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Gemüse-Trick: Kinder lieben Röntgenblick-Karotten

Corbis"Ich esse kein Gemüse!" Wenn Eltern keine verschränkten Kinder-Arme mehr am Mittagstisch sehen wollen, sollten sie einer Studie zufolge zu einem Trick greifen: Mit lustigen Namen wie "Superfaust-Brokkoli" oder "Röntgenblick-Karotten" wird der Teller leer.

http://www.spiegel.de/gesundheit/ern...856457,00.html
  1. #40

    Zitat von MasaGemurmel Beitrag anzeigen
    Ich habe meine Mutter erlebt, wie sie mit ihrem Enkelkind umgeht:
    Kind: "Ich mag keine Spinat!"
    Oma: "Wußtest Du nicht, dass Spinat gut für Fußballerbeine ist?"
    Kind: guckt
    Oma: "Mit Spinat kann man 10x besser Tore schiessen"
    Kind: isst eine riesen Portion Spinat. Teller leer.
    Ein Beispiel von meinen Kindern: (eine meiner Töchter ist immer schon gerne gelaufen und war sehr ehrgeizig).

    Tante: "Der Rohkostsalat ist sehr gut für das Laufen. Du gewinnst mindestens 5 Sekunden, wenn du den regelmäßig isst"
    Kind: "Ist das wahr? Wie lange muss ich den essen?"
    Tante: "In zwei Wochen wirst du es schon deutlich merken"
    Kind: "Prima, dann sind ja die Bundesjugendspiele"

    .. nach den Bundesjugendspielen ...

    Kind: "Ich war keine Sekunde schneller als vorher. Hast du gelogen oder bist du dumm?"
  2. #41

    fify

    Zitat von milhouse_van_h. Beitrag anzeigen
    Es heißt ja auch "Fruchtzwerge" und nicht "kleiner Quark mit Zucker und Aromen".
    Zucker und Aromen mit etwas Quark.
  3. #42

    Zitat von danido Beitrag anzeigen
    Ich verstehe Sie also so, dass wenn Millionen Eltern eine bestimmte Erfahrung mit ihren Kindern machen, diese Erfahrung dann nur ein Mythos ist. Wenn aber ein autistischer Wissenschaftler, der selbst keine Kinder hat, 10 Heimkinder füttert, dann erst ist dieser Mythos belegt??
    Dass Sie das Wort "autistisch" benutzen, um einen Menschen zu verunglimpfen, den Sie nicht einmal kennen, ist doppelt peinlich, aber übersehen wir das einmal geflissentlich.

    Sie verstehen also nicht, wie die wissenschaftliche Methodik funktioniert - ich will es Ihnen gern erklären. Der entscheidende Punkt bei dieser Studie ist die Verwendung einer sogenannten Kontrollgruppe. Die Versuchsgruppe bekommt das Gemüse mit den tollen Namen vorgesetzt, die Kontrollgruppe bekommt stattdessen langweilige oder gar keine Namen. Auf diese Weise kann man sichergehen, dass der beobachtete Effekt (gestiegener Gemüseverzehr) auch wirklich an den Namen lag, und nicht an irgendetwas anderem (vielleicht waren die Gerichte im zweiten Monat einfach schmackhafter?).
    Eltern haben üblicherweise keine Kontroll-Kinder zur Verfügung, deshalb muss man mit deren subjektiven Erfahrungen sehr vorsichtig sein. Z.B. glauben auch Millionen von Eltern, dass Homöopathie ihren Kindern hilft, obwohl sorgfältig durchgeführte Studien (mit Kontrollgruppen) das Gegenteil beweisen. So kann man sich täuschen!

    Zitat von danido Beitrag anzeigen
    Das was Sie sagen bedeutet im Endeffekt, dass jede Erfahrung und Wissen das ich mir aneigne, nichts wert ist, so lange es nicht durch eine Studie bewiesen ist.
    Menschen täuschen sich manchmal. Die wissenschaftliche Methode ist dazu da, subjektive Fehler auszuschliessen.

    Zitat von danido Beitrag anzeigen
    Ich hab mal gehört man soll die Hand nicht auf eine heiße Herdplatte legen. Scheint aber nur ein Mythos zu sein, denn es gibt keine Studie die das bestätigt.
    Ich hatte mal einen Kumpel, der hatte kein Schmerzempfinden (klingt merkwürdig, ist aber wahr). Er hat mal als Kind seine Hand auf die Herdplatte gelegt und üble Verbrennungen erlitten, da es für ihn nicht schmerzhaft war. Wenn dieser Mann jetzt von sich auf andere schliessen würde, dann würde er annehmen, dass heisse Herdplatten keine Schmerzen verursachen. Merken Sie, wie subjektive Wahrnehmungen uns in die Irre führen können?








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