn sonst in Zukunft schwächere Länder, die es mit ihrer Schuldenmacherei und ähnliches nicht so ernst nehmen (z.B. Griechenland, Portugal, etc.), dazu bewegen endlich mal Ordnung in ihren Laden zu bringen. Die EU muss stärker zusammenwachsen. Die EU muss ein Land werden so wie die USA, gefüht von einem Premier, Kanzler, Präsidenten oder wie man ihn auch nennen will. Ich glaub da führt kein Weg vorbei es sei denn man gibt die Idee des Euros auf und damit auch die der gesamten Europäischen Einheit.
    Die Idee ist gut, und die muss man auch nicht aufgeben.
    Aber im Moment als Heilmittel der Krise absolut utopisch und untauglich. Was schwebt denn Herrn Ackermann für eine Staatsform vor? Das Parlament hat eh nichts zu sagen. Wir bräuchten die Kommission nur in eine Art Aufsichtsrat umwandeln und ihre Befugnisse einem Vorstand übertragen. Sowas in etwa?

    Wenn sich der der Euro für einige Staaten erhalten ließe, wäre das schon eine Menge wert.
    Transfers gibt es auch jetzt in Nicht-Euro-Staaten. Ich glaube kaum, dass jemand Interesse hat, dass sich die Staaten wg unterschiedlicher Währungen untereinander abschotten.
  8. #187

    Welch ein Bankertroll

    unfähig, mit einer sauberen Bank-Länderanalyse Entwicklungen zu erkennen, verzockt MRD Anlagekapital, will gleichwohl an vörderster Kritikerfront stehen. Jung, in jeden durchschnittlich aufgestellten Handwerkerbetrieb würde euch deren Chef wegen Inkompetenz, groben Unfug. Faulheit, dreisten Benehmen etc. vor die Tür setzen.

    Jeder Rucksackreisende verfügt über mehr politische und wirtschaftliche Beobachtungsgabe als euere MIO verschlingenden "Spezialisten".
    halt nicht immer auf das "Pulver" an.
    Lieber Hr. Ackermann und verwickelte "Bankquadrilha": haltet still zum Gebet , schleicht baldigst stil und leise durch den Nebeneingang Richtung Glasorkus.
  9. #188

    Banken / Regierungen / Krisen ...

    alles hausgemacht. Erst werden perfide Systeme erzeugt zur Maximierung der Banken Überschüsse, wobei bei einem Zuwachs der Realwirtschaft von 3-5% Gewinne von 25% erwünscht waren, dann kam der Systemzusammenbruch 2008. Hier sehen wir nur, daß die Krise nicht vorbei ist. Ein System implodiert, wenn nur die Rahmen geändert wird bei gleichen Grundbedingungen. Die Staaten rettenten die Banken und die EZB senkte mehrfach die Leitzinsen für Geld auf ein aberwitziges Niveau (ca. 1%), trotzdem bekommt man Geld aber auf dem freien Markt zu ganz anderen Sätzen. Wenn die Syteme sich nicht untereinader vertrauen, rollt der Ball nicht so einfach ....
    (... eine Deutsche Bank hat hier deutlich mehr Verantwortung, als von Ihrem Chef gezeigt, die bewegten Gelder (selbst wenn virtuell) reichen aus, mehr als Statten zu stürzen ...

    Das System gehört geändert ...
  10. #189

    na - welchen "Gewinn" in welcher Höhe macht er denn ?

    Zitat von Baikal Beitrag anzeigen
    .. "Gewinn" hatte Ackermann seinen Aktionären für dieses Jahr in Aussicht gestellt und damit gezeigt, dass er von den wahren Ursachen für die Krise nichts verstanden hat. Ein Unternehmen mit einer derartigen Gewinnmarge "gewinnt" nicht, es raubt.
    und wenn er welchen macht, wie wird der denn verwendet ?
    Für dumme basher:
    dieses Jahr wird wohl nicht viel an Gewinnen ausgeschüttet, weil die Staaten mit ihren Eigenkapitalspielchen die Banken dazu zwingen hohe Rücklagen zu machen, um die EK-Quote nachweisen zu können.

    Und wenn die Deutsche Bank Gewinne macht (zur besseren VErständnis: die EK-Quote in Höhe von 25 % ist VOR Steuern !!!), gehen diese an die Eigentümer.

    Das ist dann je nach Zeitpunkt des Aktienkaufs ganz unterschiedlich zu bewerten, denn nicht der Nennwert der Aktie ist maßgebend, sondern der echte Kaufpreis nach Abzug der Kosten.

    Das bedeutet: bei Kaufpreis einer Aktie von 50,00 € sind 5,00 € Dividende 10 % (abzüglich Steuern und Sozialabgaben).

    Nur die Aktionäre machen guten Reibach, die die Aktie vor 30 Jahren gekauft haben oder vorgestern.