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Geld für Verbraucher: EU will Banken zur Abgabe von Provisionen zwingen
dapdZum Schutz der Verbraucher vor teuren Fehlinvestitionen will die EU laut einem Bericht des "Tagesspiegels" die lukrative Gebührenpolitik von Banken durchkreuzen. Die Institute sollen Provisionen demnach an die Kunden weiterreichen. Die Branche wehrt sich gegen den Plan.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...857508,00.html
- #1 24.09.2012 07:43 von
Keine falschen Illusionen!
.... die Bankenlobby wird sich schon zu helfen wissen und es in ihrem Sinne regeln.
Solange hier nicht die Spielregeln verändert werden, kann sich auch nichts zum Positiven wenden. - #2 24.09.2012 07:49 von
Banken-Bashing grüner Spezialisten
ich bin nun wirklich nicht mit allem einverstanden, was Banken machen. Da es ja aber mittlerweile Mode zu sein scheint, jegliches Recht zu brechen, siehe unkündbare Verträge ESM, sanktioniert durch BVG, wollen nun grüne Nichtsnutze das Recht auf Geldverdienen wegdiktieren. Bei der Regulierung der von ihrer Bundesregierung (SPD,Grüne) selbst dereguglierten Finanzmärkte haben sie weder die Ahnung noch die Durchsetzungskraft, weder brd-weit noch eu-weit und erst recht nicht global, da wollen sie nun einem Versicherungsvermittler seine Provision streitig machen. Ein Kunde, der eine Bank benötigt, um Versicherungen abzuschliessen, der braucht doch nicht auch noch die Provision des Gewerbetreibenden zu kassieren, dafür, dass er beraten wird. Bis diese Politheinis mit der Bankenbranche fertig sind, siehe jetzt hier, siehe Basel-Vorschriften, wird es bald ein Bankensterben geben, dass die Geldhinauswerfer dann nicht mehr stoppen können. Man kann alles treiben und übertreiben. Kann man denn diese überbezahlten Typen nicht mittels ihrer horrenden Diäten endlich dazu verurteilen, öfter mal die Klappe zu halten, spart Nerven.
- #3 24.09.2012 08:15 von
Die Abzocke ist seit Jahrzehnten bekannt
Und spätestens seit dem Bankendesaster im Jahr 2007 ist es für jedermann mehr als offenkundig. Wenn die Politik tatsächlich für so eine Kleinigkeit so lange Zeit braucht und die Trennung von Geschäfts- und Investmentbanken nicht schafft, ist das eine Bankrotterklärung ohne Beispiel.
Weder sind die Banken und deren Umfeld transparenter geworden, noch sind sie gewillt die Zockermentalität abzulegen. Beim nächsten Crash wird es noch teurer. Da kommt die Politik mit ein paar Milliarden nicht davon.
Wie wird gewährleistet, das keine Bank mehr "systemrelevent" ist, wie es Frau Merkel 2008 versprochen hat? Wie wird eine Bank abgewickelt im Notfall? Wie wird sichergestellt, das die Kosten nicht wieder auf den Steuerzahler abgewälzt werden?
Die Politik hat bis jetzt nicht eine Antwort gefunden. Dafür ist die Finanzmarktlobby kräftig am arbeiten.
Die Politik müßte als erstes ein Gesetz beschließen, das verantwortliche Politiker mit ihrem persöhnlichen Vermögen in diesen Fragen haften. Wenn sie verstorben sind, müßten die nachfolgenden Generationen zahlen. Nur so sehe ich die Möglichkeit, das Politiker für "das Volk" entscheiden, und nicht für ihr eigenes Wohl.
Das schlimme ist, das sich die Politiker genau bewußt sind, was sie tun und was sie lieber lassen. - #4 24.09.2012 08:20 von
Solange die Banken regelmäßig bei den "Politheinis" auf der Matte stehen und betteln dass ihre missratenen Geschäfte vom Steuerzahler ausgeglichen werden, also solange das Recht auf Geldverlieren nicht auch für systemrelevante Banken absolut gilt, solange sollten sich auch Bankberater nicht mehr Berater, sondern nur noch Vertreter nennen dürfen.
- #5 24.09.2012 08:47 von
Gebühren und Provisionen die schwindlig machen
Eine Info über die Höhe der Gebühren würde vielen Menschen die Augen öffnen. Einen Info-Rechner findet man unter http://www.fonds-etf.de/Vergleichsre...en_Fonds?Zp=99 hier sieht man um welche Beträge es sich handelt, schon bei ganz normalen Fonds - meist ohne das Wissen der Verbraucher. Unglaublich wie die Politik dies tolerieren kann.
- #6 24.09.2012 09:07 von
- #7 24.09.2012 10:24 von
Nun, der Versuch, die überbezahlten/überprovisionierten Typen aus Bank- und Versicherungswirtschaft dazu zu verurteilen, ihre Arbeit kundenorientiert und ehrenhaft zu gestalten, stößt bei Ihnen auf Ablehnung. Warum sollten "horrende" Diäten da anders behandelt werden.
Zumal die "horrenden" Diäten sich lächerlich winzig, ja geradezu nicht-existent ausmachen angesichts der enormen volkswirtschaftlichen Schäden, die uns die Banken eingebrockt haben. - #8 24.09.2012 11:42 von
- #9 24.09.2012 12:23 von
Na endlich..........
bewegt sich da was. Das mit den Provisionen ist nun wahrlich kein Wettbewerb. Die Bankenheinis sitzen warm im schönen Ambiente und bekommen ohne Risiko für die Vermittlungen ne anständige Provision. Alles Privilegien die einem freien Handelsvertreter die Haare zu Berge stehen lassen. Wenn schon Gulag, dann alle Gulag. Schluß mit Bestandsschutz, das ist nämlich auch Diskriminierung.
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