Washington muss drastisch sparen - jetzt trifft es auch das Militär. Der Wehretat sinkt in den kommenden zehn Jahren um mindestens eine halbe Billion Dollar. Die USA werden deshalb wohl nicht mehr in der Lage sein, zwei Kriege gleichzeitig zu führen.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...807366,00.html
Die USA haben nur angekuendigt das es einen strategie wechsel geben wird, weniger Bodentruppen dafuer mehr Luftwaffe und Navy einsaetze.
Man kann auch alles wegbomben da muss man keine leute senden.
Die USA hat nie gesagt das es weniger Krieg gibt halt nur anders als bisher. Mit den drohnen etc die man ja nun gut testen konnte wird der einsatz von bodentruppen immer weniger.
Ja es ist erschreckend, wie naiv sich hier die Mehrheit der Foristen die Weltordnung vorstellt. Für eine stabile Welt, aus der wir z.b. unseren Wohlstand ziehen, ist eine starke USA genau so wichtig wie das Wasser für das Leben der Fische.
Wenn zu China, Russland und den diversen Schurkenstaaten kein demokratisches Gegengewicht existiert, was sollte dann aus uns werden? Aus Süd Korea? Aus Taiwan? Aus Israel? Aus....
Wir wären nichts anderes als ein wehrloser Spielball für Islamisten und anderes...
Die Chinesen und Russen werden nicht so schnell US Waffen kaufen.
Was also mit dem Riesen Apparat der über 5% der Ewerbstätigen Amerikaner beschäftigt und knapp 9% zur Wertschöpfung der USA beiträgt?
1,2 Millionen AN beim Heer inkl. privater Subunternehmen in der Army.
2,1 Millionen AN beim Verteidigungsministerium, Beratungskonzerne etc
4,0 Millionen AN in der Rüstungsindustrie.
Ja die Sackkasse ist erreicht, Kriege um die US Wirtschaft anzukurbeln kann man sich nicht mehr leisten. Nachdem mann sich eine Veteranenbetreuung und die Verpflegung der Soldatenfamilien schon nicht mehr zu leisten vermag.......... werden nun bis 30% auf die Strasse gestellt.
Naja. Militärisch haben sie die Kriege innerhalb weniger Wochen problemlos gewonnen. Was dann aus den Ländern geworden ist, ist eine andere Frage.
Ein Krieg ist dann gewonnen, wenn man seine Ziele erreicht hat. Sie gehen davon aus, dass es das Ziel der USA war, die Zustände in den Ländern zu verbessern und Demokratien einzuführen ... und weil sie diese Ziele Ihrer Meinung nach nicht erreicht haben, hätten sie die Kriege nicht gewonnen. Nur bezweifle ich, genauso wie Sie, dass das überhaupt das Hauptziel der damaligen amerikanischen Regierung war.
Als Vergleich könnte man vielleicht den 2. Weltkrieg nehmen. Nun war es so, dass hauptsächlich die Sowjetunion und die USA Deutschland besiegt und danach mehr oder weniger politisch und wirtschaftlich wieder aufgebaut haben, wobei die Sowjetunion sich da verständlicherweise nicht so sehr hervorgetan hat wie die USA ... alles in allem jedenfalls trotzdem ein voller Erfolg. Sie haben den Krieg gewonnen.
Die Frage ist nun: Wäre der Krieg für die Sowjetunion und die USA denn etwa nicht gewonnen gewesen, wenn sie den Aufbau Deutschlands nicht zugelassen oder gefördert hätten, sondern es in ein Agrarland verwandelt hätten?
Diese Einsparungen sind schlicht und ergreifend lachhaft. Die USA brauchen nirgends einen Krieg führen und sollen sich auf ihren Kontinent zurückziehen. Wenn die Amerikaner aus reiner Geldgier und Gewinnsucht iPhones und iPads in China fertigen lassen, können sie sich doch ihre Flugzeuge samt Flugzeugträger auch in China bauen lassen. Panzer lassen sich in China auch billiger fertigen.
Und wieder einmal liest sich Headline und Motto des Artikels so, als sei die "Fähigkeit zum Doppelschlag" eine erstrebenswerte Sache.
Ist es nicht.
Die Möglichkeit, möglichst viele Kriege gleichzeitig führen zu können, braucht niemand. Einen Artikel so aufzuziehen klingt ja gerade so, als fände SpOn das schade.