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Gendoping: Lebensgefährliches Spiel mit dem Erbgut

CorbisGentherapie soll lebensgefährliche Krankheiten heilen. Das Ziel ist in weiter Ferne, doch schon hoffen Leistungsportler, so ihr Erbgut aufmöbeln zu können. Gendoping wäre nicht allein für die Anwender höchst riskant. Sie könnten die manipulierten Viren weiterverbreiten - mit unabsehbaren Folgen.

http://www.spiegel.de/gesundheit/ern...848689,00.html
  1. #1

    Nein, denn das zerstört nicht den Reiz...

    ... allein, wenn sich über Erfolg im Leistungssport keine fragile Aura von Bewundertsein, Ruhm und finanzieller Bestätigung aufbauen ließe, käme auch der Sport wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Es wird Zeit, dass die Popularität des Leistungssports eingegrenzt wird, der Zuschauer diese Machenschaften mit mangelndem Interesse an selbigem quittiert. Ohne wirtschaftliche Faktoren durch TV-Übertragung, Werbung udgl. und gesellschaftliche Promotion ist keine solche Entwicklung vorstellbar. Davon bin ich überzeugt.
  2. #2

    Krankheiten heilen ja, Sportdoping nein!

    Die Erkenntnisse der medizinischen Forschung ist einerseits bahnbrechend , gleichzeitig aber auch beängstigend. Ich erinnere mich an den Film Gattaca, in dem nur noch Menschen mit perfekten Genen zur Welt kommen. Doch ist das der erstrebenswerte Zustand? irgendwann perfekt zu sein? Was käme nach dem Erreichen der Perfektion? Wäre die Menschheit dann glücklicher? Sicherlich ist befürworte ich die Heilung von genetischen Krankheiten, doch Gendoping für mehr Leistung im Sport finde ich falsch und macht den Sport nicht mehr zu dem was er eigentlich ist.
  3. #3

    Zitat von silke_w. Beitrag anzeigen
    Ohne wirtschaftliche Faktoren durch TV-Übertragung, Werbung udgl. und gesellschaftliche Promotion ist keine solche Entwicklung vorstellbar. Davon bin ich überzeugt.
    Sie tun so, als wäre Doping ein reines Problem des Profisportes. Melden Sie sich mal in der Laufgruppe von nebenan oder dem Fitness-Studio zwei Straßen weiter an, was da abgeht ist mindestens auf dem gleichen Niveau wie bei vielen Profis. Wenn nicht sogar noch mehr, da es keine Kontrollen gibt.

    Doping ist de Facto im Breitensport mindestens genauso verbreitet wie im Profisport. Und da geht es meistens nur darum, dass sich die Leute selbst etwas beweisen wollen. Und die Mittelchen "nimmt doch jeder", deswegen macht man sich darüber auch keine Gedanken. Schon gar nicht über die gesundheitlichen Folgen.
  4. #4

    Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass man einen Menschen mit seinem Körper tun lassen sollte, was er oder sie für richtig hält. Es ist ja bereits angeklungen, dass viele der potentiellen Doping-Kandidaten bereit dazu wären als Preis für das manipulierte Erbgut innerhalb der nächsten 5 Jahre zu sterben. Das hört sich für mich nach einer eindeutigen Aussage an, die man zu respektieren hat.
  5. #5

    Zitat von 1man1cup Beitrag anzeigen
    Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass man einen Menschen mit seinem Körper tun lassen sollte, was er oder sie für richtig hält. Es ist ja bereits angeklungen, dass viele der potentiellen Doping-Kandidaten bereit dazu wären als Preis für das manipulierte Erbgut innerhalb der nächsten 5 Jahre zu sterben. Das hört sich für mich nach einer eindeutigen Aussage an, die man zu respektieren hat.
    Im Artikel steht aber, dass auch Mitmenschen gefährdet werden können.
    Daher ist es nicht mehr deren freie Entscheidung!
  6. #6

    Im Dienste der Wissenschaft

    Zitat von 1man1cup Beitrag anzeigen
    Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass man einen Menschen mit seinem Körper tun lassen sollte, was er oder sie für richtig hält. Es ist ja bereits angeklungen, dass viele der potentiellen Doping-Kandidaten bereit dazu wären als Preis für das manipulierte Erbgut innerhalb der nächsten 5 Jahre zu sterben. Das hört sich für mich nach einer eindeutigen Aussage an, die man zu respektieren hat.
    Die Forscher, die sich mit dieser Materie beschäftigen, sollten sich sogar darüber freuen, dass es da Menschen gibt, die sich ihnen in voller Kenntnis der Risiken als Versuchskaninchen anbieten.
  7. #7

    Schizophren

    Auf der einen Seite jubeln wir Menschen zu, die genetisch abnormal sind, zu hoch, zu muskulös, oder schiere Ausdauermaschinen. Da gibt es Frauen, die Frauen nicht einmal mehr ähneln und auf Grund von Defekten niemals Kinder haben können werden. Auf der anderen wird rumgepiepst, wenn das gleiche über technisch-medizinische Wege künstlich erzeugt werden soll. Da bin ich eher der Meinung, jedwede Form von medaillenorientiertem Leistungssport gehört auf den Müll der Geschichte. Ein Ende mit den Dopingmaschinen der Tour der France oder des Wettschwimmens der Frauen!
  8. #8

    Hahahah

    Vor 8 Jahren waren das Ideen eines Wahnsinnigen.

    http://www.youtube.com/watch?v=YOJSzDeAS10

    Irgendwie muss ich da schmunzeln :)
    Ich glaub Gasmasken und Schutzanzüge gibts bei Engelbert Strauss im Angebot müsste mal schaun... :D
  9. #9

    Spaßkino ist kein Dokumentarfilm !

    Zitat von CaptainSpock Beitrag anzeigen
    Ich erinnere mich an den Film Gattaca, in dem nur noch Menschen mit perfekten Genen zur Welt kommen. Doch ist das der erstrebenswerte Zustand? .
    Was sind denn "perfekte Gene" ?








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