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Geld für Tepco: Fukushima-Konzern bekommt*Milliardenhilfen
Die Katastrophe in Fukushima hat dem japanischen AKW-Betreiber Tepco einen Milliardenverlust beschert. Nun muss der Staat dem Konzern unter die Arme greifen. Das Unternehmen soll rund acht Milliarden Euro erhalten - und so auch Entschädigung leisten können.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...795904,00.html
- #10 04.11.2011 14:52 von
zu den Miliardenhilfen:
Es blieb mit Sicherheit der jap. Regierung nicht anderes übrig. Es zeigt sich nur, der Konzern TEPCO ist am Ende, vulgo pleite. Das wird sich weltweit bei neuen Gauen so zeigen und darstellen! Auch bei Unfällen auf dem Boden Europas gilt das. So ist das nicht gerade oberflächenmäßig große Land Japan nun vom Konzern TEPCO in Geiselhaft genommen worden. Und das nur um ein wenig Wasser mit dieser altertümlichen Methode zu Dampf zu verkochen und dann damit Strom zu erzeugen. Dummerweise läßt sich der mehrfache Supergau nicht so einfach abschalten. Im Anschluß daran zur Tagesordnung überzugehen ist auch keine Lösung.
Wie ich schon zu Beginn der Katastrophe schrieb wird Japan aus der Geschichte als komplett verändert und nicht mehr das Land der Hochtechnologie bleiben, was es mal war.
Allmählich stellt sich jetzt auch bei den dort Verantwortlichen diese Erkenntnis ein.
Jede weiteren Aussagen über den Endzustand sind in diesem frühen Stadium nur als Kaffeesatzlesen zu bezeichnen!
Abgerechnet wird nur am Schluß!
Vorher gibt es nur Spekulationen und nicht Konkretes.
Allenfalls kann die ungefähre Größenordnung des entstandenen Schadens geschätzt werden! - #11 04.11.2011 15:37 von
Kleine Geschenke zwischen Freunden
Was mich die ganze Zeit wundert, ist dass die zahlreichen Atomstrom-Konzerne zwischen Kalifornien und Wladiwostok scheinbar noch keinen Weg gefunden haben, TEPCO durch die Hintertür heimlich finanziell auszuhelfen, damit noch für eine Weile der Eindruck unterdrückt wird, dass es jetzt ein Kostenproblem gibt.
Aber das geht wohl nicht, wenn man gleichzeitig gierig und dämlich ist. - #12 04.11.2011 15:54 von
- #13 04.11.2011 15:55 von
- #14 04.11.2011 16:34 von
Wenn schon, denn schon
Wenn der Staat schon zahlen muss ... warum gibt es dann die Firma Tepco noch, warum gibt es noch Aktionäre und Vorstände, die immer noch auf Werte und Gehaltszahlungen setzten?
Aktionäre = Dumm gelaufen mit Aktien und wertlos
Vorstand = Entlassen und eingebuchtet
Vermögen = Eingezogen
Tepco = Inexistent
Lumpen gehören an die Eier gepackt, finanziell und der Ehre wegen.
Wenn schon, denn schon, soviel Spass muss sein. - #15 04.11.2011 17:09 von
Systemimmanent
Na, weil die systemimmanent sind, Daijiro Katoh und seine kleine Bauernfamilie und die anderen 10000e eben nicht.
Systemimmanenz richtet sich immer nach dem Jahreseinkommen, bzw der Höhe der Dividende.
Das sollten Sie nach ein paar Jahren Merkel doch langsam mal kapiert haben.
MfG
np - #16 04.11.2011 18:26 von
Fragen Sie doch mal Frau Merkel.
TEPCO ist für Japan genauso "system-relevant" wie für die deutschen Politiker die Banken.
Deshalb wird TEPCO genauso wie die Banken mit Milliarden vom Steuerzahler gerettet.
Das ist "alternativlos". Fragen Sie doch mal Frau Merkel. die erklärt Ihnen das gerne. - #17 05.11.2011 08:52 von
regress
Die bislang nur spärlichen Entschädigungsinformationen bekommen langsam die Kontur einer Fratze - und es ist nicht verwunderlich, dass dieses Thema hier so wenig Beachtung findet: in nuce offenbaren sich die wirklichen Verhältnisse sog. Preiswerter Energie:
Tepco behindert anscheinend trickreich die Wahrnehmung seiner Verantwortung: Die meisten Evakuierten haben noch kein Geld gesehen.
60seitige Entschädigungsanträge alle 3 Monate ohne Erläuterungen, lange Schlangen in Beratungsstellen, Ausgliederung der Forderungsbearbeitung, Schutz der Anleger vor Regressforderungen.....
Und wie spart Tepco intern? Lohnkürzungen um 20%, Rentenkürzung um 30%, Entlassung von 7400 Beschäftigten – auf der Managementebene: „ziemlich“ ZERO
Wozu doch ein Höchstbetrag der Freistellungsverpflichtung gut sein kann - So ein Atomschadensausgleichgesetz ist doch schon seine vorausgegangene Lobbyarbeit yenwert...... - #18 05.11.2011 17:54 von
yooh
Da wurde immer vom kostengünstigen Atomstrom gesprochen, - und jetzt jetzt muss der nochmals mit viel Geld finanziert werden. Wie heißt es so schön? Geiz ist geil! Ein Glück das Deutschland sich als Geldgeber anbietet, die wissen eh nicht wohin mit ihrem vielen Geld.
Warum wird hier nicht eine Volksbefragung durchgeführt? Muffesausen, oder was? - #19 06.11.2011 19:05 von
irre!
Wunderbar: Etwa 30 Aktionäre / Gesellschafter bereiten eine Klage gegen heutige und ehemalige Tepco - Direktoren vor, in der die Rückerstattung von 1 MIA € gefordert wird, da
“as their negligence in safety resulted in the nuclear crisis at its Fukushima Daiichi power plant“
Die Geldsumme ist identisch mit den von Tepco im August verkündeten Verlusten.....Tepcos Revisoren sollen das Geld von den Direktoren einfordern - falls dies innerhalb von 60 Tagen nicht geschieht soll Klage erhoben werden.
Das nenne ich durchgreifende shareholder accountability ;)
man stelle sich dies in D vor....
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